Masterarbeit, 2017
155 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Ablauf
2 Mindestlohn in Deutschland
2.1 Allgemeiner Überblick
2.2 Diskussion vor der Einführung
2.2.1 Befürworter
2.2.2 Kritikpunkte
2.2.3 Stand der empirischen Forschung
2.3 Mindestlohngesetz
2.3.1 Darstellung des Gesetzes
2.3.2 Rechtsverordnungen
2.3.3 Rechtsprechung
2.4 Diskussion nach der Einführung
2.4.1 Meinungen
2.4.2 Stand der empirischen Forschung
2.5 Kritische Reflexion
3 Das bayrische Handwerk
3.1 Allgemeiner Überblick
3.2 Handwerksberufe
3.3 Tarifliche Koalitionen
3.4 Branchenmindestlöhne
3.5 Standpunkt zum Mindestlohn
3.5.1 Vor der Einführung
3.5.2 Nach der Einführung
3.6 Wirtschaftslage
3.7 Kritische Reflexion
4 Empirische Untersuchung
4.1 Forschungsfragen
4.1.1 Betroffenheit
4.1.2 Bewertung
4.1.3 Korrekturbedarf und politische Forderungen
4.1.4 Unterscheidungskriterien
4.2 Methodisches Vorgehen
4.2.1 Methodenwahl
4.2.2 Fragebogenkonstruktion
4.3 Stichprobenkonstruktion
4.4 Durchführung der Befragung
4.4.1 Pre-Test
4.4.2 Durchführung
4.5 Datenauswertung
4.5.1 Datenaufbereitung
4.5.2 Datenanalyse
4.6 Kritische Reflexion
5 Auswertung und Interpretation
5.1 Beschreibung der Stichprobe
5.1.1 Handwerksberufe
5.1.2 Bezirk
5.1.3 Rechtsform
5.1.4 Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte
5.1.5 Tarifbindung
5.1.6 Lohnhöhe
5.1.7 Umsatz
5.2 Betroffenheit
5.3 Allgemeine Bewertung
5.4 Detaillierte Bewertung
5.4.1 Höhe
5.4.2 Wirtschaftliche Entwicklung
5.4.3 Belastungen und Auswirkungen
5.4.4 Reaktionen
5.5 Korrekturbedarf und politische Forderungen
5.6 Kritische Reflexion
6 Schlussbetrachtung
6.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
6.2 Weiterführende Forschungsfragen
Ziel der Arbeit ist die Untersuchung der Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf das bayerische Handwerk sowie dessen Bewertung durch die Betriebe. Es soll geklärt werden, inwieweit die Unternehmen durch die Lohnuntergrenze direkt oder indirekt betroffen sind und welche politischen Forderungen aus der Praxis erwachsen.
2.1 Allgemeiner Überblick
Die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Japan, Australien, Neuseeland, Korea, Brasilien und Argentinien, dies sind einige der 100 Staaten, die weltweit einen gesetzlichen Mindestlohn etabliert haben. In der Europäischen Union haben aktuell 22 der 28 Mitgliedsländer einen Mindestlohn. Die Höhe der Mindestlöhne ist hierbei sehr unterschiedlich. Sehr niedrige Mindestlöhne gelten derzeit in der Ukraine mit 0,34 Euro pro Stunde, in Russland mit 0,53 Euro, in Moldawien mit 0,54 Euro, Albanien mit 0,90 Euro, gefolgt von Brasilien mit 1,08 Euro und Bulgarien mit 1,24 Euro. Im Vergleich dazu gelten in Luxemburg mit 11,12 Euro, Australien mit 11,70 Euro, Frankreich mit 9,67 Euro und der Niederlande mit 9,36 Euro sehr hohe Mindestlöhne.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Einführung des Mindestlohngesetzes in Deutschland sowie die Zielsetzung der Arbeit, die sich auf das bayerische Handwerk konzentriert.
2 Mindestlohn in Deutschland: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über Mindestlohn-Systeme weltweit, die Debatte zur Einführung in Deutschland, das Gesetz selbst sowie erste empirische Forschungsergebnisse.
3 Das bayrische Handwerk: Das Kapitel beschreibt die Struktur, Organisation und Wirtschaftslage des Handwerks in Bayern sowie die Haltung der dortigen Akteure zum Mindestlohn.
4 Empirische Untersuchung: Hier wird das methodische Vorgehen der durchgeführten Online-Befragung bei bayerischen Handwerksbetrieben erläutert.
5 Auswertung und Interpretation: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der Befragung hinsichtlich Betroffenheit, Bewertung und politischem Korrekturbedarf präsentiert und analysiert.
6 Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und identifiziert weiterführende Forschungsfragen.
Mindestlohn, MiLoG, Bayerisches Handwerk, Lohnuntergrenze, Dokumentationspflichten, Auftraggeberhaftung, empirische Untersuchung, Wirtschaftslage, Tarifautonomie, Betriebsbefragung, Arbeitsmarkt, Schwarzarbeit, Handwerkskammern, KMU, Lohnpolitik.
Die Publikation untersucht die Auswirkungen und die Bewertung des gesetzlichen Mindestlohns (MiLoG) im spezifischen Sektor des bayerischen Handwerks.
Zentrale Themen sind die theoretische Auseinandersetzung mit dem Mindestlohn, die branchenspezifische Situation im bayerischen Handwerk sowie die empirische Analyse der betrieblichen Betroffenheit.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, wie das bayerische Handwerk die Einführung des Mindestlohns bewertet und welche Auswirkungen für die Unternehmen spürbar sind.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer standardisierten empirischen Online-Befragung unter 422 bayerischen Handwerksbetrieben.
Der Hauptteil beleuchtet die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Mindestlohns, die Besonderheiten der Handwerksorganisationen, die wirtschaftliche Lage im Handwerk und die detaillierte Auswertung der erhobenen Umfragedaten.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mindestlohngesetz, Handwerk, bürokratische Belastung, Tarifautonomie und empirische Datenanalyse charakterisiert.
Die Betriebe sehen die Auftraggeberhaftung kritisch; sie wird von einem signifikanten Teil als problematisch empfunden und führt zu Forderungen nach Anpassungen oder Abschaffung.
Die Mehrheit der Betriebe sieht die Höhe von 8,84 Euro als unproblematisch an, da in vielen bayerischen Betrieben ohnehin übertarifliche oder höhere Löhne gezahlt werden.
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