Bachelorarbeit, 2016
36 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Darstellung des Orients in den Werken Paul Scheerbarts, insbesondere in seinem Roman "Tarub, Bagdads berühmte Köchin" und seiner Novelle "Weltmacht". Dabei steht im Mittelpunkt, ob Scheerbarts Werke den Thesen des Orientalismus von Edward Said entsprechen oder ob sie eher dem "anderen Orientalismus" von Andrea Polaschegg zuzuordnen sind. Die Arbeit analysiert, wie Scheerbart den Orient darstellt und ob diese Darstellung mit den von Said und Polaschegg präsentierten Orient-Rezeptionen übereinstimmt.
Kapitel zwei bietet eine knappe Zusammenfassung der zentralen Thesen des Werks "Orientalismus" von Edward Said. Kapitel drei befasst sich mit den zentralen Thesen von Andrea Polascheggs Werk "Der andere Orientalismus: Regeln deutsch-morgenländischer Imagination im 19. Jahrhundert". Kapitel vier analysiert den Roman "Tarub, Bagdads berühmte Köchin" auf orientalistische Deutungsmuster im Lichte der Thesen von Said und Polaschegg. Kapitel fünf untersucht die Novelle "Weltmacht" auf gleiche Weise. Kapitel sechs fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und beantwortet die Ausgangsfrage der Arbeit.
Orientalismus, "anderer Orientalismus", Edward Said, Andrea Polaschegg, Paul Scheerbart, Tarub, Bagdads berühmte Köchin, Weltmacht, Orient, Okzident, Morgenland, Abendland, deutsch-morgenländische Imagination, literarische Darstellung, Kulturvergleich.
Die Arbeit prüft, ob Scheerbarts Werke den Thesen von Edward Said entsprechen oder dem „anderen Orientalismus“ nach Andrea Polaschegg zuzuordnen sind.
Said beschreibt Orientalismus als ein westliches Konstrukt zur Beherrschung und Einordnung des Orients durch klischeehafte und machtgeladene Deutungsmuster.
Polaschegg analysiert spezifisch deutsch-morgenländische Imaginationsregeln des 19. Jahrhunderts, die sich von den machtpolitischen Ansätzen Saids unterscheiden können.
Untersucht werden der Roman „Tarub, Bagdads berühmte Köchin“ und die Novelle „Weltmacht“.
Die Arbeit analysiert, ob Scheerbart den Orient als exotisches Klischee nutzt oder ob seine literarische Darstellung eigene, innovative Wege geht.
Ziel ist es, die literarische Orient-Rezeption Scheerbarts präzise in die kulturwissenschaftliche Debatte einzuordnen.
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