Bachelorarbeit, 2017
51 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Mittelstand
2.1 Qualitative und quantitative Definition
2.1.1 Größenklassen nach § 267 HGB
2.1.2 Mittelstandsdefinition des IfM Bonn
2.1.3 Mittelstandsdefinition der Europäischen Kommission
2.1.4 Definition im Rahmen der vorliegenden Untersuchung
2.2 Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Mittelstandes
2.2.1 Der Mittelstand in Deutschland
2.2.2 Der Mittelstand in der Europäischen Union
2.2.3 Der Mittelstand in den USA
3 Finanzierungsformen- und quellen
3.1 Innenfinanzierung
3.2 Außenfinanzierung
3.3 Sonstige Finanzierungformen
4 Die Finanzierungsstruktur von KMU
4.1 Die KMU-Finanzierung in Deutschland
4.2 Die KMU-Finanzierung in der Europäischen Union
4.3 Die KMU-Finanzierung in den USA
5 Chancen und Risiken für Sparkassen
5.1 Leasing und Factoring
5.2 Digitalisierung und Innovationsfinanzierung
5.3 Crowdfunding
5.4 Politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
6 Schlussfolgerung
Die Arbeit analysiert die veränderte Finanzierungssituation mittelständischer Unternehmen (KMU) in Deutschland im internationalen Vergleich mit der Europäischen Union und den USA, um für die Sparkassen als Hauptfinanzierungspartner neue Chancen, Risiken und Handlungsempfehlungen abzuleiten.
2.1.1 Größenklassen nach § 267 HGB
Einen ersten Ansatz bietet das HGB im § 267 mit den Festlegungen zu Wertobergrenzen in Hinblick auf Kapitalgesellschaften. Hierbei wird zwischen kleinen, mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften unterschieden. Für die Einstufung in eine der drei Größenordnungen werden die Größen Bilanzsumme, durchschnittliche Mitarbeiteranzahl und Umsatzerlöse betrachtet. Um einer der genannten Größenkategorien zugeordnet zu werden, müssen an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen zwei der drei bereits genannten Kriterien einer Größenkategorie erfüllt sein, die in Abbildung 1 unterschieden werden.
Da diese dargestellten Kriterien jedoch nur für Kapitalgesellschaften und haftungsbeschränkte Personengesellschaften wie z.B. eine GmbH & Co. KG gelten, finden die einzelnen Grenzen außerhalb des HGB keine Anwendung und gelten somit nicht für alle Unternehmen.
1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung des Mittelstands als Wirtschaftsmotor dar und skizziert die veränderten Rahmenbedingungen für Sparkassen, die eine Analyse der internationalen Finanzierungspraxis notwendig machen.
2 Mittelstand: Dieses Kapitel definiert den Begriff Mittelstand anhand quantitativer und qualitativer Kriterien und beleuchtet dessen volkswirtschaftliche Relevanz in Deutschland, der EU und den USA.
3 Finanzierungsformen- und quellen: Es erfolgt eine Systematisierung verschiedener Finanzierungsformen, unterteilt in Innen- und Außenfinanzierung, wobei die theoretischen Grundlagen für die spätere Analyse gelegt werden.
4 Die Finanzierungsstruktur von KMU: Dieses Kapitel analysiert den aktuellen Status-quo der KMU-Finanzierung in den untersuchten Wirtschaftsräumen und untersucht Faktoren wie Eigenkapitalquoten und Kreditverhalten.
5 Chancen und Risiken für Sparkassen: Auf Basis der vorangegangenen Analyse werden spezifische Chancen und Risiken für Sparkassen identifiziert, insbesondere in Bezug auf Leasing, Factoring, Digitalisierung und alternative Finanzierungsplattformen.
6 Schlussfolgerung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und leitet Handlungsempfehlungen ab, wie Sparkassen durch regionale Nähe und innovative Produkte ihre Marktposition als Finanzierungspartner sichern können.
Mittelstandsfinanzierung, Sparkassen, KMU, Außenfinanzierung, Innenfinanzierung, Eigenkapitalquote, Digitalisierung, Crowdfunding, P2P-Lending, Factoring, Leasing, Basel III, Innovationsfinanzierung, Risikomanagement, Bankenlandschaft.
Die Arbeit untersucht die Mittelstandsfinanzierung durch Sparkassen vor dem Hintergrund sich wandelnder nationaler und internationaler Rahmenbedingungen.
Zentrale Felder sind die Definition von KMU, der Vergleich der Finanzierungsstrukturen (Deutschland, EU, USA) sowie die Bewertung alternativer Finanzierungsformen.
Das Ziel ist es, Chancen und Risiken für Sparkassen zu identifizieren, um daraus Handlungsempfehlungen für die künftige Mittelstandsfinanzierung abzuleiten.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, den Vergleich statistischer Daten zu Finanzierungsstrukturen sowie eine qualitative Bewertung aktueller Marktentwicklungen.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition des Mittelstands, der Systematisierung von Finanzierungsquellen und einer detaillierten Analyse der Finanzierungsstrukturen in verschiedenen Ländern.
Wichtige Begriffe sind Mittelstandsfinanzierung, Sparkassen, KMU, Eigenkapital, Digitalisierung und alternative Finanzierungsformen.
Sparkassen müssen laut der Arbeit ihre Prozesse anpassen und innovative Finanzierungslösungen (wie Kooperationen mit der Deutschen Leasing) anbieten, um nicht von FinTechs verdrängt zu werden.
Crowd- oder P2P-Lending stellt eine wachsende Konkurrenz dar, bietet den Sparkassen aber durch potenzielle Kooperationen auch die Chance, ihre Kundenbindung zu stärken.
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