Bachelorarbeit, 2016
55 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
2 Sharing Economy
2.1 Leitgedanke und Historie der Sharing Economy
2.2 Definition der Sharing Economy und deren Ausprägungen
2.3 Funktion der Sharing Economy
2.4 Nutzungsmotive für die Sharing Economy
2.5 Modelle der Sharing Economy
2.5.1 Business-to-Consumer Sharing Modell (B2C)
2.5.2 Peer-to-Peer Sharing Modell (P2P)
3 Analyse der Geschäftsmodelle AirBnB gegenüber Moxy Hotels
3.1 Definition Geschäftsmodell
3.1.1 Business Model Canvas
3.1.2 AirBnB Business Model Canvas
3.1.3 Moxy Hotel Business Model Canvas
3.1.4 Analyse der beiden Geschäftsmodelle
3.2 Motive für AirBnB oder für eine Hotelnutzung
4 Rechte und Pflichten von AirBnB und Moxy Hotel
4.1 Unterschiede der Rechte und Pflichten von AirBnB gegenüber einem konventionellen Hotel
4.2 Kontroverse zwischen der Sharing Economy und den traditionellen Marktteilnehmern
5 Hotel- und Übernachtungsmarkt in Berlin Ist-Zustand
5.1 Struktur des Übernachtungsmarktes in Berlin
5.2 Handlungsempfehlung für die Hotels
6 Datenerhebung
6.1 Quantitative Datenerhebung
6.1.1 Zielgruppe und Rekrutierung
6.1.2 Aufbau des Fragebogens
6.2 Durchführung der Datenerhebung
6.3 Auswertung der Datenerhebung
7 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Sharing-Economy-Unternehmens AirBnB auf den Berliner Übernachtungsmarkt im Vergleich zu konventionellen Hotels. Ziel ist es, die geschäftsmodellbasierten Wettbewerbsbedingungen, die Auswirkungen auf den Markt und die Nutzungsmotive der Reisenden zu analysieren, um Handlungsempfehlungen für betroffene Marktteilnehmer und den Gesetzgeber abzuleiten.
2.1 Leitgedanke und Historie der Sharing Economy
Der Leitgedanke der Sharing Economy konzentriert sich auf den Zugang des Gutes, anstelle des traditionellen Besitzes eines Gutes. Vielmehr rückt der Besitz des Gutes in den Hintergrund und der Erwerb von Zugangsrechten in den Vordergrund. "Teilen statt Haben" oder "Nutzen statt Besitzen" sind hier die Prämisse.3 Resultierend aus dieser Tatsache ergibt sich die Möglichkeit Ressourcen zu teilen und die effiziente Nutzung der Güter in den Fokus zu stellen. So beschrieb Botsman in ihrer Publikation "What’s Mine is Yours: How Collaborative Consumption is Changing the Way We Live", dass Privatpersonen, aber auch Unternehmen sich ökologisch und wirtschaftlich effizient neu ausrichten und eine neue Form des Wirtschaftens entwickeln.4 Bei dieser neuen Form des Wirtschaftens stellen sich zwei Nutzergruppen heraus. Der erste Akteur ist der Anbieter, welcher auch zugleich der Eigentümer über das angebotene Gut ist. Der Anbieter nutzt dieses Gut allerdings nur in einem begrenzten Umfang und auch lediglich in unregelmäßigen zeitlichen Abständen. Der zweite Akteur ist der Nachfrager, weil er selbst nicht im Besitz des angebotenen Gutes ist und das angebotene Gut kurzfristig nutzen möchte.
Daher ist eine effiziente Ressourcenverteilung das Ziel der Sharing Economy, welches man bereits bei Hotels oder Mietwagenfirmen beobachten kann.5 Jedoch ist die Sharing Economy erst durch die historischen Entwicklungen zu dem geworden was sie heute auszeichnet.
Ressourcen im privaten Bereichen des Lebens zu teilen ist grundsätzlich kein innovativer Gedanke. Es existieren schon lange Möglichkeiten die Güter zu mieten, zu pachten oder zu verleihen. Daher ist der Gedanke des Teilens eine langjährig etablierte soziale Praktik im menschlichen Miteinander. Durch den technologischen Wandel erfuhr diese soziale Praktik des Teilens einen bedeutsamen Wandel, da das Teilen von Gütern nun auch zwischen fremden Personen auf lokaler und globaler Ebene vereinfacht wurde. Der renommierte Havard-Professor Martin Weitzmann stellt 1984 in seinem Buch "The Share Economy: Conquering Stagflation" die These auf, dass sich der Wohlstand für die Allgemeinheit erhöht, je mehr unter den jeweiligen Marktteilnehmern geteilt wird.6
1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Sharing Economy in der Hotellerie ein, definiert die Forschungsfrage bezüglich AirBnB in Berlin und beschreibt den Aufbau der Arbeit.
2 Sharing Economy: Dieses Kapitel erläutert den Leitgedanken, die Definitionen, die Funktionsweise sowie verschiedene Modelle der Sharing Economy.
3 Analyse der Geschäftsmodelle AirBnB gegenüber Moxy Hotels: Hier werden die Geschäftsmodelle von AirBnB und Moxy Hotels anhand des Business Model Canvas analysiert und verglichen.
4 Rechte und Pflichten von AirBnB und Moxy Hotel: Das Kapitel untersucht die unterschiedlichen regulatorischen Bedingungen, wie Steuern und Brandschutz, für Sharing-Anbieter und traditionelle Hotels.
5 Hotel- und Übernachtungsmarkt in Berlin Ist-Zustand: Es wird die historische und aktuelle Entwicklung des Berliner Marktes aufgezeigt und der Einfluss von AirBnB quantifiziert.
6 Datenerhebung: Dieses Kapitel beschreibt die Methodik, Zielgruppe und Durchführung der quantitativen Umfrage zum Nutzungsverhalten von AirBnB.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet die Forschungsfrage zur Marktbeeinflussung durch AirBnB.
Sharing Economy, AirBnB, Hotellerie, Berlin, Geschäftsmodell, Business Model Canvas, Übernachtungsmarkt, kollaborativer Konsum, P2P-Modell, Wettbewerb, Regulierung, Nutzungsmotive, quantitative Datenerhebung, Reiseverhalten, Marktanteil
Die Arbeit untersucht den Einfluss der Sharing Economy, exemplarisch durch das Unternehmen AirBnB, auf die traditionelle Hotellerie im städtischen Kontext von Berlin.
Die zentralen Themen sind die Analyse von Geschäftsmodellen, regulatorische Unterschiede zwischen Plattformanbietern und klassischen Hotels sowie die Untersuchung von Nutzerentscheidungen.
Das Ziel ist es zu klären, welchen Einfluss AirBnB auf den Berliner Übernachtungsmarkt ausübt und wie sich die Wettbewerbssituation gegenüber konventionellen Hotels darstellt.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und eine quantitative Primärdatenerhebung (Online-Umfrage) zur Analyse des Nutzungsverhaltens.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Sharing Economy, den Vergleich der Geschäftsmodelle von AirBnB und dem Moxy Hotel sowie eine Ist-Analyse des Berliner Übernachtungsmarktes.
Die zentralen Begriffe sind Sharing Economy, AirBnB, Hotellerie, Geschäftsmodellanalyse, Berlin und wettbewerbsrechtliche Rahmenbedingungen.
Die Arbeit zeigt auf, dass AirBnB als Vermittlungsplattform häufig von Auflagen wie Brandschutzvorgaben oder komplexen Meldegesetzen befreit ist, die für konventionelle Hotels obligatorisch sind.
Die Untersuchung deutet darauf hin, dass insbesondere kleine und mittlere inhabergeführte Hotels im Niedrig- bis Mittelpreissegment einen starken Wettbewerbsdruck durch AirBnB erfahren.
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