Bachelorarbeit, 2017
43 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung und Motivation
2 Grundlagen
2.1 Grundbegriffe
2.1.1 Bandbreite
2.1.2 Kanal
2.1.3 Duplex (Simplex, Halbduplex, Vollduplex)
2.1.4 Schwingkreis
2.1.5 Antenne (Dipol)
2.1.6 Störungen
2.2 Informationsübertragung
2.2.1 Quellcodierung
2.2.2 Kanalcodierung
2.2.3 Modulation
2.2.4 Leitungskodierung
2.3 Sichere Übertragung
2.3.1 Fixer Code
2.3.2 Learning Code
2.3.3 Code-Hopping
3 Analyse
3.1 Hersteller am Markt
3.1.1 Frequenz
3.1.2 Kanalwahl
3.1.3 Protokolle
3.2 Protokollvergleich
3.2.1 Chipsatz: HX2262/2272 (PT2262/2272, SC5262/5272)
3.2.2 Chipsatz: EV1527 / RT1527 / FP1527 / HS1527
3.2.3 Chipsatz: HCS301
3.2.4 Übersichtstabelle Protokolle
4 Anwendungsszenario
4.1 Sicherheitsunkritische Anwendung
4.2 Sicherheitskritische Anwendung
5 Zusammenfassung
5.1 Ausblick
Die vorliegende Arbeit analysiert gängige 433MHz-Funkmodule und deren Übertragungsprotokolle im Hinblick auf Sicherheit und Praxistauglichkeit. Das primäre Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über die am Markt befindlichen Systeme zu geben und zu bewerten, welche Funkmodule für spezifische Anwendungsfälle – von der einfachen Beleuchtungssteuerung bis hin zur sicherheitskritischen Zutrittskontrolle – geeignet sind.
2.3.3 Code-Hopping
Eine wesentlich bessere Stellung in Bezug auf Sicherheit nimmt die Variante mit der Code-Hopping Methode ein. Hierbei hat das Auslesen des übertragenen Signals keine negativen Auswirkungen (Replay-Attacke)1, da bei jeder Übertragung eine andere Signalfolge geschickt wird. Mit einem Algorithmus wird bei jeder Übergabe das Signal vom Encoder neu verschlüsselt. Der dem Decoder ebenfalls bekannte Algorithmus ermöglicht es dem Empfänger die Daten wieder zu entschlüsseln. Solange der Algorithmus nicht bekannt wird, ist diese Methode im Gegensatz zu den beiden anderen Varianten die einzig sichere, da ein nicht zu verhinderndes Auslesen keine negativen Auswirkungen hat.
Ein bekannter Encoder Chipsatz für die Code-Hopping Methode ist der HCS301 von der Firma Microchip, der für schlüssellose Zutrittssysteme entwickelt wurde. Jede Übergabe besteht aus einem frei programmierbaren 34 Bit-String und einem generierten 32 Bit Hopping-Code.
1 Einleitung und Motivation: Einführung in die Thematik der Hausautomation und der Fragestellung zur Sicherheit drahtloser Funksysteme.
2 Grundlagen: Erläuterung technischer Basisbegriffe der Funktechnik, Informationsübertragung und grundlegender Sicherheitsmechanismen bei Funkprotokollen.
3 Analyse: Vergleichende Untersuchung verschiedener Hersteller-Chipsätze und deren spezifischer Protokolle auf ihre technische Beschaffenheit und Sicherheitsmerkmale.
4 Anwendungsszenario: Empirische Untersuchung von Funksteckdosen und Garagentorsteuerungen mittels Logic Analyzer zur Verifizierung der Übertragungsprotokolle.
5 Zusammenfassung: Synthese der Erkenntnisse über die Eignung verschiedener Protokoll-Kategorien für sicherheitskritische und nicht-kritische Anwendungen.
Funkprotokoll, On-Off Keying, OOK, Modulation, Hopping Code, Funksteckdose, Smart Home, Hausautomation, Mikrocontroller, Sicherheit, Replay-Attacke, ISM-Band, Signalübertragung, Chipsatz, Verschlüsselung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse von Übertragungsprotokollen für Funksteckdosen und deren Sicherheitsaspekten im 433MHz-Frequenzbereich.
Die Arbeit behandelt die physikalischen Grundlagen der Funkkommunikation, die verschiedenen Arten von Protokollen wie Fixer Code, Learning Code und Code-Hopping sowie deren praktische Implementierung in am Markt erhältlichen Geräten.
Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie sicher gängige Funksysteme sind und ob Angreifer mittels Kopieren von Signalen (Replay-Attacken) unbefugten Zugriff auf Steuerungen erlangen können.
Der Autor nutzt sowohl eine theoretische Fundierung durch Literaturrecherche als auch einen empirischen Ansatz, bei dem Funkmodule mit einem Logic Analyzer ausgelesen und die Protokolle auf ihre Richtigkeit geprüft werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der Übertragungstechnik und einen praktischen Analyse-Teil, in dem spezifische Chipsätze wie der HX2262, EV1527 und HCS301 untersucht werden.
Zu den Kernbegriffen gehören Funkprotokolle, On-Off Keying (OOK), Modulation, Hopping Code und Funksteckdosen.
Bei fixem Code wird bei jedem Tastendruck das identische Signal gesendet, was das Aufzeichnen und spätere Abspielen durch Angreifer ermöglicht, wohingegen bei Code-Hopping das Signal bei jeder Übertragung dynamisch generiert wird.
Nein, obwohl oft identische Chipsätze verbaut sind, erschweren unterschiedliche Taktraten oder spezifische Bitfolgen die markenübergreifende Kompatibilität, weshalb meist die Komponenten eines Herstellers verwendet werden müssen.
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