Diplomarbeit, 2005
178 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1. Zielsetzung
1.2. Aufbau der Arbeit
2. Begriffsdefinition
2.1 Medienarbeit
2.1.1 Medienarbeit in der Musikwirtschaft
2.1.2 Musikpromotion
2.1.3 Mediennutzung
2.1.3.1 Auflagenziffern
2.1.3.2 Reichweite
2.2 Popmusikindustrie
2.2.1 Independent-Labels
2.2.2 Independent-Vertriebe
3. Musikpromotion
3.1 Anbieter – Branchenanalyse
3.2 Geschichte von Promotion-Agenturen
3.3 Anzahl von Releases/Entwicklung der Release Situation
3.4 Auftraggeber
3.5 Bedeutung von Musikpromotion
3.6 Arten von Musikpromotion
3.6.1 Inhouse
3.6.2 Freie Promotionagenturen
3.6.3 Tourpromotion
3.6.4 Digitale Bemusterung
3.7 Grundprinzipien der Promotion-Tätigkeit
3.7.1 Kontakte/Kontaktpflege
3.7.2 VÖ-Planung
3.7.3 Kontingent
3.7.4 Release Information
3.7.5 Koordination der einzelnen Tätigkeiten
3.7.6 „Die eigentliche Promotion“
3.8 Instrumente und Ergebnisse von Promotion
3.8.1 Reviews/Airplays/Videoplays
3.8.2 Features
3.8.3 Anzeigen
3.8.4 CD-Beilage in Magazinen
3.8.5 Verlosungen
3.9 Unterschiede zwischen Major- und Independent-Promotion
3.10 Budget
3.11 Erfolgskontrolle der Promotion
3.11.1 Quantitative Medienauswertung
3.11.2 Qualitative Medienauswertung
4. Die deutsche Musikmedienlandschaft
4.1 Printmedien
4.1.1 Musikmagazine
4.1.1.1 SPEX
4.1.1.2 VISIONS
4.1.1.3 INTRO
4.1.1.4 Musikexpress
4.1.1.5 Rolling Stone
4.1.2 Kundenzeitschriften am Beispiel des WOM-Magazin
4.1.3 Stadtzeitungen
4.1.4 Lifestyle-Magazine
4.1.5 Fernsehzeitschriften
4.1.6 Fanzines
4.2 Digitale Medien
4.3 Radio/Hörfunk
4.3.1 Geschichtliche Entwicklung des Radios
4.3.2 Promotionmöglichkeiten im Indie-Segment
4.4 Musikpromotion im Fernsehen
4.4.1 Musikchannels
4.4.2 Musik in Vollprogrammen
4.4.2.1 Musiksendungen
4.4.2.2 Sendungen mit Musikanteil
4.4.2.3 Sonderformen der Musikvermarktung
4.4.3 Web-TV
5. Das Geschäftsmodell einer europäischen Promotionagentur
5.1 Umweltanalyse
5.1.1 Marktattraktivität
5.1.1.1 Marktanalyse
5.1.1.2 Branchenstrukturanalyse
5.2 Marktattraktivität unseres Geschäftsmodells
5.2.1 Großbritannien
5.2.1.1 Volkswirtschaftliche Zahlen
5.2.1.2 Musikwirtschaft
5.2.1.3 Musikpromotion
5.2.2 Frankreich
5.2.2.1 Volkswirtschaftliche Zahlen
5.2.2.2 Musikwirtschaft
5.2.2.3 Musikpromotion
5.2.3 Italien
5.2.3.1 Volkswirtschaftliche Zahlen
5.2.3.2 Musikwirtschaft
5.2.3.3 Musikpromotion
5.2.4 Deutschland
5.2.4.1 Volkswirtschaftliche Zahlen
5.2.4.2 Musikwirtschaft
5.3 Unternehmensanalyse
5.3.1 Ressourcen
5.3.2 Fähigkeiten und Aktivitäten
5.3.3 Kernkompetenz
5.4 Integrierte Betrachtung der Einflusskräfte
5.4.1 Vorgehensweise
5.4.2 Synergie- und Erfolgspotenzial der europäischen Promoagentur
6. Fazit/Ausblick/Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht das Feld der Medienpromotion in der Popmusikindustrie mit Fokus auf kleine Independent-Labels. Ziel ist es, ein Geschäftsmodell für eine europäische Promotionagentur zu entwickeln, um die Effizienz der Medienarbeit unter Berücksichtigung begrenzter Budgets zu steigern.
3.6.1 Inhouse
Die meisten Vertriebe und Plattenfirmen verfügen über eigene festangestellte Promoter.77 In der Praxis bleibt diesen Inhouse-Promotern jedoch oftmals nicht die Zeit, sich um alle Releases entsprechend zu kümmern. So hat Cargo Records einen Promoter abgestellt, der durchschnittlich 30-50 Releases pro Monat, in Spitzenzeiten wie im Frühjahr und Herbst werden eher 50 promotet.78 Im Vergleich dazu betreut Herr A. (king.ink) zwischen vier bis fünf Releases pro Monat.79
Dementsprechend kann natürlich nicht auf jede Veröffentlichung individuell eingegangen werden. Meist fehlt die Zeit, nach Versand der Bemusterungsexemplare bei den Journalisten nachzufragen oder es wird einfach blind eine geringe Anzahl bzw. auf Anfrage, Promos zu den Keymedien geschickt. Somit kann man sich nicht mehr in dem Maße um die Promotion einer Platte kümmern und der erwünschte und benötigte Medieneinsatz kommt nicht zustande. Deswegen beauftragen Tonträgerfirmen oftmals freie Agenturen mit der Promotion ihrer Releases.80
Als problematisch speziell im Indie-Segment sind die geringen Verkaufszahlen, so dass sich das Engagement einer Promotionagentur oftmals nicht rechnet.
1. Einleitung: Erläuterung des Themas Medienpromotion in der Popmusikbranche, insbesondere bei Indie-Labels, sowie die Formulierung der Forschungsfragen.
2. Begriffsdefinition: Definition zentraler Begriffe wie Medienarbeit, Musikpromotion und Popmusikindustrie, um ein einheitliches Verständnis zu schaffen.
3. Musikpromotion: Ausführliche Analyse des Dienstleistungssektors Musikpromotion, seiner Instrumente, Branchengegebenheiten und der Rolle des Musikpromoters.
4. Die deutsche Musikmedienlandschaft: Detaillierte Betrachtung der Möglichkeiten für Indie-Labels in Print, Radio und TV in Deutschland.
5. Das Geschäftsmodell einer europäischen Promotionagentur: Entwicklung und strategische Prüfung eines Modells für eine europäische Agentur basierend auf einer Umwelt- und Unternehmensanalyse.
6. Fazit/Ausblick/Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Sinnhaftigkeit eines europäischen Modells unter Berücksichtigung der Synergieeffekte.
Medienpromotion, Independent-Labels, Popmusikindustrie, Musikpromotion, Marketing, Medienarbeit, Promotionagentur, Geschäftsmodell, Musikmedienlandschaft, Musikjournalismus, Vertrieb, Musikindustrie, Musikmarkt, Erfolgsfaktoren, Strategisches Management
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen der Medienpromotion für kleine Independent-Labels und entwickelt ein Konzept für eine europäische Promotionagentur.
Die Arbeit behandelt die Musikmarktstruktur, die Rolle von Musikpromotern, verschiedene Promotion-Instrumente sowie die spezifische Medienlandschaft für Indie-Musik.
Ziel ist es, zu zeigen, wie durch ein grenzübergreifendes Modell einer europäischen Promotionagentur die Medienpräsenz für Indie-Labels optimiert werden kann.
Neben einer ausführlichen Literaturanalyse basieren die Ergebnisse der Arbeit maßgeblich auf Interviews mit Branchenexperten und Journalisten.
Der Hauptteil analysiert die Praxis der Musikpromotion, vergleicht Major- mit Indie-Promotion und beleuchtet die deutsche Musikmedienlandschaft sowie die Potenziale für eine europäische Vernetzung.
Schlüsselbegriffe sind Medienpromotion, Independent-Labels, Musikpromotion, Marketing, Geschäftsmodell und Musikindustrie.
Es ermöglicht die Nutzung von Synergien, reduziert Mehrfachaufwand in verschiedenen Ländern und bietet den Labels einen zentralen Ansprechpartner, was besonders bei knappen Budgets entscheidend ist.
Fanzines gelten als wichtige Multiplikatoren für eine "indieaffine" Klientel, auch wenn ihre Reichweite im Vergleich zu großen Musikmagazinen begrenzt ist.
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