Bachelorarbeit, 2014
48 Seiten, Note: 2,0
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Problematik von Werkverträgen im Arbeitsrecht. Im Fokus stehen die Ursachen für den Einsatz von Werkverträgen in Konkurrenz zum Arbeitsvertrag, die Abgrenzung zwischen beiden Vertragstypen sowie die Herausforderungen im Zusammenhang mit „Scheinwerkverträgen“.
Einleitung: Die Einleitung stellt die Thematik von Werkverträgen im Arbeitsrecht vor und erläutert die Relevanz dieser Fragestellung. Sie beleuchtet die historische Entwicklung des Werkvertrages und die aktuelle Debatte um den Missbrauch dieser Vertragsform.
Kapitel 1. Was sind Werkverträge?: Dieses Kapitel definiert den Werkvertrag und erläutert die wesentlichen Merkmale. Es geht auf die historische Entwicklung des Werkvertrages im BGB ein und setzt ihn in Bezug zu anderen Vertragstypen wie dem Dienst- und Arbeitsvertrag.
Kapitel 2. Ursachen des Einsatzes von Werkverträgen in Konkurrenz zum Arbeitsvertrag: Das zweite Kapitel analysiert die Ursachen für den verstärkten Einsatz von Werkverträgen im Arbeitsrecht. Es untersucht die Motive von Arbeitgebern, Werkverträge gegenüber Arbeitsverträgen zu bevorzugen, und beleuchtet die rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte dieser Entwicklung.
Kapitel 3. Abgrenzung Werkvertrag vom Arbeitsvertrag: Dieses Kapitel befasst sich mit der Abgrenzung zwischen Werkvertrag und Arbeitsvertrag. Es analysiert die Kriterien, anhand derer die Unterscheidung zwischen diesen Vertragstypen vorgenommen wird, und diskutiert die aktuellen Rechtsprechungsergebnisse.
Kapitel 4. Lösungsmöglichkeiten zur Vermeidung von „Scheinwerktätigen“: Das vierte Kapitel widmet sich der Problematik von „Scheinwerkverträgen“. Es untersucht die rechtlichen und praktischen Herausforderungen, die sich aus dem Missbrauch dieser Vertragsform ergeben, und diskutiert verschiedene Lösungsansätze zur Vermeidung von „Scheinwerkverträgen“.
Die zentralen Themen der Arbeit umfassen Werkvertrag, Arbeitsrecht, Arbeitsvertrag, Scheinselbstständigkeit, Scheinwerkvertrag, Arbeitnehmerüberlassung, Rechtssicherheit, flexible Beschäftigung, Kostensteigerungen, Sozialversicherungsbeiträge und Kündigungsschutz.
Beim Werkvertrag wird ein konkreter Erfolg geschuldet, beim Arbeitsvertrag die persönliche Arbeitsleistung innerhalb einer fremdbestimmten Organisation.
Ein Vertrag, der formal als Werkvertrag deklariert ist, in der Praxis aber wie ein abhängiges Arbeitsverhältnis (Weisungsgebundenheit) gelebt wird.
Gründe sind oft Kostenersparnisse bei Sozialversicherungsbeiträgen, die Umgehung des Kündigungsschutzes und höhere personelle Flexibilität.
Es drohen hohe Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen, Bußgelder und die rückwirkende Feststellung eines Arbeitsverhältnisses.
Dazu gehören klare vertragliche Abgrenzungen, die Vermeidung der Eingliederung in den Betrieb des Auftraggebers und eine eindeutige Weisungsfreiheit.
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