Bachelorarbeit, 2017
53 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit setzt sich zum Ziel, die Darstellung und Begründung von Strafe in Erziehungsratgebern zu untersuchen. Hierfür werden drei Ratgeber aus unterschiedlichen zeithistorischen Kontexten analysiert, um die Problemgeschichte des Strafens in Erziehungsratgebern zu beleuchten und Wandlungen hinsichtlich ihrer Betrachtungsweise aufzuzeigen.
Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert die Relevanz, Intention und Vorgehensweise der Arbeit.
Das zweite Kapitel definiert die Begriffe Erziehungs- und Elternratgeber, pädagogisches Handeln und Strafe im erziehungswissenschaftlichen Kontext.
Das dritte Kapitel analysiert drei ausgewählte Erziehungsratgeber aus unterschiedlichen Zeitepochen und beleuchtet deren Konzepte von Strafe. Dabei werden die jeweiligen Ratgeber kurz vorgestellt und ihre Ansichten zu Strafe herausgearbeitet.
Das vierte Kapitel befasst sich mit einer kritischen Diskussion der Ergebnisse der Analyse und reflektiert die Unterschiede in den Betrachtungs- und Begründungsweisen von Strafe in den verschiedenen Ratgebern.
Erziehungsratgeber, pädagogisches Handeln, Strafe, Kindererziehung, Familienpädagogik, Aggression, antiautoritär, zeitgeschichtliche Kontexte, Familienbildung, Familienberatung, populärpädagogisches Wissen.
Die Arbeit analysiert, wie das Thema „Strafe“ in verschiedenen Erziehungsratgebern beschrieben und begründet wird, und beleuchtet dabei den jeweiligen zeithistorischen Kontext.
Die Analyse umfasst ein Werk aus der Adenauer-Ära (Allgemeine Erziehung), eine Schrift von 1988 (antiautoritäre Perspektive) und einen modernen Ratgeber aus postmoderner Sicht.
Zwei der untersuchten Werke konzentrieren sich auf Aggression, da diese Verhaltensmuster von Eltern besonders häufig mit Strafen sanktioniert werden.
Die Arbeit operationalisiert Strafe als eine Form des pädagogischen Handelns und untersucht verschiedene Subformen sowie deren Konstituenten.
Nein, von einer qualitativen Gegenüberstellung der Empfehlungen wird abgesehen. Das Ziel ist die Skizzierung der Problemgeschichte und des Wandels der Betrachtungsweise.
Die Arbeit bietet eine Definition und Kontrastierung dieser beiden Begriffe, um das Feld des populärpädagogischen Wissens genauer abzugrenzen.
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