Bachelorarbeit, 2017
34 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der neuen Sanktionsform des "Warnschussarrestes" im deutschen Jugendstrafrecht. Sie analysiert die rechtlichen Grundlagen, die Entwicklung und die Kritik an dieser Sanktionsform. Ziel ist es, die Frage zu beantworten, ob der Warnschussarrest eine geeignete und sinnvolle Sanktionsform neben der Jugendstrafe darstellt.
Jugendkriminalität, Jugendstrafrecht, Warnschussarrest, Jugendarrest, Sanktionsformen, Erziehungsmaßregeln, Zuchtmittel, Jugendstrafe, Rechtliche Grundlagen, Entwicklung, Kritik, Effektivität, Sinnhaftigkeit.
Ein bis zu vierwöchiger Jugendarrest, der zusätzlich zu einer zur Bewährung ausgesetzten Jugendstrafe verhängt werden kann, um den Täter vor den Folgen weiteren Unrechts zu warnen.
Er wurde 2012 gesetzlich beschlossen und kam ab 2013 zur Anwendung.
Jugendliche begehen statistisch etwa dreimal so viele Straftaten wie Erwachsene, weshalb das Jugendgerichtsgesetz (JGG) den Erziehungsgedanken in den Vordergrund stellt.
Kritiker bezweifeln die abschreckende Wirkung und befürchten eine "Netzausweitung" von Sanktionen, die dem Erziehungsgedanken widersprechen könnten.
Dazu gehören Verwarnungen, Auflagen und der Jugendarrest. Sie stehen zwischen Erziehungsmaßregeln und der eigentlichen Jugendstrafe.
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