Bachelorarbeit, 2017
78 Seiten, Note: 1,0
1 Aufgabenstellung
2 Ernährungsempfehlungen in Deutschland
2.1 DGE-Ernährungskreis
2.2 Ernährungspyramide
2.2.1 Dreidimensionale Lebensmittelpyramide
2.2.2 aid-Ernährungspyramide
2.3 10 Regeln der DGE
2.4 Vollwerternährung
2.5 Ernährungsempfehlungen in Presse und Medien
3 Einhalten von Ernährungsempfehlungen in Deutschland
4 10 Regeln der DGE
4.1 Regel 1: „Die Lebensmittelvielfalt genießen“
4.2 Regel 2: „Reichlich Getreideprodukte sowie Kartoffeln“
4.3 Regel 3: „Gemüse und Obst – Nimm „5 am Tag““
4.4 Regel 4: „Mich und Milchprodukte täglich, Fisch ein- bis zweimal in der Woche, Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen“
4.5 Regel 5: „Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel“
4.6 Regel 6: „Zucker und Salz in Maßen“
4.7 Regel 7: „Reichlich Flüssigkeit“
4.8 Regel 8: „Schonend zubereiten“
4.9 Regel 9: „Sich Zeit nehmen und genießen“
4.10 Regel 10: „Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben“
5 Methodische Vorgehensweise
5.1 Studiendesign
5.1.1 Fragebogen „Die 10 Regeln der DGE – Analyse der Umsetzungsfähigkeit im Alltag“
5.1.2 Vier-Tage-Ernährungsprotokoll
5.2 Pilotstudie
5.3 Durchführung der Erhebung
5.4 Auswertung
6 Ergebnisse
7 Diskussion
Ziel der Arbeit ist es, die subjektive Einschätzung von Erwachsenen hinsichtlich der Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit der „10 Regeln der DGE“ im Alltag zu ermitteln und durch ein viertägiges Ernährungsprotokoll auf ihre Validität zu prüfen.
4.2 Regel 2: „Reichlich Getreideprodukte sowie Kartoffeln“
Kartoffeln und Getreideprodukte wie Brot, Getreideflocken, Müsli, Nudeln und Reis bilden mit weiteren Produkten die Basis einer vollwertigen Ernährung und sollten regelmäßig mit möglichst fettarmen Zutaten verzehrt werden. [14d]
Laut der NVS II sind Getreideprodukte die mengenmäßig bedeutendste Lebensmittelgruppe in Deutschland. [27a] Sie enthalten Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe und wirken bei einer hohen Zufuhr präventiv gegenüber ernährungsbedingten Krankheiten. [14d] Auch der Eiweißgehalt in Getreide ist nicht unbedeutend. Nach dem Fleisch gehört Brot, trotz der geringen biologischen Wertigkeit als pflanzliches Produkt, zu dem zweitwichtigsten Eiweißlieferanten. [27a]
Bei der Lebensmittelauswahl sollten besonders Vollkornprodukte bevorzugt werden. Diese sind reich an Ballaststoffen, die sich überwiegend in der Frucht- und Samenschale eines Getreidekorns befinden und bei Vollkornmehlen mitverarbeitet werden. Bei Auszugsmehlen hingegen werden Keim und Schale entfernt, sodass der Ballaststoffanteil in diesen Mehlsorten nur noch sehr gering ist. [14d] Der Ballaststoffanteil des Getreides erhöht den Sättigungseffekt, wirkt regulierend auf die Darmperistaltik und kann zur Senkung des Blutzuckerspiegels sowie auch des Blutfettspiegels beitragen. [27a]
1 Aufgabenstellung: Definition der Ziele der Arbeit zur Untersuchung der subjektiven Einschätzung und praktischen Umsetzung der DGE-Ernährungsregeln bei Erwachsenen.
2 Ernährungsempfehlungen in Deutschland: Vorstellung der theoretischen Grundlagen, inklusive DGE-Ernährungskreis, Ernährungspyramiden und Definition der Vollwerternährung.
3 Einhalten von Ernährungsempfehlungen in Deutschland: Überblick über bestehende Studien und Daten zum Lebensmittelverzehr in verschiedenen Altersgruppen.
4 10 Regeln der DGE: Detaillierte wissenschaftliche Erläuterung der zehn einzelnen Ernährungsempfehlungen der DGE.
5 Methodische Vorgehensweise: Beschreibung des Studiendesigns, der Datenerhebung mittels Fragebogen und Ernährungsprotokoll sowie der statistischen Auswertung.
6 Ergebnisse: Präsentation und Analyse der erhobenen Daten aus der Befragung und den Ernährungsprotokollen.
7 Diskussion: Kritische Betrachtung und Interpretation der Ergebnisse im Kontext bestehender Forschung und Hinterfragung der methodischen Vorgehensweise.
DGE, Ernährungsempfehlungen, Vollwerternährung, Ernährungsregeln, Lebensmittelverzehr, Ernährungsprotokoll, Selbsteinschätzung, Gesundheitsprävention, BMI, Nährstoffdichte, Lebensmittelauswahl, Adipositas, Ernährungsphysiologie, Alltagsumsetzung, Gesundheitskampagne
Die Arbeit untersucht, wie Erwachsene in Deutschland die "10 Regeln der DGE" bewerten und inwiefern sie diese Empfehlungen tatsächlich im Alltag umsetzen.
Die Themen umfassen die ernährungsphysiologischen Grundlagen der DGE-Regeln, die subjektive Einschätzung dieser Regeln durch Probanden sowie die praktische Anwendung im Alltag.
Das Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen der subjektiven Selbsteinschätzung der Probanden und ihrem tatsächlichen, durch Ernährungsprotokolle belegten Ernährungsverhalten zu analysieren.
Es wurde ein zweistufiges Verfahren gewählt: Ein strukturierter, selbst erstellter Fragebogen zur subjektiven Einschätzung und ein viertägiges Ernährungsprotokoll zur objektiven Überprüfung.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung der DGE-Regeln, eine kritische Diskussion zum Einhalten dieser Regeln in Deutschland und die methodische Beschreibung der eigenen Studie.
Die Arbeit nutzt demografische Daten wie Alter, Geschlecht und den Body Mass Index (BMI) der Probanden, um Unterschiede im Ernährungsverhalten aufzuzeigen.
Die Studie zeigt, dass ältere Probanden (ab 60 Jahren) tendenziell eine höhere Einhaltung der Regeln berichten und praktizieren als jüngere Altersgruppen.
Zeitmangel wird von den Probanden als einer der Hauptgründe für die Nichteinhaltung vieler Regeln genannt, sowohl bei der Auswahl frischer Lebensmittel als auch bei der schonenden Zubereitung.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Probanden ihr eigenes Ernährungsverhalten häufig zu positiv einschätzen, was teilweise auf Wissenslücken bezüglich der Zusammensetzung von Lebensmitteln zurückzuführen ist.
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