Bachelorarbeit, 2012
47 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen Michail Gorbačev und Boris El'cin im Kontext des August-Putsches 1991. Sie beleuchtet die politische und persönliche Entwicklung dieses Verhältnisses, beginnend mit den jeweiligen politischen Positionen und Charaktereigenschaften beider Männer bis hin zu ihren Reaktionen auf den Putsch und die anschließende Entmachtung Gorbačevs.
Kapitel 2 analysiert die politischen Positionen und Charaktereigenschaften von Michail Gorbačev und Boris El'cin. Es beleuchtet die prägenden Faktoren in ihrer Jugend und Karriere und zeigt die unterschiedlichen Entwicklungspfade auf, die zu ihren jeweiligen politischen Stilen führten. Kapitel 2.2 untersucht das Verhältnis zwischen Gorbačev und El'cin vor dem Oktoberplenum 1987 und beleuchtet die Spannungen, die sich in dieser Zeit entwickelten. Kapitel 2.3 beschäftigt sich mit dem Oktoberplenum selbst, das einen Wendepunkt im Verhältnis der beiden Männer markierte. Kapitel 2.4 zeichnet die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Gorbačev und El'cin von 1987 bis zum August-Putsch 1991 nach. Kapitel 3 beleuchtet die Reaktion von Boris El'cin auf den Putschversuch im August 1991. Es beschreibt seine Aktionen, seine Rhetorik und seine Rolle bei der Verteidigung der legitimen Macht in Moskau. Kapitel 4.1 analysiert die Folgen des Putsches für Michail Gorbačev und seine Entmachtung.
Die Arbeit befasst sich mit dem Verhältnis zwischen Michail Gorbačev und Boris El'cin im Kontext des August-Putsches 1991. Zentrale Themen sind die politischen Positionen und Charaktereigenschaften beider Männer, die Entwicklung ihres Verhältnisses vor dem Putsch und die Folgen des Putsches für die Machtverhältnisse in der Sowjetunion. Schlüsselbegriffe sind: Perestroika, Glasnost, August-Putsch, Notstandskomitee, Sowjetunion, Russland, politische Macht, politische Führung, Charaktereigenschaften, Spannungsverhältnis, Reaktion auf den Putsch, Entmachtung.
Der Putsch beschleunigte die Machtverschiebung von Gorbačev zu El´cin, was letztlich zur Entmachtung Gorbačevs und zum Ende der Sowjetunion führte.
Ein Notstandskomitee versuchte, Michail Gorbačev zu stürzen, um den Zerfall der Sowjetunion zu verhindern und die demokratischen Reformen zu stoppen.
Als Präsident der Teilrepublik Russland verteidigte El´cin die legitime Macht in Moskau und wurde durch seinen Widerstand gegen die Putschisten zur zentralen politischen Figur.
Auf diesem Plenum kam es zum offenen Bruch zwischen Gorbačev und El´cin, was die Grundlage für ihr späteres politisches und persönliches Spannungsverhältnis legte.
Gorbačev setzte auf einen kontrollierten Reformprozess (Perestroika), während El´cin für radikalere Veränderungen und die Souveränität Russlands eintrat.
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