Examensarbeit, 2014
66 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
2. Die vier Persönlichkeitstypen nach Riemann
2.1 Der depressive Typ
2.2 Der schizoide Typ
2.3 Der zwanghafte Typ
2.4 Der hysterische Typ
3. Lehrer-Sein – Typsache?!
4. Aufbau des Lehramtsstudiums (Lehramt Gymnasien) und des Pädagogischen Begleitstudiums
4.1 „Der Lehrer in mir und mein Bild von ihm“
4.2 „Der Lehrer als Berater für Schüler und Eltern“
5. Auswertung der Seminare
5.1 Beurteilung der didaktischen Inhalte der Seminare
5.2 Reaktionen in Schulsituationen
5.2.1 Frage 1: Situation „Wer bisch´en Du?“
5.2.2 Frage 2: Situation „Schminkzeug“
5.2.3 Alles nur Zufall?
5.3 Fazit der Auswertungen
6. Das Schulfach „Glück“ – Ein Ausblick
7. Abschlussbetrachtung
9. Quellenangabe
a) Literatur
b) Internet
Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Persönlichkeitsentwicklung im Lehramtsstudium und erforscht, inwiefern pädagogische Begleitveranstaltungen angehende Lehrkräfte in ihrer professionellen Rolle stärken können. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob durch gezieltes Training und Reflexion von Praxissituationen die Kompetenz zum authentischen und professionellen Handeln im Schulalltag sowie der Umgang mit herausfordernden Schülerinteraktionen verbessert werden kann.
5.2.1 Frage 1: Situation „Wer bisch´en Du?“
1. Frage: Stellen Sie sich vor, Sie betreten eine neue 5. Klasse und ein Schüler fragt: „Wer bisch´en Du?“
1 A) Was hören Sie?
a) Er will wissen, wer ich bin.
b) Er ist gut drauf.
c) Er ist respektlos mir gegenüber.
d) Er möchte, dass ich Position beziehe.
1B) Wie reagieren Sie aus dem Bauch heraus?
a) Ich stelle mich allen mit Namen und Aufgabe vor.
b) Ich freue mich, dass er auf mich zugeht.
c) Ich weise ihn zurecht.
d) Ich frage nach seinem Namen.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation zur Berufswahl des Lehrers und stellt die zentrale Frage nach der Persönlichkeitsbildung während des Studiums.
2. Die vier Persönlichkeitstypen nach Riemann: Dieses Kapitel erläutert die vier Grundformen der Angst nach Fritz Riemann und überträgt diese auf zwischenmenschliche Verhaltensweisen im beruflichen Kontext.
3. Lehrer-Sein – Typsache?!: Hier wird diskutiert, wie Persönlichkeitsmerkmale mit dem Lehrerberuf korrelieren und welche Charaktereigenschaften für den Erfolg in der Interaktion mit Schülern als förderlich gelten.
4. Aufbau des Lehramtsstudiums (Lehramt Gymnasien) und des Pädagogischen Begleitstudiums: Dieses Kapitel beschreibt die Struktur der universitären Zusatzveranstaltungen und die spezifischen Ziele der Seminare zur Lehrerpersönlichkeit.
5. Auswertung der Seminare: Die Auswertung umfasst die Analyse der empirischen Daten aus den Fragebögen, die zu Beginn und am Ende des Semesters erhoben wurden, um Lernfortschritte zu dokumentieren.
6. Das Schulfach „Glück“ – Ein Ausblick: Der Ausblick beschäftigt sich mit dem Pilotprojekt des „Schulfachs Glück“ und dessen Potenzial, die Schulhaltung hin zu mehr Wohlbefinden zu verändern.
7. Abschlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und plädiert für eine stärkere Einbindung praxisorientierter Persönlichkeitsbildung in das Lehramtsstudium.
Lehrerpersönlichkeit, Pädagogisches Begleitstudium, Riemann-Modell, Schulz von Thun, Kommunikationsquadrat, Rollenspiele, Schulfach Glück, Professionalisierung, Lehramtsstudium, Authentizität, Lehrer-Schüler-Interaktion, Persönlichkeitsentwicklung, Beratungskompetenz, Didaktik, Bildungsforschung.
Die Arbeit thematisiert die Persönlichkeitsentwicklung von Lehramtsstudierenden und die Wirksamkeit pädagogischer Begleitveranstaltungen an der Universität.
Zentrale Themen sind die Charaktertypen nach Riemann, die Anwendung von Kommunikationsmodellen in der Schule und die Bedeutung von praxisnahem Training für angehende Lehrkräfte.
Das Ziel ist es, herauszufinden, wie sich die Persönlichkeit von Lehramtsstudierenden während des Studiums durch gezielte Seminarinhalte weiterentwickeln lässt, um professioneller im Beruf aufzutreten.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch das Riemann-Modell sowie einer empirischen Datenerhebung mittels Fragebögen bei Studierenden zu Beginn und am Ende des Semesters.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Persönlichkeitstypen, die Beschreibung der Seminarstruktur sowie die detaillierte Auswertung von Schulsituationen durch Fragebögen und Rollenspiele.
Lehrerpersönlichkeit, Persönlichkeitsentwicklung, Pädagogisches Begleitstudium, Kommunikation, Rollenspiel und Schulfach Glück.
Die Rollenspiele helfen den Studierenden, theoretisches Wissen in praxisnahen Situationen zu erproben, Ängste abzubauen und ihre Wirkung auf Schüler bzw. Eltern besser zu reflektieren.
Die Auswertung zeigt, dass Studierende durch das Training lernen, Aussagen differenzierter nach dem „Vier-Ohren-Modell“ zu interpretieren und Situationen weniger als persönlichen Angriff, sondern als pädagogische Herausforderung wahrzunehmen.
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