Masterarbeit, 2017
155 Seiten, Note: 1,5
Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen des flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns auf das bayerische Handwerk. Ziel ist es, die Erfahrungen und Einschätzungen von Handwerksbetrieben in Bayern zu diesem Thema zu untersuchen und die Relevanz des Mindestlohns für die Branche zu bewerten.
Mindestlohn, Handwerk, Bayern, Wirtschaft, Empirie, Auswirkungen, Bewertung, Branchenmindestlohn, Tarifliche Koalitionen, Betroffenheit, Korrekturbedarf, politische Forderungen
Der flächendeckende gesetzliche Mindestlohn wurde zum Jahresbeginn 2015 in einer Höhe von zunächst 8,50 Euro eingeführt.
Die empirische Untersuchung von 422 Betrieben zeigt, dass die befürchteten massiven negativen Effekte weitgehend ausblieben, aber dennoch spezifischer Korrekturbedarf und politische Forderungen bestehen.
In vielen Handwerksbranchen gab es bereits vor 2015 tarifliche Branchenmindestlöhne, die oft über dem gesetzlichen Niveau lagen. Das MiLoG bildet nun die allgemeine Lohnuntergrenze.
Die Bewertung ist vielschichtig; während die soziale Komponente oft anerkannt wird, kritisieren Betriebe vor allem den bürokratischen Aufwand bei der Dokumentation der Arbeitszeiten.
Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns wurde oft als Eingriff in die Tarifautonomie gesehen, da nun der Staat statt der Tarifpartner die Lohnuntergrenze festlegt.
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