Bachelorarbeit, 2016
35 Seiten
1. Singen lernen
1.1. Singen
1.2. Kinderstimmbildung
1.3.1. Sozialer Bereich
1.3.2. Atmung
1.3. Die Bedeutung des Singens für die musikalischen Entwicklung
2. Analyse dreier Handreichungen zur Kinderstimmbildung
2. 1. Christiane Wieblitz – Lebendiger Kinderchor
2.1.1. Atmung
2.1.1.1. Übung Baummeditation
2.1.2. Sozialer Bereich
2.1.2.1. Übung Klangspuren
2.2. Michaela Hefele und Mirka YemenDzakis – Jedes Kind kann singen
2.2.1. Atmung
2.2.1.1. Übung Fahrrad fahren
2.2.2. Sozialer Bereich
2.2.2.1. Übung Die Körperwippe
2.3. Robert Göstl – Singen mit Kindern
2.3.1. Atmung
2.3.1.1. Übung Dampfeisenbahn
2.3.2. Sozialer Bereich
2.3.2.2. Übung Beim Namen Rufen
3. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse
3.1. Allgemeiner Aufbau der Handreichungen
3.2. Atmung
3.3. Sozialer Bereich
Die vorliegende Arbeit untersucht exemplarisch, wie in drei ausgewählten Handreichungen zur Kinderstimmbildung die Bereiche Atmung und der soziale Aspekt des Singens vermittelt werden, um Pädagogen eine Orientierungshilfe für die Auswahl geeigneten Lehrmaterials zu bieten.
1.1. Singen
Das Leben eines jeden Menschen beginnt mit dem Singen. Diese These scheint auf den ersten Blick fragwürdig, schaut man sich jedoch das Verhalten von Säuglingen an, so scheint dieser Gedanke gar nicht mehr so weither geholt. Jeder Mensch, der auf die Welt kommt, begrüßt die Mutter mit einem Schrei. Singen ist im Prinzip nichts anderes als kultiviertes Schreien, da beim Singen doch ähnliche Muskeln beansprucht werden, wie beim Schreien (vgl. Mithen 2007).
Thomas Blank und Karl Adamek konstatieren:
„Singen stellt eine einzigartige Möglichkeit zur relativ schnellen Erreichung von starken Glücksempfindungen dar, sowohl alleine als auch gemeinschaftlich. Singen kann die Sozialfähigkeiten, die soziale Bindungsfähigkeit und die Lernfähigkeit fördern. Singen kann helfen, negative Gefühle allgemein und besonders Angst, Aggressionen und Trauer in positive Gefühle und konstruktive Tatkraft umzuwandeln.“ (Blank/Adamek 2010:34; Hervorhebungen Simon Böker)
1. Singen lernen: Dieses Kapitel führt in die Grundlagen des Singens ein, beleuchtet die kindliche Entwicklung und erläutert die Bedeutung des Singens für die musikalische Sozialisation.
2. Analyse dreier Handreichungen zur Kinderstimmbildung: Hier werden drei ausgewählte Fachwerke hinsichtlich ihrer Struktur, ihrer didaktischen Ansätze zur Stimmbildung und ihrer Behandlung der Bereiche Atmung und Soziales untersucht.
3. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse: Das Kapitel vergleicht die Ansätze der analysierten Handreichungen und stellt Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten in der Vermittlung von Stimmbildung und sozialer Kompetenz heraus.
Kinderstimmbildung, Singen lernen, Atmung, Sozialer Bereich, Handreichungen, Musikpädagogik, Grundschule, Kinderchor, Stimmbildung, Atemtechnik, Gruppenprozesse, Musikalische Entwicklung, Gesang, Lehrmaterial, Didaktik
Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Vermittlung von Stimmbildung im Kindesalter anhand von drei ausgewählten, praxisorientierten Handreichungen.
Die zentralen Felder sind die Atemtechnik und der soziale Bereich des Singens, insbesondere wie diese Aspekte in Lehrmaterialien für Kinder aufbereitet werden.
Das Ziel ist es, Pädagogen Kriterien an die Hand zu geben, um die Eignung verschiedener Handreichungen für die eigene Arbeit mit Kindern beurteilen zu können.
Es handelt sich um eine systematische Analyse von Fachliteratur und didaktischen Modellen, die exemplarisch auf die Bereiche Atmung und soziales Miteinander fokussiert.
Der Hauptteil analysiert die Werke von Christiane Wieblitz, Michaela Hefele/Mirka YemenDzakis sowie Robert Göstl und untersucht deren jeweilige Übungskonzepte.
Die zentralen Begriffe sind Kinderstimmbildung, Singen lernen, Atmung, Soziales Lernen und pädagogische Handreichungen.
Göstl verfolgt einen umfassenderen, persönlichkeitsbildenden Ansatz, der das Kind stärker in den Mittelpunkt stellt, während andere Werke teilweise stärker technisch oder spielerisch-funktional orientiert sind.
Die Atmung wird unterschiedlich gewichtet: Während sie bei einigen Werken als isolierter technischer Aspekt behandelt wird, setzen andere auf eine spielerische oder ganzheitliche Einbindung.
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