Bachelorarbeit, 2015
70 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Begriffserklärungen
2.1. Lese-, Rechtschreib- und Rechenstörung
2.2 Kognitive Profile
3. Ursachen von LRS und Rechenstörung
4. Methodische Vorgehensweise
4.1. Vorgehensweise bei der Recherche themenbezogener Texte und insbesondere themenbezogener empirischer Studien und Forschungsergebnisse
4.2. Vorgehensweise bei der Auswahl der Studien
4.3. Vorgehensweise bei der Darstellung der Studien bzw. ihrer Ergebnisse
5. Forschungsergebnisse und Diskussion zu kognitiven Profilen von Kindern mit LRS oder/und Rechenstörung
6. Fazit
8. Pressemitteilung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu kognitiven Profilen bei Kindern mit Lese-Rechtschreibstörung und Rechenstörung zu geben. Auf Basis dieser Literaturanalyse soll empirisch begründet geklärt werden, ob es sich bei diesen Störungen um domänenspezifische Defizite oder um ein gemeinsam verursachtes Funktionsdefizit handelt.
2. Begriffserklärungen
Da kognitive Profile von Grundschulkindern mit Lese- und Rechtschreibstörung Gegenstand der vorliegenden Arbeit sind, müssen die Begriffe „Lese- und Rechtschreibstörung“ sowie „Rechenstörung“ und „kognitive Profile“ geklärt werden, die für das Verständnis der Arbeit essentiell sind. Dabei geht es nicht nur darum den Gehalt beziehungsweise die Verwendungsweise/n dieser Begriffe zu erläutern. Darüber hinaus sollen durch die Darstellungen in den Kapiteln 2.1 und 2.2 Kriterien an die Hand gegeben werden, anhand derer die Studien, die in Kapitel 5 beschrieben werden, beurteilt werden können. Insbesondere sollen die Darstellungen in den Kapiteln 2.1 und 2.2 dabei helfen, feststellen zu können, inwieweit die in Kapitel 5 beschriebenen Studien überhaupt miteinander vergleichbar sind.
1. Einleitung: Diese Einführung verdeutlicht die Bedeutung von Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen für die schulische und gesellschaftliche Teilhabe und führt in die Problematik spezifischer Lernstörungen ein.
2. Begriffserklärungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Fachbegriffe wie Lese-, Rechtschreib- und Rechenstörung sowie den Begriff der kognitiven Profile, um eine Grundlage für die vergleichende Analyse der Studien zu schaffen.
3. Ursachen von LRS und Rechenstörung: Hier werden biologische, kognitive und umweltbedingte Faktoren diskutiert, die als mögliche Ursachen für Lernstörungen in Betracht kommen.
4. Methodische Vorgehensweise: Dieses Kapitel erläutert die Kriterien und Vorgehensweisen zur systematischen Recherche, Auswahl und Darstellung der in die Arbeit einbezogenen dreizehn empirischen Studien.
5. Forschungsergebnisse und Diskussion zu kognitiven Profilen von Kindern mit LRS oder/und Rechenstörung: Im Zentrum steht die Zusammenfassung und kritische Diskussion der Ergebnisse aus den ausgewählten Studien bezüglich der kognitiven Profile betroffener Kinder.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Hauptergebnisse zusammen und diskutiert die Implikationen für die Theoriebildung sowie für zukünftige Forschungsansätze.
8. Pressemitteilung: Eine allgemeinverständliche Zusammenfassung der Arbeit, die die Relevanz der Thematik für Bildung und Entwicklung unterstreicht.
Lese-Rechtschreibstörung, Rechenstörung, Lernstörungen, kognitive Profile, Komorbidität, Kerndefizithypothese, domänenspezifische Defizite, Schulleistung, Diagnostik, empirische Studien, Arbeitsgedächtnis, Verarbeitungsgeschwindigkeit, Teilleistungsschwächen, Bildgebende Verfahren, pädagogische Psychologie
Die Arbeit untersucht kognitive Profile bei Grundschulkindern mit Lese-Rechtschreibstörung und Rechenstörung, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede der zugrunde liegenden kognitiven Funktionsstörungen zu identifizieren.
Die Themenfelder umfassen die Definition und Abgrenzung von Lernstörungen, die Analyse biologischer und kognitiver Ursachenfaktoren sowie die empirische Auswertung aktueller Studien zu kognitiven Profilen.
Das Hauptziel ist es, auf Basis einer systematischen Literaturanalyse zu klären, ob Lese-Rechtschreibstörungen und Rechenstörungen auf ein gemeinsames Kerndefizit zurückzuführen sind oder auf unabhängigen, domänenspezifischen Störungen basieren.
Die Arbeit basiert auf einem systematischen Review, bei dem 13 aktuelle empirische Studien methodisch aufbereitet, verglichen und diskutiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Begriffe, die Diskussion der Ursachenmodelle und die detaillierte tabellarische sowie qualitative Auswertung der ausgewählten Forschungsergebnisse.
Zentrale Begriffe sind Lernstörungen, Komorbidität, kognitive Profile, Kerndefizithypothese und domänenspezifische Defizite.
Die Studien verwenden unterschiedliche statistische Verfahren (wie Varianz- oder Clusteranalysen), um die Leistungen von Kindern mit reinen oder kombinierten Störungen zu vergleichen und so Hinweise auf additive oder spezifische Defizite zu gewinnen.
Die Arbeit berücksichtigt die Altersspanne von 4 bis 17 Jahren, wobei die Vergleichbarkeit der Profile aufgrund unterschiedlicher Messinstrumente und Entwicklungsstadien eine zentrale Herausforderung für die Interpretation darstellt.
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