Masterarbeit, 2013
86 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Mass Customization und Kundenintegration
2.1 Grundlagen von Mass Customization
2.2 Differenzierung durch Produktindividualisierung
2.3 Differenzierung durch Prozessindividualisierung
2.4 Erzielbarer Wertzuwachs durch individualisierte Leistungen
2.5 Kundenintegration und -interaktion bei Mass Customization
2.6 Fazit: Kundenintegration als Erfolgsfaktor
3 Kundentypologien in der marketingwissenschaftlichen Diskussion
3.1 Ziel und Zweck von Kundentypologien
3.2 Kriterien zur Abgrenzung von Kundentypologien
3.3 Ausgewählte Studien zu Kundentypologien
3.4 Ausgewählte Kundentypen
3.5 Fazit: Aufgaben- vs. erlebnisorientierte Kundentypen
4 Einfluss verschiedener Kundentypen auf den Gestaltungsprozess bei Mass Customization-Leistungen
4.1 Entwicklung einer Typologie möglicher Nutzenerwartungen bei Mass Customization-Leistungen
4.1.1 Literaturbasierte Identifizierung möglicher Nutzenerwartungen
4.1.2 Überführung der Nutzenerwartungen in eine Nutzentypologie
4.2 Bildung einer Kundentypologie für den Mass Customization-Kontext
4.2.1 Beschreibung der MC-Kundentypen
4.2.2 Zwischenfazit: Ergebnis- vs. erlebnisorientierte MC-Kundentypen
4.3 Kundentypabhängige Ausrichtung der Interaktionsprozesse
4.3.1 MC-Kundentyp I
4.3.2 MC-Kundentyp II
4.3.3 MC-Kundentyp III
4.3.4 MC-Kundentyp IV
4.3.5 Zusammenfassende Betrachtung
5 Schlussbetrachtung
5.1 Zusammenfassung
5.2 Grenzen und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, relevante Kundentypen im Kontext von Mass Customization (MC) zu identifizieren, um auf dieser Basis konkrete Gestaltungshinweise für die kundenindividuelle Ausrichtung von Interaktionsprozessen abzuleiten.
4.1.1 Literaturbasierte Identifizierung möglicher Nutzenerwartungen
Im Folgenden werden die wesentlichen Forschungsansätze aus der MC-Literatur dargestellt, die sich mit möglichen Nutzenerwartungen bei MC-Leistungen befassen und zur Bildung der Nutzentypologie in dieser Arbeit herangezogen werden.
Fiore/Lee/Kunz/Campbell (2001) identifizieren in ihrer Studie zwei mögliche Quellen für den wahrgenommenen Wertzuwachs und der daraus resultierenden Absicht MC-Produkte zu erwerben. Dazu untersuchen sie den Zusammenhang zwischen dem Persönlichkeitsmerkmal ‘Optimum Stimulation Level‘ (OSL) und der Nutzungsabsicht eines MC-Angebots bzw. einer Body-Scanning-Option. Basierend auf den Ergebnissen einer Befragung aus 131 Studenten belegen die Forscher einen positiven Zusammenhang zwischen dem OSL und der Absicht MC zu nutzen. Zum einen resultiert die Nutzungsmotivation aus der Möglichkeit auf diese Weise ein einzigartiges Produkt gestalten und zum anderen eine aufregende Erfahrung während des Co-Design-Prozesses erleben zu können. Eine Korrelation zwischen der Nutzungsabsicht einer Body-Scanning-Option zwecks einer besseren Passgenauigkeit und dem OSL können die Autoren allerdings nicht eindeutig nachweisen.
In einer breiter angelegten Folgestudie mit über 500 Befragten bestätigen Fiore/Lee/Kunz (2003, 2004) die Bedeutung von produkt- und prozessbezogenen Aspekten für die Nutzungsabsicht von MC-Leistungen. Zusätzlich zu den hedonistischen Motiven, eine aufregende Erfahrung zu sammeln und ein einzigartiges Produkt zur Hervorhebung der Individualität zu erhalten, spielt die utilitaristisch motivierte Komponente, ein optimal passendes Produkt zu erhalten, eine wesentlich wichtigere Rolle.
1 Einführung: Das Kapitel stellt die Problemstellung der Kundenindividualisierung im Kontext von Mass Customization vor und leitet das Ziel der Arbeit sowie den strukturellen Aufbau ab.
2 Mass Customization und Kundenintegration: Hier werden die theoretischen Grundlagen des MC-Konzepts, die Differenzierungsoptionen sowie die zentrale Bedeutung der Kundenintegration für den Unternehmenserfolg dargelegt.
3 Kundentypologien in der marketingwissenschaftlichen Diskussion: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über Ansätze zur Segmentierung von Kunden und untersucht bestehende Typologien in der Marketingliteratur hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf MC.
4 Einfluss verschiedener Kundentypen auf den Gestaltungsprozess bei Mass Customization-Leistungen: Das Kernstück der Arbeit entwickelt eine eigene Nutzentypologie und leitet darauf basierend spezifische Empfehlungen zur Ausgestaltung von Interaktionsprozessen für verschiedene MC-Kundentypen ab.
5 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, reflektiert deren Grenzen und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsfragen.
Mass Customization, Kundenintegration, Kundentypologie, Nutzentypologie, Interaktionsprozesse, Co-Design, Kundenindividualisierung, Kaufmotive, Nutzenerwartungen, Serviceorientierung, Marketinginstrumente, Produktkonfiguration, Wertzuwachs, Dienstleistungsmarketing.
Die Arbeit untersucht, wie verschiedene Kundentypen bei Mass Customization-Angeboten den Gestaltungsprozess beeinflussen, und leitet darauf aufbauend Empfehlungen für eine effektive Kundenintegration ab.
Die zentralen Felder umfassen Mass Customization als Wettbewerbsstrategie, die psychologischen Hintergründe der Kundenintegration sowie die Entwicklung einer anwendbaren Nutzentypologie zur Differenzierung von Interaktionsprozessen.
Das Hauptziel besteht in der Identifikation relevanter MC-Kundentypen, um auf dieser Grundlage konkrete Hinweise für eine kundentypspezifische Ausrichtung der Interaktionsprozesse zu geben.
Es wird eine fundierte Literaturanalyse zur Theoriebildung durchgeführt, die in der Entwicklung eines eigenen Analyserasters (der Nutzentypologie) und der daraus abgeleiteten Kategorisierung von MC-Kundentypen mündet.
Der Hauptteil befasst sich mit der Identifizierung von Motiven für MC, der Kategorisierung dieser Motive in eine Nutzentypologie und der detaillierten Ausgestaltung der Interaktion zwischen Anbieter und Kunde basierend auf vier identifizierten MC-Kundentypen.
Wesentliche Begriffe sind Mass Customization, Kundenintegration, Kundentypologie, Interaktionsprozesse, Co-Design und individualisierte Leistungsgestaltung.
Der Typ I ist primär produktorientiert und sucht vor allem einen effizienten, zeitsparenden Prozess zur Lösung eines konkreten Problems, ohne an einer aufwendigen kreativen Interaktion interessiert zu sein.
Die physische oder virtuelle Umgebung (Showroom/Konfigurator) wirkt als Stimulus, der je nach Kundentyp das Kauferlebnis maßgeblich beeinflusst, sei es durch funktionale Klarheit oder durch emotionale Inszenierung.
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