Bachelorarbeit, 2017
49 Seiten, Note: 2,0
1. Einführung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziel der Arbeit
1.3. Forschungsstand
2. Intralogistik
2.1. Begriff Intralogistik
2.2. Unternehmensbereiche der Intralogistik
2.3. Ziele der Intralogistik
3. Untersuchungsgegenstand Kennzahlen und Kennzahlensysteme
3.1. Begriff Kennzahl, Kennzahlenarten und Kennzahlenvergleiche
3.2. Funktionen von Kennzahlen und Kennzahlensystemen
3.3. Systematisierung und Klassen von Kennzahlen
3.4. Definition und Systematiken von Kennzahlensystemen
3.5. Die 10 Teilschritte des Einsatzes von Kennzahlen
3.6. Grenzen von Kennzahlen und Kennzahlensystemen
4. Anforderungen an Kennzahlen und Kennzahlensystemen und Entwicklung eines modularen Anforderungskataloges für die Intralogistik
4.1. Begriff Anforderung, Anforderungskatalog und modularer Anforderungskatalog
4.2. Kernanforderungen an Kennzahlen und Kennzahlensystemen
4.3. Ergänzende Anforderungen an monetären Kennzahlen
4.4. Ergänzende Anforderungen an nicht monetären Kennzahlen
4.5. Ergänzende Anforderungen an Kennzahlensystemen
4.6. Gewichteter modularer Anforderungskatalog der Intralogistik
5. Anwendung des modularen Anforderungskataloges in der Intralogistik
5.1. Ausgewählte Kennzahlen
5.1.1. Beschaffungslogistik
5.1.2. Produktionslogistik
5.1.3. Distributionslogistik
5.1.4. Rentabilitätskennzahl
5.2. Ausgewähltes Kennzahlensystem
5.2.1. Vorstellung eines ausgewählten Kennzahlensystems
5.2.2. Anwendung des modularen Anforderungskataloges
6. Zusammenfassung und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines gewichteten modularen Anforderungskataloges, der als strukturiertes Instrument zur Gestaltung und Verwendung von Kennzahlen und Kennzahlensystemen innerhalb der Intralogistik dient, um Managemententscheidungen fundierter zu unterstützen.
3.1. Begriff Kennzahl, Kennzahlenarten und Kennzahlenvergleiche
Kennzahlen sind als Instrument für die erfolgreiche zukunftsorientierte Entwicklung eines Unternehmens existenziell, sowie auch notwendig. Die Hauptaufgaben von Kennzahlen sind das ordnen von Erkenntnissen und Berichten von Istzuständen, Tatbestände zu erklären, Entscheidungen zu treffen und Ereignisse vorherzusagen.
Der Kennzahlenbegriff lässt sich im weiteren und engeren Sinne definieren. Kennzahlen im weiteren Sinne liefern quantitative Informationen, die auch für die spezifischen Bedürfnisse der Analyse und Steuerung der Intralogistik aufbereitet werden. Kennzahlen im engeren Sinne sind Messgrößen, die willentlich stark verdichtet werden, um als absolute Zahlen oder Verhältniszahlen in konzentrierter Form über zahlenmäßig erfassbare Sachverhalte berichten zu können.
Quantitative Informationen werden, wenn möglich, bei der Bereitstellung von Informationen den qualitativen Informationen vorgezogen. Kennzahlen sollen in besonderem Maße komplizierte betriebliche Sachverhalte, Strukturen und Prozesse abbilden. Dabei wird ein möglichst umfassender Überblick gewährt, der den Führungsinstanzen bei Analysen und Steuerungsaufgaben wie Planung und Kontrolle dient.
„Kennzahl ist eine Zahl, die in Bezug auf das Erkenntnisziel relevant ist und damit im Vergleich zu anderen Zahlen einen besonderen Aussagewert hat, unabhängig von ihrer quantitativen Struktur.“
Kennzahlen und Kennzahlensysteme sind Informationsinstrumente für die Planung, Steuerung und Kontrolle der Intralogistik sowie zur rationalen Entscheidungsfindung. Betriebliche Kennzahlen informieren in präziser und konzentrierter Form über wichtige zahlenmäßig erfassbare Entwicklungen in der Intralogistik.
1. Einführung: Darstellung der Relevanz von Kennzahlen zur Unterstützung strategischer und operativer Entscheidungen in globalisierten Märkten sowie Definition der Zielsetzung der Arbeit.
2. Intralogistik: Abgrenzung und Definition der Intralogistik sowie ihrer zentralen Unternehmensbereiche wie Beschaffungs-, Produktions- und Distributionslogistik.
3. Untersuchungsgegenstand Kennzahlen und Kennzahlensysteme: Theoretische Grundlagen zu Begriffen, Arten, Funktionen, Vergleichsformen sowie den Grenzen von Kennzahlen.
4. Anforderungen an Kennzahlen und Kennzahlensystemen und Entwicklung eines modularen Anforderungskataloges für die Intralogistik: Erläuterung notwendiger Qualitätskriterien und Konstruktion eines gewichteten modularen Anforderungskataloges.
5. Anwendung des modularen Anforderungskataloges in der Intralogistik: Überprüfung des entwickelten Katalogs anhand ausgewählter Kennzahlen sowie eines integrierten Kennzahlensystems in Form einer Balanced Scorecard.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Informationsverarbeitung in der Logistik.
Intralogistik, Kennzahlen, Kennzahlensysteme, Anforderungskatalog, Balanced Scorecard, Beschaffungslogistik, Produktionslogistik, Distributionslogistik, Rentabilität, Kostenrechnung, Entscheidungsfindung, Controlling, Prozessorientierung, Datenqualität, Leistungsmanagement
Die Arbeit fokussiert sich auf die Notwendigkeit und Gestaltung von Kennzahlen und Kennzahlensystemen im Kontext der Intralogistik, um durch einen Anforderungskatalog die Qualität und Nutzbarkeit dieser Führungsinstrumente zu erhöhen.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Kennzahlenbildung, die logistische Ausrichtung, die Definition spezifischer Anforderungen an monetäre und nicht monetäre Kennzahlen sowie die Implementierung in Kennzahlensysteme.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung und Gewichtung eines modularen Anforderungskataloges, der als Werkzeug für die Gestaltung und Verwendung effizienter Kennzahlen und -systeme dient.
Die Arbeit stützt sich auf eine umfassende Literaturrecherche, gefolgt von einer konzeptionellen Entwicklung eines Anforderungskatalogs, der anschließend an konkreten Praxisbeispielen und einem Balanced Scorecard-System validiert wird.
Im Hauptteil werden zunächst Grundlagen der Kennzahlen definiert, anschließend ein modularer Anforderungskatalog erarbeitet, der Anforderungen in vier Modulen (Kernanforderungen, monetäre, nicht monetäre sowie systembezogene Kriterien) kategorisiert.
Schlüsselbegriffe sind Intralogistik, Kennzahlen-Anforderungskatalog, monetäre/nicht monetäre Kennzahlen, Balanced Scorecard und Prozessorientierung im logistischen Controlling.
Der Katalog ist in vier Module unterteilt: Modul 1 beinhaltet Kernanforderungen, Modul 2 spezifisch monetäre Kennzahlen, Modul 3 nicht monetäre Kennzahlen und Modul 4 Anforderungen an das Gesamtsystem, jeweils mit Gewichtungen und Kriterien.
Durch die Anwendung auf eine Balanced Scorecard wird demonstriert, wie die Anforderungen des Katalogs helfen, die verschiedenen Perspektiven (Finanzen, Kunden, Prozesse, Potenzial) ausgewogen und systematisch abzubilden.
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