Bachelorarbeit, 2017
106 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Merkmale des Crowdinvestings
2.1 Entstehung und Entwicklung
2.2 Hauptakteure
2.2.1 Kapitalsuchende
2.2.2 Kapitalgeber / Investor
2.2.3 Kapitalvermittler
2.3 Phasen des Crowdinvestings
3 Rechtliche Rahmenbedingungen
3.1 Vertragsformen
3.2 Laufzeit
3.3 Vermögensrechte
3.3.1 Gewinnbeteiligung / Verlustbeteiligung
3.3.2 Beteiligung am Unternehmenswert
3.3.3 Beteiligung am Exit
3.4 Kapitalverwässerung
3.5 Mitsprache- und Informationsrechte
3.6 Nachrangklausel
3.7 Praxisbeispiel
3.8 Kleinanlegerschutzgesetz
4 Chancen für den Investor
5 Risiken für den Investor
6 Bewertung von Chancen und Risiken
7 Resümee und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Crowdinvesting als junge Finanzierungsmethode, um Chancen und Risiken aus der Perspektive eines privaten Investors zu analysieren und zu bewerten. Dabei werden die vertraglichen Grundlagen sowie die marktüblichen Ausgestaltungen beleuchtet, um eine fundierte Anlageentscheidungsgrundlage zu schaffen.
3.6 Nachrangklausel
Abschließendes zentrales Element in Crowdinvestingverträgen ist die Nachrangklausel. Hierbei handelt es sich um eine qualifizierte Nachrangklausel, die das Unternehmen vor einer Überschuldung und damit unweigerlich verbundenen Insolvenzeröffnung schützen soll. Die Investoren treten im Falle einer Insolvenz hinter allen anderen Forderungen im Rang zurück. Somit sind sämtliche Ansprüche des Investors, also Zins-, Bonuszins- und Tilgungsansprüche, ausgeschlossen, bis alle vorrangigen Ansprüche erfüllt sind bzw. bis ein etwaiges Insolvenzverfahren beendet ist.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik des Crowdinvestings als junge Anlageform ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, Chancen und Risiken für Investoren zu analysieren.
2 Merkmale des Crowdinvestings: Dieses Kapitel erläutert die Grundsystematik, die beteiligten Akteure sowie die verschiedenen Phasen des Crowdinvesting-Prozesses.
3 Rechtliche Rahmenbedingungen: Der Fokus liegt auf der Analyse der vertraglichen Ausgestaltung, insbesondere des partiarischen Nachrangdarlehens, unter Berücksichtigung gesetzlicher Regulierungen wie dem Kleinanlegerschutzgesetz.
4 Chancen für den Investor: Hier werden die Ertragsmöglichkeiten durch Gewinnbeteiligungen, Unternehmenswertsteigerungen und feste Verzinsungen als Chancen für den Anleger detailliert aufbereitet.
5 Risiken für den Investor: Dieses Kapitel thematisiert die Gefahren der Anlage, darunter das Totalverlustrisiko, Informationsdefizite sowie das spezifische Betrugs- und Verwässerungsrisiko.
6 Bewertung von Chancen und Risiken: Es erfolgt eine methodische Einteilung der Beurteilungsfaktoren in quantitative und qualitative Aspekte, um das Chance-Risiko-Verhältnis für den Investor messbar zu machen.
7 Resümee und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert die Professionalisierung des Marktes und gibt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung des Crowdinvestings.
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Das primäre Ziel ist es, die Chancen und Risiken des Crowdinvestings aus Sicht eines privaten Investors auf Basis der vertraglichen Gestaltung und aktueller Marktdaten umfassend zu bewerten.
Die wesentlichen Akteure sind die Kapitalsuchenden (z.B. Start-ups), die Kapitalgeber (Investoren) und die Kapitalvermittler (Plattformbetreiber).
Auf dem deutschen Markt hat sich das partiarische Nachrangdarlehen als Standard für Crowdinvestingverträge durchgesetzt.
Die Risiken werden durch eine Einteilung in quantitative Faktoren (z.B. Finanzplanung, Verwässerungsschutz) und qualitative Faktoren (z.B. Gründerteam, Geschäftsmodell) beurteilt.
Durch die qualifizierte Nachrangklausel treten die Investoren im Insolvenzfall hinter alle anderen Forderungen zurück, was in der Regel zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals führt.
Crowdinvesting ist eine Anlage in junge Unternehmen in einer sehr frühen Phase, bei der die Partizipation meist über schuldrechtliche Verträge und nicht über gesellschaftsrechtliche Stimmrechte erfolgt.
Es dient dem Anlegerschutz durch Standardisierung der Prospektpflichten und Einführung von Obergrenzen für Einzelinvestments, ohne die grundlegende vertragliche Freiheit jedoch massiv einzuschränken.
Die Verwässerung beschreibt das Sinken der Investmentquote bei weiteren Kapitalrunden des Start-ups, wodurch der prozentuale Anteil des Investors am Unternehmenserfolg reduziert wird.
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