Masterarbeit, 2017
84 Seiten
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Einflussfaktoren von proaktivem Arbeitsverhalten. Der Fokus liegt auf dem Einfluss von Rollenambiguität, kulturellen Dimensionen und Persönlichkeitsfaktoren auf proaktives Verhalten am Arbeitsplatz. Die Arbeit zielt darauf ab, einen Beitrag zum Verständnis der Zusammenhänge zwischen Arbeitskontext, Kultur und Proaktivität zu leisten und die Lücke in der empirischen Forschung zu schließen.
Das erste Kapitel stellt die Fragestellung der Arbeit dar und beleuchtet den aktuellen Forschungsstand zum Thema Proaktivität am Arbeitsplatz. Kapitel 2 präsentiert den theoretischen Hintergrund und die Hypothesen, die in der Studie überprüft werden. Es werden die Konstrukte Rollenambiguität, proaktives Arbeitsverhalten, Kulturdimensionen (Machtdistanz und Unsicherheitsvermeidung) und Persönlichkeitsfaktoren (role breadth self-efficacy und desire for control) definiert und in Beziehung zueinander gesetzt. Das dritte Kapitel beschreibt die Methodik der Studie, inklusive Stichprobenbeschreibung, Design und Durchführung. Kapitel 4 präsentiert die Ergebnisse der Studie, darunter Voranalysen, die Überprüfung der Hypothesen und weiterführende Datenanalysen. Im letzten Kapitel, der Diskussion, werden die Ergebnisse zusammengefasst und theoretische und praktische Implikationen gezogen. Abschließend werden Limitationen der Studie und zukünftige Forschungsbedarfe beleuchtet.
Proaktives Arbeitsverhalten, Rollenambiguität, Machtdistanz, Unsicherheitsvermeidung, role breadth self-efficacy, desire for control, Kultur, Persönlichkeit, Arbeitskontext, empirische Forschung, Online-Fragebogen.
Proaktives Arbeitsverhalten bezeichnet selbstinitiiertes, zukunftsorientiertes Handeln, das darauf abzielt, die Arbeitssituation oder sich selbst positiv zu verändern.
Unklarheit über die eigenen Aufgaben (Rollenambiguität) kann proaktives Verhalten hemmen, da Mitarbeiter unsicher sind, welche Initiativen erwünscht oder effektiv sind.
Es ist das Vertrauen eines Mitarbeiters in seine Fähigkeit, über die Kernaufgaben hinaus vielfältige und proaktive Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.
In Kulturen mit hoher Machtdistanz ist proaktives Verhalten oft weniger ausgeprägt, da Mitarbeiter eher auf Anweisungen von Vorgesetzten warten.
Es beschreibt das individuelle Verlangen einer Person, Einfluss auf ihre Umwelt und ihre Arbeitsabläufe auszuüben, was ein starker Treiber für Proaktivität ist.
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