Masterarbeit, 2017
90 Seiten, Note: 1,0
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Konzeption und Reflexion einer Unterrichtsreihe zum Thema Stereotype im postmigrantischen Theater, am Beispiel von Nurkan Erpulats Stück "Verrücktes Blut". Die Arbeit analysiert die Inszenierungsstrategien der Konstruktion und Dekonstruktion von Stereotypen im Theaterstück und entwickelt ein didaktisches Konzept für eine Unterrichtseinheit für Oberstufenkurse.
Die Einleitung führt in die Thematik der Stereotype und Vorurteile ein und beleuchtet die Bedeutung der Auseinandersetzung mit diesen Themen im Kontext von Flucht und Migration. Kapitel 2 befasst sich mit dem postmigrantischen Theater und definiert den Begriff sowie seine Parallelen zum Postkolonialismus. Kapitel 3 analysiert das Konzept des Stereotyps aus sozialpsychologischer Sicht und differenziert zwischen Stereotyp und Vorurteil. Kapitel 4 untersucht die Inszenierungsstrategien von "Verrücktes Blut" im Hinblick auf die Konstruktion und Dekonstruktion von Stereotypen. Kapitel 5 stellt die Konzeption der Unterrichtsreihe vor, die sich mit dem Thema Stereotype am Beispiel von "Verrücktes Blut" auseinandersetzt. Die Arbeit schließt mit einem Fazit, das die Erkenntnisse der Arbeit zusammenfasst und einen Ausblick auf zukünftige Forschungs- und Praxisfelder gibt.
Postmigrantisches Theater, Stereotype, Vorurteile, Migranten, "Verrücktes Blut", Nurkan Erpulat, Inszenierungsstrategien, Unterrichtsreihe, Didaktik, Identität, Interkulturelle Kompetenz, Sensibilisierung.
Es beschreibt eine künstlerische Suchbewegung nach Identität in einer Gesellschaft, die durch Migration geprägt ist, und weist oft politische Parallelen zum Postkolonialismus auf.
Das Stück thematisiert Stereotype, Gewalt und Integration im Kontext einer Schulklasse und nutzt radikale Inszenierungsstrategien, um Vorurteile offenzulegen.
Durch Strategien wie kulturelle Aneignung, Überzeichnung oder die Offenlegung der Theatersituation werden festgefahrene Bilder (z.B. der „Kanake“) hinterfragt und aufgelöst.
Die Arbeit differenziert beide Begriffe aus sozialpsychologischer Sicht: Während Stereotype eher kognitive Verallgemeinerungen sind, beinhalten Vorurteile oft eine stärkere emotionale und wertende Komponente.
Es bietet Schülern die Möglichkeit, durch spielerisches Erproben die Konstruiertheit von Stereotypen zu erkennen und Machtstrukturen kreativ zu bearbeiten.
Die Reihe umfasst Doppelstunden zum Einstieg, zur Aufführungsanalyse und zur praktischen Erprobung von Strategien gegen Stereotype und Fremdenfeindlichkeit.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

