Masterarbeit, 2016
111 Seiten, Note: 2,52
I. Einleitung
II. Methodenkapitel
III. Kulturelle Bildung als Referenzrahmen Ästhetischer Bildung
III.1. Kulturelle Bildung
III.2. Ästhetische Bildung
III.3. Ästhetische Erfahrung
IV. Die Theorie Maria Montessoris und die theaterpädagogischen Theorien in ihren Grundzügen
IV.1. Die pädagogische Theorie Maria Montessoris
IV.1.1. Die Biographie Maria Montessoris
IV.1.2. „Pädagogik vom Kinde aus“- Grundlagen ihrer pädagogischen Theorie
IV.1.3. Die vorbereitete Umgebung
IV.1.4. Das Material
IV.1.5. Das Prinzip der freien Wahl und der Freiwilligkeit
IV.1.6. Motivation und Konzentration
IV.1.7.Das Lernen- Selbstbildung und -erziehung
IV.1.8. Die körperliche Bewegung
IV.2. Grundzüge theaterpädagogischer Theorien und deren Implikationen auf das Schultheaters
IV.2.1. Schultheater als Medium des Kompetenzerwerbs
IV.2.2. Theatrales Lernen durch die Erfahrung von Performativität und Theatralität
IV.2.3. (Differenz) Erfahrungen in theatralen Situationen
V. Die Bildung der „Gesamtpersönlichkeit“ in der Montessori- Pädagogik und der Theaterpädagogik- Gemeinsamkeiten und Unterschiede
V.1. Die vier zu erwerbenden Kompetenzen beider pädagogischer Konzepte
V.1.1. Die Abgrenzung „bloßer Bildungsinhalte“ von dem Konzept des Kompetenzerwerb Grundlagen des Wissenserwerbs
V.1.2. Die Methodenkompetenz und die Fachkompetenz
V.1.2.1. „Lernen lernen“ in der Montessori- Pädagogik- Erwerb von Methodenkompetenz
V.1.2.2. Informelle Lernprozesse in der Theaterpädagogik verbunden mit dem Erwerb der Fachkompetenz sowie der Methodenkompetenz
V.1.2.3. Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Bezug auf die Methodenkompetenz wie auch auf die Fachkompetenz
V.1.3. Die Personalkompetenz
V.1.3.1. Freie Wahl, „Polarisation der Aufmerksamkeit“ und Moralerziehung - Der Erwerb der Personalkompetenz in der Montessori- Pädagogik
V.1.3.2. Auseinandersetzung mit sich und der Welt- Differenzerfahrung, Selbstinszenierung, Selbstverhältnis und Selbstreflexion – Der Erwerb von Personalkompetenzen im theaterpädagogischen Kontext
V.1.3.3. Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Erwerb der Personalkompetenzen in der pädagogischen Theorie Maria Montessoris und denen der Theaterpädagogik
V.1.4. Die Sozialkompetenz
V.1.4.1. Interaktion in Maria Montessoris pädagogischer Theorie unter dem Aspekt des Erwerbs der Sozialkompetenz
V.1.4.2. Interaktion in theaterpädagogischen Theorien , um Sozialkompetenzen zu erwerben
V.1.4.3. Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Erwerb der Sozialkompetenzen in der pädagogischen Theorie Maria Montessoris und denen der Theaterpädagogik
V.1.5. Grundbedingungen der Bildung einer „Gesamtpersönlichkeit“
V.1.5.1. „Geschützter Rahmen“ und vorbereitete Umgebung
V.1.5.2. Körperlichkeit und Bewegung
VI. Resümee: Die Bildung der „Gesamtpersönlichkeit“ als Ziel beider pädagogischer Theorien
VII. Ausblick: Praktische Anwendung der dargestellten Implikationen im Schultheater an Montessori- Schulen
V.I.6.1. Thema „Das Theater“
V.I.7.2. Thema „Das Theaterstück“
Die Arbeit untersucht Gemeinsamkeiten, Zusammenhänge und Unterschiede zwischen der Montessori-Pädagogik und der Theaterpädagogik mit dem Ziel, die Förderung einer "Gesamtpersönlichkeit" durch Kulturelle bzw. Ästhetische Bildung herauszuarbeiten.
IV.1. Die pädagogische Theorie Maria Montessoris
Um die pädagogische Theorie Maria Montessoris diskutieren zu können, muss erwähnt werden, dass Montessori durch ihre, zu ihrer Zeit revolutionäre, Wertschätzung des Kindes eine pädagogische Perspektive eröffnete, die die Bewegung der Reformpädagogen vorantrieb.
Sie selbst sagt:
„Früher war es das ausschließliche Ziel der Erziehung, auf das alle ihre Anstrengungen gerichtet waren, das Kind für das soziale Leben, das es einmal zu führen hätte, vorzubereiten. Deshalb war man vor allem darauf bedacht, dass es die Erwachsenen nachahme, man zwang es, die schöpferischen Kräfte seines Geistes unter den Nachahmungstrieb zu ersticken, man lehrte es vorzugsweise, was zu wissen für unentbehrlich gehalten wurde, um in der zivilisierten Welt zu leben. Diese völlige Angleichung an eine Form des sozialen Lebens, das nicht das natürliche Leben der Kinder ist und welches erst dann das ihre ist, wenn sie erwachsen sind, führte dazu, dass das Kind in der alten Schule und in der alten Form der Familienerziehung nicht nach seinem wahren Wesen eingeschätzt wurde. [...] Und doch ist das Kind- wie alle menschlichen Wesen- eine freie Persönlichkeit. [...] Wir sind uns heute bereits klar über die verhängnisvolle Wirkung der Schule, in der man mit Methoden unterrichtet. Die Kinder leiden darunter nicht nur körperlich, sondern auch moralisch. Das Problem der Erziehung und des Charakters ist von der Schule bisher vernachlässigt worden.“
I. Einleitung: Die Arbeit führt in den Vergleich zwischen Montessori-Pädagogik und Theaterpädagogik ein und fokussiert auf die Bildung der „Gesamtpersönlichkeit“ im Kontext Ästhetischer Bildung.
II. Methodenkapitel: Es wird ein hermeneutisch-systematisches Vorgehen erläutert, das durch komparative Textanalyse die theoretischen Grundlagen beider Konzepte vergleicht.
III. Kulturelle Bildung als Referenzrahmen Ästhetischer Bildung: Die Begriffe Kulturelle Bildung, Ästhetische Bildung und Ästhetische Erfahrung werden als theoretische Fundamente für den späteren Vergleich definiert.
IV. Die Theorie Maria Montessoris und die theaterpädagogischen Theorien in ihren Grundzügen: Die pädagogische Theorie Maria Montessoris und theaterpädagogische Ansätze werden in ihren Grundzügen vorgestellt.
V. Die Bildung der „Gesamtpersönlichkeit“ in der Montessori- Pädagogik und der Theaterpädagogik- Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Das Kernkapitel analysiert den Erwerb von Methoden-, Fach-, Personal- und Sozialkompetenz in beiden Konzepten und stellt diese gegenüber.
VI. Resümee: Die Bildung der „Gesamtpersönlichkeit“ als Ziel beider pädagogischer Theorien: Eine zusammenfassende Darstellung der gemeinsamen Ziele unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Herangehensweisen.
VII. Ausblick: Praktische Anwendung der dargestellten Implikationen im Schultheater an Montessori- Schulen: Es werden beispielhafte Lernstationen für den Einsatz im Schultheater vorgestellt, die die theoretischen Erkenntnisse praktisch anwenden.
Montessori-Pädagogik, Theaterpädagogik, Gesamtpersönlichkeit, Ästhetische Bildung, Kulturelle Bildung, Kompetenzerwerb, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Personalkompetenz, Sozialkompetenz, Mimesis, Differenzerfahrung, Schultheater, Selbstbildung, hermeneutisches Verfahren.
Die Arbeit untersucht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Montessori-Pädagogik und der Theaterpädagogik im Hinblick auf ihre pädagogischen Ziele und Konzepte, insbesondere zur Bildung einer ganzheitlichen "Gesamtpersönlichkeit".
Zentrale Felder sind Ästhetische und Kulturelle Bildung, das Konzept des Kompetenzerwerbs, die Bedeutung der körperlichen Bewegung sowie die theoretischen Grundlagen beider pädagogischer Richtungen.
Ziel ist es, die Vereinbarkeit beider Ansätze aufzuzeigen und zu klären, wie durch Ästhetische Bildungsprozesse, wie sie im Theater stattfinden, eine ganzheitliche Persönlichkeitsbildung gefördert werden kann.
Die Autorin wendet ein hermeneutisch-systematisches Vorgehen an, kombiniert mit einer komparativen Interpretation von Fachtexten und Primärquellen beider pädagogischer Theorien.
Der Hauptteil analysiert detailliert den Erwerb von Methoden-, Fach-, Personal- und Sozialkompetenz und untersucht, wie beide Konzepte diese Kompetenzen durch spezifische Bedingungen wie vorbereitete Umgebung oder theatrale Situationen fördern.
Wichtige Begriffe sind Montessori-Pädagogik, Theaterpädagogik, Gesamtpersönlichkeit, Ästhetische Bildung, Mimesis und Kompetenzerwerb.
Die vorbereitete Umgebung ist das zentrale Mittel, durch das Kinder selbsttätig und in ihrem eigenen Rhythmus Wissen aneignen können, was laut Montessori die Grundlage für Selbstbildung und Persönlichkeitsentwicklung bildet.
Differenzerfahrung ist zentral für das theatrale Lernen, da der Schüler durch die "Dopplung" seines Körpers (als er selbst und als Rolle) und durch das Agieren in fiktiven Welten reflektierte Lernprozesse durchläuft, die seine Personalkompetenz stärken.
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