Bachelorarbeit, 2016
64 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit untersucht die Darstellung ausländischer Figuren in der Kinderliteratur und beleuchtet die Bedeutung dieser Darstellungen für die Förderung des interkulturellen Bewusstseins bei Kindern. Die Arbeit geht der Frage nach, wie Kinderliteratur zur Bewältigung von Fremdheitserfahrungen beitragen kann und welche Rolle die verschiedenen Figurentypen des „Fremden“ in diesem Kontext spielen.
Die Einleitung beleuchtet die Aktualität des Themas „Flüchtlinge“ und die Bedeutung des interkulturellen Bewusstseins in einer globalisierten Welt. Sie stellt die zentrale Rolle der Kinderliteratur bei der Vermittlung von interkultureller Kompetenz heraus.
Kapitel 1 liefert eine Definition des Begriffs „fremd“ im Kontext der Kinderliteratur. Es werden unterschiedliche Aspekte von Fremdheit diskutiert und deren Relevanz für die Analyse von Kinderliteratur erläutert.
Kapitel 2 befasst sich mit dem Thema „Fremdheit“ in der Kinderliteratur im historischen Kontext. Es werden Entwicklungen und Veränderungen in der Darstellung von Fremdheit in der Kinderliteratur aufgezeigt.
Kapitel 3 untersucht die Rolle von Kinderliteratur im interkulturellen Austausch. Es wird die Bedeutung von Kinderliteratur als Medium zur Förderung von interkultureller Kompetenz und Toleranz beleuchtet.
Kapitel 4 analysiert verschiedene Figurentypen des „Fremden“ in der Kinderliteratur. Es werden die Charakteristika und die Bedeutung dieser Figurentypen für die Vermittlung von interkulturellen Erfahrungen diskutiert.
Kapitel 5 untersucht an konkreten Beispielen ausländischer Figuren in der Kinderliteratur, wie Fremdheit dargestellt wird und welche Botschaften diese Darstellungen vermitteln.
Fremdheit, Kinderliteratur, interkulturelle Kompetenz, Multikulturalität, Figurentypen, Gast, kulturell Fremder, heuristische Beispiele, interkultureller Austausch.
Fremdheit wird als Konstruktion beschrieben, die in der Literatur genutzt wird, um kulturelle Differenzen und interkulturelle Begegnungen darzustellen. Sie dient als Spiegelbild der komplexer werdenden Gesellschaft des 21. Jahrhunderts.
Kinderliteratur fungiert als Medium zur Förderung von Toleranz und interkultureller Kompetenz. Sie ermöglicht es Kindern, durch den „literarischen Innenblick“ die Perspektive des Fremden einzunehmen und Vorurteile abzubauen.
Die Arbeit analysiert prototypische Figurentypen, wie den „Fremden als Gast“ oder den „kulturell Fremden“, die jeweils unterschiedliche Aspekte der Andersartigkeit verkörpern.
Es werden fünf konkrete Beispiele untersucht: „Ben liebt Anna“, „Im Land der Schokolade und Bananen“, „Milchkaffee und Streuselkuchen“, „Der Junge, der Gedanken lesen konnte“ und „Mein Freund Salim“.
Da kulturelle Differenz in einer globalisierten Welt zum Normalfall geworden ist, hilft Literatur dabei, einen angemessenen Umgang mit dem Fremden zu entwickeln und soziale Kompetenzen in einer vielfältigen Gesellschaft zu stärken.
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