Examensarbeit, 2012
85 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. E-Learning und das Lernen mit Neuen Medien
2.1 Was bedeutet E-Learning
2.2 Lernplattformen
2.2.1 Kommunikationswerkzeuge
2.2.2 Kollaborationsunterstützung
2.2.3 Evaluationswerkzeuge
2.2.4 Kursgestaltung
2.2.5 Blended Learning
3. Die klassischen Lerntheorien und E-Learning
3.1 Der Behaviorismus
3.2 Der Kognitivismus
3.3 Der Konstruktivismus
4. Vorstellung und Analyse der E-Learning-Plattform OLAT
4.1 Darstellung der Funktionsweise und Möglichkeiten von OLAT
4.1.1 Allgemeines
4.1.2 Einstieg
4.1.3 Rollen- und Rechteverteilung
4.1.4 Gruppen
4.1.4.1 Arbeitsgruppen
4.1.4.2 Lerngruppen
4.1.4.3 Rechtegruppen
4.1.4.4 Gruppenwerkzeuge
4.1.5 Lernressourcen
4.1.5.1 Kurs
4.1.5.2 CP-Lerninhalt
4.1.5.3 SCORM-Lerninhalt
4.1.5.4 Wiki
4.1.5.5 Podcast
4.1.5.6 Blog
4.1.5.7 Portfoliovorlage
4.1.5.8 Test
4.1.5.9 Fragebogen
4.1.5.10 Ressourcenordner
4.1.5.11 Glossar
4.1.6 Autorenwerkzeuge
4.1.6.1 Kurseditor
4.1.6.2 Gruppenmanagement
4.1.6.3 Rechtemanagement
4.1.6.4 Datenarchivierung
4.1.6.5 Bewertungwerkzeug
4.1.6.6 Statistiken
4.1.7 Kursbausteintypen
4.1.7.1 Kursbausteine zum Kursaufbau
4.1.7.2 Kursbausteine zur Kursorganisation
4.1.7.3 Kursbausteine zur Testung
4.1.7.4 Kursbausteine zur Kommunikation und Kollaboration
4.2 Lerntheoretische Analyse der Lernplattform OLAT
5. Datenerhebung - Präsentation und Interpretation der Daten
5.1 Vorgehensweise
5.2 Ergebnisse
5.3 Interpretation und Schlussfolgerungen
6. Fazit
Diese Arbeit führt eine technisch-didaktische Analyse der E-Learning-Plattform OLAT durch, um deren Stärken und Schwächen im praktischen Einsatz – konkret an der Lehrveranstaltung "Psychologische Grundlagen von Bildung, Unterricht und Erziehung" der Goethe-Universität Frankfurt – zu evaluieren und Optimierungsbedarf abzuleiten.
3.1 Der Behaviorismus
Der Behaviorismus ist eine Lerntheorie, die bis ins tiefe 20. Jahrhundert die Lernpsychologie dominierte. Lernen erfolgt dieser Theorie zufolge über Reize (Input) und Reaktionen (Output), während Verarbeitungsprozesse beim Lerner keine Rolle spielen (Black Box) (vgl. Reinmann: S. 93). Diese Theorie zeigt kein Interesse an der „bewussten (kognitiven) Steuerungsprozessen“, sondern vor allem an Verhaltenssteuerung“ (vgl. Baumgartner 2002/2003: S. 3). Mithilfe von einigen wenigen angeborenen Fähigkeiten lernt eine Person Verhaltensweisen (Reiz-Reaktions-Verbindungen), um sich seiner Umgebung anzupassen.
Iwan Pawlow begründete die klassische Konditionierung mit seinen Experimenten, in denen er Hunde reflexauslösenden (konditionierten) und neutralen (unkonditionierten) Reizen gleichzeitig aussetzte, wodurch sich mit der Zeit der neutrale Reiz beim Hund als reflexauslösender (konditionierter) Reiz etablierte. Begründet wurde dieses Ergebnis mit der räumlichen und zeitlichen Nähe des unkonditionierten und konditionierten Reizes.
1. Einleitung: Vorstellung des Untersuchungsgegenstands und der Zielsetzung, das hybride Lehrformat "Blended Learning" anhand der Plattform OLAT empirisch zu analysieren.
2. E-Learning und das Lernen mit Neuen Medien: Definition von E-Learning und Systematisierung der notwendigen Werkzeuge auf Lernplattformen wie Kommunikation, Kollaboration und Kursgestaltung.
3. Die klassischen Lerntheorien und E-Learning: Darstellung der behavioristischen, kognitivistischen und konstruktivistischen Lerntheorien sowie deren Übertragung auf die Gestaltung von E-Learning-Umgebungen.
4. Vorstellung und Analyse der E-Learning-Plattform OLAT: Umfassende technische Beschreibung der Funktionen von OLAT, unterteilt in Rollenrechte, Gruppenmanagement, Lernressourcen und Autorenwerkzeuge, ergänzt durch eine lerntheoretische Einordnung.
5. Datenerhebung - Präsentation und Interpretation der Daten: Darstellung des empirischen Vorgehens mittels standardisierter Fragebögen sowie Auswertung der Ergebnisse hinsichtlich Nutzerzufriedenheit, technischer Hürden und Verbesserungsvorschlägen.
6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der OLAT-Plattform unter Berücksichtigung der theoretischen Analyse und der empirischen Daten, inklusive eines Ausblicks auf notwendige Optimierungspotenziale.
E-Learning, OLAT, Blended Learning, Lerntheorien, Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus, Lernplattform, Hochschullehre, Empirische Studie, Datenerhebung, Medienkompetenz, Kursmanagement, Gruppenarbeit, Usability.
Die Arbeit analysiert die technische Funktionalität und didaktische Eignung der E-Learning-Plattform OLAT im Rahmen eines hybriden Lehrformates an der Universität Frankfurt.
Das Spektrum reicht von den theoretischen Grundlagen des E-Learnings und den klassischen Lerntheorien bis hin zur praktischen Bedienung und dem Kursdesign auf der OLAT-Plattform.
Das Ziel ist es, durch die Analyse der Plattform und die Befragung der Studierenden Stärken und Schwächen zu identifizieren und konkrete Verbesserungsvorschläge für das System und dessen Anwendung zu formulieren.
Es wird ein methodischer Mix verwendet: Eine fundierte Literaturrecherche zur theoretischen Einordnung und eine quantitative empirische Erhebung durch standardisierte Fragebögen bei den Kursteilnehmern.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte technische Einführung in die OLAT-Funktionen (Rollen, Ressourcen, Autorenwerkzeuge) und eine lerntheoretische Reflexion, gefolgt von der Präsentation der empirischen Ergebnisse.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören OLAT, E-Learning, Blended Learning, Medienkompetenz und Usability im akademischen Kontext.
Sie dienen als theoretischer Rahmen, um zu prüfen, ob und inwieweit die Funktionalitäten von OLAT behavioristische, kognitivistische oder konstruktivistische Lernmethoden unterstützen oder fördern können.
Die Bewertung ist überwiegend positiv, jedoch wird eine mangelnde Übersichtlichkeit, insbesondere bei der Kursfindung für Einsteiger, sowie eine umständliche Test- und Download-Prozedur kritisiert.
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