Bachelorarbeit, 2012
50 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit analysiert Vermittlungsprozesse im Kontext der dOCUMENTA (13) und fokussiert dabei auf das Konzept der "Worldly Companions". Im Zentrum stehen die erfahrungsbasierten Lernprozesse, die bei den Besuchern angeregt werden sollen. Die Untersuchung zielt darauf ab, herauszufinden, ob die Zielsetzungen des offenen Vermittlungskonzepts durch die Worldly Companions erfüllt werden und welche Möglichkeiten einer Interaktion im Sinne einer künstlerisch-forschenden Haltung bestehen.
Die Einleitung erläutert das Erkenntnisinteresse und die Zielsetzung der Arbeit, sowie den Aufbau und formale Hinweise. Kapitel 2 legt die theoretischen Grundlagen der Arbeit dar und beleuchtet den Vermittlungsbegriff, relevante Lerntheorien und die Vermittlung in Museen und Ausstellungskontexten. Im Anschluss wird das Vermittlungskonzept der dOCUMENTA (13) im Kontext der Vorgängerkonzepte vorgestellt.
Kapitel 3 widmet sich der praktischen Vermittlungsarbeit der Worldly Companions. Es beschreibt die methodische Vorgehensweise der Untersuchung, die Durchführung vor Ort und präsentiert die Ergebnisse der teilnehmenden Beobachtung von vier verschiedenen dTOURS.
Kapitel 4 beinhaltet die Auswertung der ethnografischen Forschung. Es analysiert die Spuren der Worldly Companions und setzt diese in Beziehung zu den Diskursen nach Mörsch. Außerdem werden die Möglichkeiten einer ästhetischen Forschung durch Vermittlung und das Verhältnis der Worldly Companions zur Kunst beleuchtet.
Die Arbeit behandelt zentrale Themen wie Kunstvermittlung, erfahrungsbasiertes Lernen, ästhetische Forschung, die dOCUMENTA (13) und das Konzept der Worldly Companions. Weitere wichtige Begriffe sind: konstruktivistische Lerntheorien, dekonstruktive und transformative Diskurse, ethnografische Forschung, teilnehmende Beobachtung, Museums- und Ausstellungskontext.
Die Worldly Companions fungieren als weltgewandte Begleiter und personelle Instanz zwischen der Ausstellung und den Besuchern, um Vermittlungsprozesse auf einer Mikroebene anzuregen.
Das Ziel ist ein offenes Vermittlungskonzept, das erfahrungsbasiertes Lernen ermöglicht und eine künstlerisch-forschende Haltung bei den Teilnehmern fördert.
Lernen wird in der Arbeit als konstruktivistischer Prozess betrachtet, bei dem der Austausch als erfahrungsbasiertes Deutungslernen im Vordergrund steht.
Die Untersuchung erfolgte durch eine ethnografische Forschungsmethode, konkret durch teilnehmende Beobachtungen von vier verschiedenen Rundgängen (dTOURS).
Es handelt sich um eine Interaktion, die Deutungsmuster der Teilnehmer berührt und eine forschende Haltung gegenüber der Kunst ermöglicht.
Nein, die spezifischen Inhalte der Kommunikation über Kunst finden in dieser Untersuchung keine Berücksichtigung; der Fokus liegt rein auf den Vermittlungsprozessen.
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