Diplomarbeit, 2003
129 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern der Offene Kanal als ein Arbeitsfeld für medienpädagogische Soziale Arbeit dienen kann. Anhand des Beispiels des Offenen Kanals Hamburg untersucht die Arbeit die Möglichkeiten und Grenzen der medialen Partizipation im Kontext von sozialer Arbeit.
Kapitel 2 widmet sich der Darstellung des Offenen Kanals, insbesondere des Offenen Kanals Hamburg. Hierbei werden Entstehung, Definition, Organisation, Ziele, Zielgruppen, Trägerschaft, Finanzierung, Entscheidungsstrukturen, Kooperation und Vernetzung sowie die Rolle von Frauen und Kindern im Offenen Kanal beleuchtet.
Kapitel 3 stellt verschiedene medienpädagogische Positionen vor, darunter die kulturkritisch-geisteswissenschaftliche, die technologisch-funktionale, die ideologiekritische, die gesellschaftskritische und die handlungsorientierte Position.
Kapitel 4 untersucht den Bezug der Medienpädagogik zur Sozialen Arbeit. Es beleuchtet die Besonderheiten der Sozialen Arbeit und die Integration von Medienpädagogik in unterschiedliche Arbeitsfelder wie Gemeinwesenarbeit, soziale Gruppenarbeit und Einzelfallhilfe.
Kapitel 5 widmet sich der Medienpädagogik im Offenen Kanal Hamburg. Es analysiert relevante medienpädagogische Positionen für die Arbeit in Offenen Kanälen, beleuchtet die Konzepte der freien Erziehung und der alternativen sowie aktiven Medienarbeit, und untersucht die Ursprünge und Ziele aktiver Medienarbeit.
Kapitel 6 behandelt den Partizipationsbegriff im Rundfunk. Es analysiert den Partizipationsbegriff im Kontext des Demokratieverständnisses und untersucht verschiedene Partizipationsmöglichkeiten im Rundfunk.
Kapitel 7 betrachtet die Partizipation von Kindern in den Medien. Es analysiert die Medienöffentlichkeit als Partizipationsmöglichkeit und untersucht verschiedene Konzepte von Öffentlichkeit unter dem Aspekt der Partizipation von Kindern und Jugendlichen.
Offener Kanal, Medienpädagogik, Soziale Arbeit, Partizipation, Rundfunk, Medienöffentlichkeit, Kinder, Jugendliche, Aktive Medienarbeit, Gemeinwesenarbeit, soziale Gruppenarbeit, Einzelfallhilfe, Emanzipation
Ein Offener Kanal ist die „dritte Säule“ des Rundfunks, die Bürgern die Möglichkeit gibt, eigene Beiträge ohne redaktionelle Hürden zu produzieren und auszustrahlen.
Er dient als Feld für medienpädagogische Projekte in der Gemeinwesenarbeit, Gruppenarbeit oder Einzelfallhilfe, um Partizipation und Selbstbestimmung zu fördern.
Ja, die Arbeit untersucht speziell die Partizipationsmöglichkeiten für Kinder und wie sie durch aktive Medienarbeit eine eigene „Kinderöffentlichkeit“ schaffen können.
Hierbei geht es um den Rollenwechsel vom passiven Konsumenten zum aktiven Produzenten, um Medienkompetenz und emanzipatorische Prozesse zu stärken.
Das Fazit der Arbeit lautet, dass er dies in seiner heutigen Form nicht automatisch tut, aber ein wichtiges Instrument für Kooperationsprojekte und dezentrale Quartiersarbeit darstellt.
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