Masterarbeit, 2017
123 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Material und Methoden
3 Die Führungskraft
4 Work-Life Balance
4.1 Begriffliche Grundlage
4.2 Interaktion der Lebensdomänen
4.3 Work-Life Balance und Gesundheit
4.3.1 Anforderungen
4.3.2 Ressourcen
5 Perspektiven der Work-Life Balance
5.1 Entgrenzung von Arbeit
5.2 Wertewandel in der Gesellschaft
5.3 Betriebswirtschaftliche Betrachtung
6 Initiativen mit Einfluss auf die Work-Life Balance
6.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement
6.2 Initiativen auf der Ebene der Arbeitsbedingungen
6.3 Initiativen auf der Ebene der Personalpflege
6.4 Initiativen auf der Ebene der Personalentwicklung
6.5 Fazit
7 Empirische Untersuchung
7.1 Stichprobe und Design
7.2 Erhebung der Daten
7.2.1 Wahl des Erhebungsinstruments
7.2.2 Online-Software
7.2.3 Konstruktion des Fragebogens
7.2.3.1 Aufbau der Kategorien und Fragen
7.2.3.2 Pretest
7.3 Durchführung
8 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
8.1 Ist-Zustand
8.1.1 Beschäftigung
8.1.2 Subjektives Empfinden
8.1.3 Einschätzung Work-Life Balance
8.1.4 Zeitmanagement
8.2 Work-Life Balance-Maßnahmen
8.2.1 Nutzung der Maßnahmen
8.2.2 Einschätzung des Angebots
8.2.3 Subjektive Wichtigkeit
8.2.4 Herausforderungen
8.3 Teilnehmerbezogene Daten
8.3.1 Führung
8.3.2 Demografische Merkmale
9 Diskussion
9.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
9.2 Interpretation der Ergebnisse
9.3 Kritische Würdigung der Arbeit
9.4 Handlungsempfehlungen für die Praxis
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Status Quo der Work-Life Balance (WLB) bei Führungskräften in einem Industrieunternehmen zu ermitteln, um darauf aufbauend konkrete Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu generieren.
Die Führungskraft
„Führung ist ein stetiger Prozess der Problemerkennung und Problemlösung mit dem Ziel der Bestandssicherung der Unternehmung, der Förderung quantitativen und qualitativen Wachstums sowie der Sicherstellung einer angemessenen Rentabilität.“ Innerhalb diesen sozialen Systems sind Willensbildung, also die Planung und Entscheidung, und die Willensdurchsetzung, also die Ausführung und Kontrolle, die Hauptaufgaben der Führungsakteure. Die Führungskraft (FK) beeinflusst und koordiniert das Handeln der Mitarbeiterinnen mittels Delegation von Aufgaben und Kompetenzen, um effizientes Arbeiten, die Zufriedenheit von Kunden, die Ziele einer Unternehmung und die Balance der Mitarbeiter zu gewährleisten sowie sicherzustellen.
Betrachtet man die Blickwinkel, aus dessen Führungskräfte in einer Unternehmung benötigt werden, werden die vielfältigen Anforderungen, denen sie ausgesetzt sind, deutlich. Das Unternehmen braucht FK, die die Unternehmenswerte vorleben und die Ziele des Unternehmens formulieren und verfolgen. Das Management benötigt FK, damit diese die Ziele umsetzen. Die Mitarbeiter benötigen FK als Einschätzung ihrer selbst, als Begleitung und Unterstützung sowie als Motivatoren und die Führungskräfte selbst benötigen geeignete Mitarbeitende für die Umsetzung all dessen. Demnach ist die Anzahl an Rollen, die FK innerhalb des beruflichen Bereiches annehmen, sehr hoch: Vorbild, Kommunikator, Personalentwickler, Partner, Kollege, Ansprechpartner, (emotionaler) Richtungsgeber, Entscheider, Konfliktmanager etc.
1 Einleitung: Einführung in die Relevanz der Work-Life Balance für Führungskräfte im Kontext veränderter Arbeits- und Lebensbedingungen.
2 Material und Methoden: Detaillierte Beschreibung der systematischen Literaturrecherche und der methodischen Vorgehensweise bei der empirischen Untersuchung.
3 Die Führungskraft: Analyse der Rolle und der vielfältigen Anforderungen sowie notwendigen Kompetenzen einer Führungskraft.
4 Work-Life Balance: Definition des Begriffs sowie Erörterung von Interaktionsprozessen zwischen Lebensdomänen und deren Einfluss auf die Gesundheit.
5 Perspektiven der Work-Life Balance: Beleuchtung von Entgrenzungstendenzen, gesellschaftlichem Wertewandel und betriebswirtschaftlichen Aspekten der WLB.
6 Initiativen mit Einfluss auf die Work-Life Balance: Überblick über mögliche Maßnahmen in den Bereichen BGM, Arbeitsbedingungen, Personalpflege und Personalentwicklung.
7 Empirische Untersuchung: Darstellung des Studiendesigns, der Stichprobenbildung sowie der Konstruktion des Erhebungsinstruments.
8 Ergebnisse der empirischen Untersuchung: Auswertung und Präsentation der erhobenen Daten zum Status Quo und zur Nutzung von WLB-Maßnahmen.
9 Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Vergleich zum aktuellen Forschungsstand sowie kritische Würdigung und praxisnahe Handlungsempfehlungen.
Work-Life Balance, Führungskräfte, Vereinbarkeit Beruf und Privatleben, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitszeitgestaltung, Rollentheorie, Personalmanagement, Industrieunternehmen, Stressbewältigung, Coping, Mitarbeiterführung, Arbeitsbelastung, Ressourcen, Handlungsspielraum, Unternehmenskultur.
Die Arbeit untersucht den aktuellen Stand der Work-Life Balance von Führungskräften in einem Industrieunternehmen und erarbeitet auf Basis empirischer Daten Handlungsempfehlungen.
Zentrale Themen sind die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Führungskompetenzen, betriebliches Gesundheitsmanagement sowie die Gestaltung von Arbeitsbedingungen.
Das Ziel ist die Ermittlung des Status Quo der WLB bei Führungskräften und die Ableitung von Empfehlungen, um die WLB im Unternehmen nachhaltig zu verbessern.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche und einer empirischen, quantitativen Online-Befragung von 14 Führungskräften im Unternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über WLB, Gesundheitsmanagement und Führung sowie einen empirischen Teil, der Ergebnisse zur Arbeitszeit, Belastung und Maßnahmenpräferenz präsentiert.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Work-Life Balance, Führungskräfte, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie betriebliche Gesundheitsförderung.
Führungskräfte sind laut Arbeit häufiger von quantitativer Überforderung betroffen, befinden sich in „Sandwich-Positionen“ und tragen zusätzliche Verantwortung, was die Trennung von Arbeits- und Privatleben erschwert.
Die Arbeit verweist auf den Wertewandel: Während frühere Generationen Arbeit oft als zentralen Lebensinhalt sahen, rücken bei jüngeren Generationen Selbstentfaltung, Flexibilität und Familie stärker in den Fokus.
Aufgrund der sehr kleinen Stichprobe (N=14) wurde auf die Nennung von Abteilungen verzichtet, um die Anonymität der teilnehmenden Führungskräfte vollständig zu gewährleisten.
Es wird als konkrete Handlungsempfehlung für Führungskräfte angeführt, um das Arbeitspensum durch Priorisierung und Delegation effizienter zu strukturieren und somit die WLB zu unterstützen.
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