Bachelorarbeit, 2017
70 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 EFQM
2.1 Geschichte und Entwicklung
2.2 Grundkonzepte der Excellence
2.3 Kriterienmodell
2.3.1 Befähigerkriterien
2.3.2 Ergebniskriterien
2.4 Zusammenhang zwischen den Grundkonzepten und dem Kriterienmodell
2.5 RADAR-Logik
2.6 Methodenüberblick
2.6.1 5A/5S
2.6.2 PDCA-Zyklus
2.6.3 Visuelles Management
2.6.4 Kanban
2.6.5 Benchmarking
2.7 Zusammenhänge zwischen den Methoden und dem EFQM-Modell
3 Controlling
3.1 Begriffsdefinitionen und Abgrenzung des Controllings
3.2 Problemstellungen und Notwendigkeit des Controllings
3.3 Ziele des Controllings
3.4 Aufgaben und Funktionen des Controllings
3.4.1 Aufgaben des Controllers
3.4.2 Funktionen des Controllings
3.5 Klassische Methoden und Instrumente des Controllings
3.5.1 Instrumente des strategischen Controllings
3.5.1.1 Portfolio-Analyse
3.5.1.2 SWOT-Analyse
3.5.1.3 Balanced Scorecard
3.5.1.4 Erfahrungskurve
3.5.2 Instrumente des operativen Controllings
3.5.2.1 Budgetierung
3.5.2.2 ABC-Analyse
3.6 Zusammenhänge zwischen dem EFQM-Modell und den Instrumenten des Controllings
4 Methodische Integration des EFQM-Modells
4.1 Schritt 1: Bestimmung der organisationalen Reife
4.2 Schritt 2: Bestimmung geeigneter Methoden
4.3 Schritt 3: Integration der ausgewählten Methoden und Konzepte
4.4 Schritt 4: Kontinuierliche Adaption & Verbesserung
5 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erarbeitung einer Strategie zur methodischen Integration des EFQM-Modells in die Strukturen und Prozesse des operativen und strategischen Controllings, um unter volatilen Rahmenbedingungen eine ganzheitliche Steuerung zu ermöglichen.
2.6.1 5A/5S
Die 5S-Methode, welche im deutschen Sprachraum auch unter dem Namen 5A bekannt ist, kommt aus den japanischen Produktionskonzepten und verfolgt das Ziel, Ordnung, Übersicht und Sauberkeit herbeizuführen, um Arbeitsprozesse zu verbessern und Arbeitsunfällen vorzubeugen. Die Methodik wird zwar überwiegend in der Produktion angewandt, kann aber auch in der Verwaltung und Administration eingesetzt werden. Sie bildet den ersten Schritt zur Initiierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses und basiert dabei auf einer sich wiederholenden Abfolge der folgenden fünf Schritte: „Aussortieren“, „Aufräumen“, „Arbeitsplatz sauber halten“, „Anordnung zur Regel machen“ und „Alle Schritte wiederholen“.
Im ersten Schritt gilt es, alle nicht benötigten Gegenstände auszusortieren. Hilfsmittel zur Bestimmung nicht benötigter Gegenstände können Indizien wie beispielsweise mehrfach vorhandene Werkzeuge, zu stark abgenutzte Werkzeuge, die ihre Funktion nicht mehr richtig erfüllen können, oder verschmutzte Aufbewahrungsorte, die darauf hinweisen, dass der jeweilige Gegenstand seit längerer Zeit nicht mehr in Gebrauch ist, sein.
Nachdem zwischen benötigten und nicht benötigten Gegenständen differenziert wurde, bezieht sich der nächste Schritt auf das Aufräumen der übrig gebliebenen, benötigten Gegenstände. Das Ziel dieses Schrittes ist es, eine Grundordnung in den jeweiligen Arbeitsbereichen herzustellen und dabei die Frequentierung des Gebrauchs spezifischer Werkzeuge oder Gegenstände zu hinterfragen und zu berücksichtigen. Schließlich sind auch gesetzliche Regelungen hinsichtlich der Gestaltung des Arbeitsbereichs zu berücksichtigen.
1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, eine Strategie zur Integration des EFQM-Modells in das Controlling zu entwickeln, und erläutert den Aufbau der Arbeit in drei Sinnabschnitte.
2 EFQM: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Grundlagen zum EFQM-Excellence-Modell, inklusive der Grundkonzepte, des Kriterienmodells, der RADAR-Logik sowie gängiger Methoden wie 5S, PDCA und Benchmarking.
3 Controlling: Hier werden Definition, Ziele, Aufgaben und Funktionen des Controllings dargelegt und klassische strategische sowie operative Instrumente detailliert analysiert.
4 Methodische Integration des EFQM-Modells: Der Hauptteil der Arbeit, in dem eine vierstufige Strategie zur Integration der zuvor behandelten Controlling-Methoden in das EFQM-Modell auf Basis der organisationalen Reife vorgestellt wird.
5 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit eines kontinuierlichen, ganzheitlichen Managementprozesses für den Unternehmenserfolg.
EFQM, Controlling, Strategische Planung, Operatives Controlling, RADAR-Logik, Balanced Scorecard, SWOT-Analyse, Prozessoptimierung, Qualitätsmanagement, Unternehmenssteuerung, Reifegradmodell, Unternehmenserfolg, Managementkonzept, Benchmarking, Kontinuierlicher Verbesserungsprozess.
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Zusammenführung des EFQM-Managementmodells mit den Konzepten und Instrumenten des strategischen sowie operativen Controllings.
Die Schwerpunkte liegen auf der Excellence-Philosophie nach EFQM, den klassischen Controlling-Instrumenten (wie BSC oder SWOT) und der Frage, wie diese Werkzeuge zur Steuerung von Organisationen synergetisch genutzt werden können.
Das Ziel ist die Erarbeitung einer konkreten Strategie zur Integration des EFQM-Modells, um Unternehmen bei der Bewältigung volatiler Marktbedingungen durch ein ganzheitliches Managementsystem zu unterstützen.
Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse und Konzeption, bei der bestehende Managementmethoden identifiziert, analysiert und auf ihre Kompatibilität mit den EFQM-Kriterien geprüft werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der EFQM- und Controlling-Grundlagen sowie die Entwicklung eines vierstufigen Prozessmodells zur Bestimmung der organisationalen Reife und Auswahl passender Integrationsmethoden.
Die wichtigsten Begriffe sind EFQM, Controlling, Integrationsstrategie, Reifegradmodell, Prozessoptimierung und Balanced Scorecard.
Die Reifegradbestimmung erfolgt über ein im Anhang der Arbeit illustriertes Ablaufdiagramm, welches die Organisation anhand der EFQM-Logik in die Stufen "Beginner", "Unterwegs" oder "Reif" einstuft.
Die RADAR-Logik dient als zentraler Regelkreis für die kontinuierliche Verbesserung und stellt sicher, dass die gewählten Controlling-Methoden in einem logischen Prozess von der Ergebnisbewertung bis zur Anpassung angewandt werden.
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