Diplomarbeit, 2011
104 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG
1.1 AUSGANGSSITUATION
1.2 PROBLEMSTELLUNG
1.3 ZIEL DER ARBEIT
1.4 AUFBAU DER ARBEIT
2. UNTERNEHMERISCHE GESELLSCHAFTSVERANTWORTUNG
2.1 HISTORISCHER RÜCKBLICK
2.2 BEGRIFFE UND DEFINITIONEN
2.2.1 CSR1 – CSR4
2.2.2 Nachhaltigkeit
2.2.3 Corporate Citizenchip
2.2.4 Corporate Governance
2.2.5 Sustainable Development
2.2.6 Corporate Social Performance
2.2.7 Corporate Identity
2.2.8 Ethos und Moral
2.2.9 Ethik und Unternehmensethik
2.3 ASPEKTE
2.3.1 Stakeholderbeziehungen
2.3.2 Freiwilligkeit und Gewinnerzielung
2.3.3 Tripple bottom line
2.4 INSTRUMENTE
2.4.1 Corporate Giving
2.4.2 Sponsoring
2.4.3 Corporate Volunteering
2.4.4 Cause Related Marketing
2.4.5 Public Private Partnerships
2.4.6 CSR-Mix
2.5 RICHTLINIEN UND INITIATIVEN
2.5.1 UN Global Compact
2.5.2 OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen
2.5.3 ILO Conventions
2.5.4 CERES-Prinzipien
2.5.5 Global-Sullivan-Prinzipien
2.5.6 Millenium Development Goals
2.5.7 Resümee
2.6 STANDARDS
2.6.1 AA 1000
2.6.2 SA 8000
2.6.3 ISO 14001
2.6.4 ISO 9001
2.6.5 ISO 26000
2.7 BERICHTERSTATTUNG
2.7.1 Global Reporting Initiative
2.7.2 Staatliche Regelungen
3. CSR IN DEUTSCHEN SCHIFFFAHRTSUNTERNEHMEN
3.1 SCHIFFFAHRT IN DEUTSCHLAND
3.2 UNTERSUCHUNG DER UNTERNEHMEN
3.2.1 Auswahl der Unternehmen
3.2.2 Auswahl des Bewertungsmaßstabes
3.2.3 Bewertungskriterien
3.2.3.1 Menschenrechte
3.2.3.2 Arbeitsnormen
3.2.3.3 Umweltschutz
3.2.3.4 Korruptionsbekämpfung
3.2.4 Internetrecherche
3.2.4.1 Hapag-Lloyd AG
3.2.4.2 Hamburg Südamerikanische Dampfschifffahrts-Gesellschaft KG
3.2.4.3 Neu Seeschiffahrt GmbH
3.2.4.4 E.R. Schiffahrt GmbH & Cie. KG
3.2.4.5 Oldendorff Carriers GmbH & Co. KG
3.2.4.6 UPT United Product Tankers GmbH & Co. KG
3.2.4.7 Reederei Claus-Peter Offen (GmbH & Co.) KG
3.2.4.8 Reederei Johann M. K. Blumenthal GmbH & Co. KG
3.2.4.9 Peter Döhle Schiffahrts-KG
3.2.4.10 Orion Bulkers GmbH & Co. KG
3.2.4.11 Rickmers Reederei GmbH & Cie. KG
3.2.4.12 Beluga Shipping GmbH
3.2.4.13 BBC Chartering & Logistic GmbH & Co. KG
3.2.4.14 Hansa Shipping GmbH & Co. KG
3.2.4.15 Oskar Wehr KG (GmbH & Co.)
3.2.4.16 NSC Schifffahrtsgesellschaft mbH & Cie. KG
3.2.4.17 Northern Marine Management (Deutschland) GmbH
3.2.4.18 Rudolf A. Oetker KG
3.2.4.19 AIDA Cruises - German Branch of Costa Crociere S.p.A.
3.2.4.20 NSB Niederelbe Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG
3.2.4.21 Zusammenfassung
3.2.5 Rückmeldung der Unternehmen
3.2.6 Resümee
3.3 LEUCHTTURMPROJEKTE
3.3.1 Rörd Braren Bereederungs-GmbH & Co. KG
3.3.2 Peter Krämer
4. FAZIT UND AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit untersucht den Grad der Umsetzung gesellschaftlicher Verantwortung durch deutsche Schifffahrtsunternehmen, basierend auf den Kriterien des UN Global Compact. Ziel ist es, die Gründe für die geringe Teilnahme der Branche an dieser freiwilligen Initiative zu erörtern und das Engagement der untersuchten Unternehmen transparent zu machen.
3.2.3.1 Menschenrechte
Im Gegensatz zu Regierungen haben Unternehmen lediglich die Pflicht, sich von Menschenrechtsverletzungen zu distanzieren. Von gesellschaftlich verantwortlichen Unternehmen und Mitgliedern des Global Compact wird jedoch erwartet, aktiv die Menschenrechte zu fördern. Mögliche Schritte hierzu sind u.a.:148
• Schulungen für Mitarbeiter über die allgemeine Erklärung der Menschenrechte
• Untersagung von Diskriminierung jeglicher Art
• Einrichtung von sicheren Meldeverfahren für Mobbing-Opfer
• Einstellung behinderter oder aus anderen Gründen benachteiligter Menschen
• Zahlung vergleichbarer Löhne und Gehälter für vergleichbare Arbeit
• Auswirkung der Geschäftsaktivität auf die Wahrung der Menschenrechte in der lokalen Bevölkerung am Firmenstandort
• Auswahl von Zulieferern und Abnehmern, die Menschenrechtsstandards wahren
Auch ein zertifiziertes Gesundheits- und Sicherheitsmanagement (z.B. OHSAS 18001) gilt als System im Sinne von Prinzip 1. Eine Maßnahme zur Umsetzung von Prinzip 2 ist die Bewertung der Menschenrechtssituation in Ländern, in denen ein Unternehmen Geschäfte macht.149 Dies betrifft im Falle der Schifffahrtsunternehmen auch die Nationen der Schiffsbesatzung wie z.B. Myanmar.
1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Thematik der gesellschaftlichen Verantwortung deutscher Schifffahrtsunternehmen ein, benennt die Problemstellung hinsichtlich ökologischer und sozialer Herausforderungen und formuliert die zentrale Forschungsfrage.
2. UNTERNEHMERISCHE GESELLSCHAFTSVERANTWORTUNG: Hier werden die theoretischen Grundlagen von CSR, verschiedene Begriffsdefinitionen, Instrumente, relevante internationale Initiativen sowie Standards und die Bedeutung der Berichterstattung detailliert dargelegt.
3. CSR IN DEUTSCHEN SCHIFFFAHRTSUNTERNEHMEN: Dieses Kapitel stellt den deutschen Schifffahrtsmarkt vor und führt eine strukturierte Internetrecherche bei den 20 größten Unternehmen durch, um deren individuelles gesellschaftliches Engagement auf Basis der Global Compact Kriterien zu bewerten.
4. FAZIT UND AUSBLICK: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen, bewertet das Engagement der Branche kritisch und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Notwendigkeit nachhaltiger Unternehmensführung zur Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit.
Corporate Social Responsibility, CSR, Schifffahrt, Global Compact, Nachhaltigkeit, Reederei, Umweltschutz, Menschenrechte, Arbeitsnormen, Korruptionsbekämpfung, Stakeholder, Unternehmensethik, Unternehmensführung, Berichterstattung, Deutschland
Die Arbeit untersucht, inwieweit deutsche Schifffahrtsunternehmen gesellschaftliche Verantwortung (Corporate Social Responsibility) in ihrer Unternehmensführung realisieren.
Die Arbeit konzentriert sich auf die vier Kernthemen des UN Global Compact: Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung.
Das Hauptziel besteht darin, die Ausprägung gesellschaftlich verantwortlichen Handelns unter den 20 größten deutschen Schifffahrtsunternehmen anhand der Teilnahmekriterien des UN Global Compact zu messen.
Der Autor führt eine tiefgehende Internetrecherche bei den untersuchten Reedereien durch, um deren Engagement basierend auf vorhandenen Informationen, Richtlinien und Fortschrittsberichten zu bewerten.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Begriffe rund um CSR definiert, bevor die deutsche Schifffahrtsbranche analysiert und die individuellen CSR-Profile von 20 großen Reedereien detailliert dargestellt werden.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie CSR, Global Compact, Nachhaltigkeit, Unternehmensethik und Stakeholder-Management im Kontext der maritimen Wirtschaft.
Der Autor hinterfragt die Zurückhaltung der Branche und stellt fest, dass obwohl Ansätze wie kulturelles oder soziales Engagement bei vielen Reedereien vorhanden sind, eine formelle Teilnahme am Global Compact bisher ausbleibt.
Sie dienen als positive Beispiele für Unternehmen, die überzeugend in spezifischen Bereichen wie Umweltschutz oder soziale Verantwortung vorangehen, auch wenn sie nicht zwingend das gesamte Spektrum des Global Compact abdecken.
Der Autor schlussfolgert, dass das gesellschaftliche Engagement stark von der Überzeugung einzelner Verantwortlicher in den Unternehmen abhängt und weniger von der reinen Größe der Reederei.
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