Bachelorarbeit, 2016
106 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Abgrenzung des Themas
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Methodik
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Sharing Economy
2.1.1 Der Begriff des Teilens
2.1.2 Die Entwicklung der Sharing Economy
2.1.3 Ausprägungen der Sharing Economy
2.1.3.1 Modelle der Sharing Economy
2.1.3.2 Sharing Economy am Beispiel Airbnb
2.1.3.3 Sharing Economy am Beispiel B2P CarSharing
2.1.4 Erfolgsfaktoren der Sharing Economy
2.1.5 Motivation und Ziele
2.2 Generation Y
2.2.1 Abgrenzung der Generationen und Generationsbegriff
2.2.2 Generationsprägende Ereignisse und Einflussfaktoren
2.2.3 Merkmale der Generation Y
2.2.4 Die Generation der Babyboomer und die Generation X im Überblick
3. Ableitung der Hypothesen
4. Empirische Untersuchung
4.1 Wahl der Forschungsmethode und Rekrutierung der Stichprobe
4.2 Entwicklung des Fragebogens und Skalenniveau
4.3 Aufbau der Online Umfrage
5. Ergebnisse der empirischen Untersuchung
5.1 Allgemeine Angaben zur Stichprobe
5.2 Leihen versus Kaufen
5.3 Teilen und Potentiale
5.4 Sharing Economy Angebote
5.5 Motivation und Beweggründe
5.6 Die Rolle des Eigentums
6. Überprüfung der Hypothesen
6.1 Nutzungsquote in Bezug zur Generationszugehörigkeit
6.2 Eigentum versus Zugang
6.3 Nutzungsbereitschaft in Bezug zum ökonomischen Nutzen
7. Diskussion
8. Ausblick
9. Schlusswort
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die Generation Y die Entwicklung der Sharing Economy maßgeblich vorantreibt. Dabei wird analysiert, ob und warum diese Generation alternative Konsumformen gegenüber traditionellem Eigentum bevorzugt.
Besitzgier und emotionale Bindung zum Eigentum
Demnach wird die Bereitschaft etwas mit anderen zu teilen stark von der Verbundenheit mit dem Besitztum beeinflusst. Menschen sind eher abgeneigt etwas zu teilen, das einen großen emotionalen Wert für sie hat. Auch Besitzgier und Materialismus hindern am Teilen. Demnach sind stark materialistische Menschen weniger zum Teilen bereit, da sie materielle Dinge höher gewichten als Beziehungen. Dadurch legen sie Barrieren zwischen sich und ihren Mitmenschen.
1. Einleitung: Definiert das Thema Sharing Economy, stellt die Forschungsfrage und erläutert die methodische Vorgehensweise.
2. Theoretische Grundlagen: Bietet einen Überblick über den Begriff des Teilens, die Genese der Sharing Economy sowie die soziologische Charakterisierung der Generation Y.
3. Ableitung der Hypothesen: Formuliert auf Basis der Literaturanalyse drei zentrale Hypothesen zur Nutzungsquote, zum Stellenwert von Eigentum und zur ökonomischen Motivation.
4. Empirische Untersuchung: Beschreibt die methodische Konzeption der Online-Umfrage, die Rekrutierung der Stichprobe und den Aufbau des Fragebogens.
5. Ergebnisse der empirischen Untersuchung: Präsentiert die deskriptiven Resultate der Umfrage hinsichtlich Demografie, Nutzungsverhalten und Beweggründen.
6. Überprüfung der Hypothesen: Analysiert die Daten statistisch und testet die aufgestellten Hypothesen auf Signifikanz.
7. Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse und setzt sie in den Kontext der theoretischen Grundlagen sowie der Forschungsfrage.
8. Ausblick: Erörtert mögliche künftige Entwicklungen der Sharing Economy und deren Bedeutung für Unternehmen sowie Politik.
9. Schlusswort: Fasst die Kernergebnisse zusammen und reflektiert die Limitationen sowie Ansatzpunkte für zukünftige Forschung.
Generation Y, Sharing Economy, Collaborative Consumption, Peer-to-Peer, Eigentum, Zugang, Konsumverhalten, Ökonomischer Nutzen, Nachhaltigkeit, Digital Natives, CarSharing, Airbnb, Empirische Untersuchung, Motivation, Vernetzung
Die Arbeit untersucht das Konsumverhalten der Generation Y und ihren Einfluss auf das Wachstum und die Etablierung von Sharing-Economy-Geschäftsmodellen.
Die Schwerpunkte liegen auf der soziologischen Analyse der Generation Y, den theoretischen Fundamenten des gemeinschaftlichen Konsums und der empirischen Auswertung von Nutzerpräferenzen.
Das Hauptziel ist es, wissenschaftlich zu begründen, inwieweit die Generation Y als Treiber der Sharing Economy fungiert und ob Zugang zu Ressourcen für diese Generation wichtiger ist als der Besitz.
Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung mittels einer Online-Umfrage durchgeführt, deren Daten deskriptiv sowie durch induktive statistische Verfahren (wie T-Tests und Chi-Quadrat-Tests) ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Konzepte, die Ableitung der Forschungshypothesen sowie die detaillierte Präsentation und Überprüfung der empirischen Daten.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Generation Y, Sharing Economy, Eigentum versus Zugang, Collaborative Consumption und Konsumverhalten definieren.
Während Eigentum für Babyboomer oft ein Symbol für Belohnung und Status darstellt, ist der Generation Y die Flexibilität und der funktionale Zugang zu Ressourcen wichtiger als der materielle Besitz.
Der ökonomische Nutzen, wie Kosteneinsparungen oder die Möglichkeit, teure Güter gemeinsam zu nutzen, ist ein signifikant wichtiger Motivationsfaktor für die Teilnahme an der Sharing Economy.
Aufgrund der gewählten Methode der Online-Befragung und der damit verbundenen Selbstrekrutierung der Teilnehmer ist die Repräsentativität der Ergebnisse als eingeschränkt zu betrachten.
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