Bachelorarbeit, 2017
52 Seiten, Note: 1,3
Einleitung
1 Funktionsweise und Rahmenbedingungen von ETFs
1.1 Begriff und Definition
1.2 Entwicklung der ETF-Branche
1.2.1 Größe und Marktkapitalisierung von ETFs
1.2.2 Abdeckung diverser Asset-Klassen
1.3 Replikationsarten von ETFs
1.3.1 Aufbau von physisch replizierenden ETFs
1.3.1.1 Vorteile der physischen Replikation
1.3.1.2 Nachteile der physischen Replikation
1.3.2 Synthetische Replikation
2 Funktionsweise von SWAPS in synthetischen ETFs
2.1 Die Grundform von Swaps
2.2 Preisbildung von Swaps
2.3 Aufbau eines Swap-Geschäfts im ETF-Konstrukt
2.3.1 Unfunded Swaps
2.3.2 Funded Swaps
3 Chancen und Risiken des SWAP-Geschäfts im ETF-Konstrukt
3.1 Tracking Error
3.2 Kosten
3.3 Steuerliche Faktoren
3.4 Kontrahenten Risiko
3.5 Besicherung des Swap-Wertes
4 Performance-Vergleich von physischen und synthetischen ETFs
4.1 MSCI Emerging Markets
4.2 Euro Stoxx 50
4.3 MSCI World
4.4 S&P 500
5. Schlussbemerkungen
5.1 Kritische Würdigung
5.2 Fazit
Die Arbeit untersucht den Status Quo der Anlagepolitik von ETFs, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für private und institutionelle Investoren zu schaffen. Dabei liegt der Fokus auf der Hypothese, dass synthetisch replizierende ETFs langfristig und nachhaltig ebenso gut oder besser geeignet sind als physische ETFs, wobei insbesondere die Chancen und Risiken der Swap-Mechanik analysiert werden.
1.3.2 Synthetische Replikation
Bei der synthetischen Replikation werden im Gegensatz zur physischen Methode die Wertpapiere des Referenzindex nicht erworben. Stattdessen schließt der ETF ein Swap-Geschäft mit einer Drittpartei ab, welche die Performance des zu replizierenden Index leistet (ETF Securities, 2013, S. 25). Im nächsten Kapitel wird die synthetische Replikation von ETFs dargestellt. Zunächst erfolgt die Definition von Swaps im Allgemeinen, um anschließend die Mechanik und die Preisbildung zu erläutern. Im Anschluss wird der Aufbau von Funded und Unfunded Swaps erklärt sowie die Chancen und Risiken der synthetischen Replikationsmethode, insbesondere der zugrundeliegenden Swap-Mechanik, herausgearbeitet.
Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage und Hypothese zur Eignung von synthetischen im Vergleich zu physischen ETFs.
1 Funktionsweise und Rahmenbedingungen von ETFs: Erläuterung der Grundlagen von Indexfonds, der ETF-Branchenentwicklung und der Replikationsmethoden.
2 Funktionsweise von SWAPS in synthetischen ETFs: Darstellung der theoretischen Grundlagen von Swap-Geschäften und deren spezifische Implementierung im ETF-Konstrukt.
3 Chancen und Risiken des SWAP-Geschäfts im ETF-Konstrukt: Analyse der Vor- und Nachteile synthetischer Replikation unter Berücksichtigung von Risikofaktoren wie Kontrahentenrisiko und Kosten.
4 Performance-Vergleich von physischen und synthetischen ETFs: Empirische Untersuchung von 40 ETFs über fünf Jahre anhand von Total Expense Ratio, Tracking Difference und absoluter Performance.
5. Schlussbemerkungen: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Bestätigung der Ausgangshypothese.
Exchange Traded Funds, ETFs, Replikationsmethodik, physische Replikation, synthetische Replikation, Swap-Geschäft, Tracking Error, Kontrahentenrisiko, UCITS, Wertpapierleihe, Performance-Vergleich, Total Expense Ratio, Asset Management, Finanzderivate, Indexabbildung
Die Arbeit analysiert die Funktionsweise und Performance von synthetischen ETFs im Vergleich zu physisch replizierenden ETFs.
Zentrale Themen sind die Replikationsmethoden, der Aufbau von Swap-Geschäften sowie die Chancen und Risiken im Kontext der ETF-Konstruktion.
Das Ziel ist es, den Status Quo der Anlagepolitik zu hinterfragen und Investoren eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten.
Es wird eine analytische Literaturrecherche sowie ein empirischer Performance-Vergleich von 40 großen ETFs anhand spezifischer Kennzahlen über einen Zeitraum von fünf Jahren durchgeführt.
Der Hauptteil befasst sich mit der Mechanik von Swaps, der Differenzierung zwischen Funded und Unfunded Swaps sowie dem detaillierten Vergleich der Tracking-Ergebnisse für verschiedene Indizes.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie synthetische ETFs, Swap-Geschäft, Tracking Error und Performance-Vergleich geprägt.
Sie ist entscheidend für die Begrenzung des Kontrahentenrisikos bei synthetischen ETFs auf maximal 10 % des verwalteten Fondvermögens.
Die Untersuchung konnte bestätigen, dass synthetische Replikationsmethoden in der Mehrzahl der untersuchten Fälle bessere Ergebnisse hinsichtlich der Kosten und der Indexnachbildung erzielten.
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