Bachelorarbeit, 2016
76 Seiten, Note: 1,7
1. Einführung
1.1 Problemstellung und thematische Einführung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Mobilität und Verkehr
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Auswirkungen durch den Verkehr
3. Sharing Economy
3.1 Begriffsentwicklung und Definition
3.2 Systematisierung der Geschäftsmodelle der Sharing Economy
3.3 Motive und Barrieren der Nutzung von Sharing-Angeboten
3.3.1 Motive
3.3.2 Barrieren
4. Carsharing: ein Konzept der temporären Autonutzung
4.1 Definition und Funktionsweise
4.2 Der Carsharing-Markt in Deutschland
4.3 Charakteristika der Carsharing-Zielgruppe
4.4 Motive und Barrieren der Carsharing-Nutzung
4.4.1 Motive für die Nutzung von Carsharing
4.4.2 Barrieren für die Carsharing-Nutzung
5. Carsharing – eine Analyse zur Ermittlung der Barriers to Usage
5.1 Methodik und Datengrundlage
5.1.1 Methodik
5.1.2 Datengrundlage
5.1.3 Eigenrecherche
5.2 Durchführung der Gruppenerhebung zur Verifikation oder Falsifikation der ermittelten Barriers to Usage
5.3 Auswertung der Analyse
5.3.1 Stichprobe
5.3.2 Carsharing-Nutzer
5.3.3 Motive
5.3.4 Barriers to Usage
6. Ableitung von Ansatzpunkten zur Steigerung der Nutzungshäufigkeit
6.1 Ableitung von Ansatzpunkten aus den Barriers to Usage
6.1.1 Anmeldung
6.1.2 Unsicherheiten bezüglich der Nutzung
6.1.3 Verfügbarkeit der Fahrzeuge
6.1.4 Reservierung der Fahrzeuge
6.1.5. Kosten der Nutzung
6.2 Ableitungen von Ansatzpunkten aus den Motiven
6.2.1 Wegfall von finanziellen Aufwendungen
6.2.2 Variantenvielfalt der Fahrzeuge
6.2.3 Umweltfreundlichkeit und Verkehrsentlastung
7. Fazit
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die systematische Analyse der Nutzungsbarrieren (Barriers to Usage) im Bereich Carsharing, um daraus konkrete Ansatzpunkte zur Steigerung der Nutzungshäufigkeit bei der Zielgruppe abzuleiten und somit zur nachhaltigen Mobilität beizutragen.
1.1 Problemstellung und thematische Einführung
Das amerikanische Nachrichtenmagazin „TIME“ hat den neuen Konsumtrend Sharing Economy zu einem der zehn Megatrends erklärt, die Welt vor allem im Hinblick auf den Konsums verändern wird (Walsh 2011).
Während einerseits die Nachfrage nach neuen Gütern stetig ansteigt, entsteht auf der anderen Seite eine neue Konsumbewegung. Wohnungen, Werkzeuge oder auch Autos werden miteinander geteilt und entwickeln sich von schnelllebigen Waren zu Zirkulationsgütern. Während der letzten Jahre hat sich die Bandbreite der kollektiven Konsumformen stetig erweitert und sie finden mehr und mehr Einzug in zahlreiche Branchen der Wirtschaft. Die neue Form des kollaborativen Konsums zieht aktuell unter dem Begriff Sharing Economy weite Kreise und scheint mehr als ein vorübergehender Trend zu sein. Die Studie „Deutschland teilt“ von Harald Heinrichs, Professor an der Universität Lüneburg, zeigt, dass bereits jeder vierte Deutsche schon einmal selten gebrauchte Gegenstände von Sharing-Unternehmen oder Personen geteilt hat anstatt sie selbst zu kaufen (TNS Emnid 2015).
Die kollaborative Nutzung von Gegenständen ist jedoch keine Erfindung neuerer Zeit. Je geringer die eigene finanzielle Leistungsfähigkeit ist, desto mehr sind die Menschen auf Mieten, Teilen oder Zusammenarbeit angewiesen.
1. Einführung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz des Trends Sharing Economy dar, erläutert die Problemstellung und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2. Mobilität und Verkehr: Hier werden die zentralen Begriffe Mobilität und Verkehr definiert sowie die Auswirkungen des motorisierten Verkehrs auf Gesellschaft und Umwelt beleuchtet.
3. Sharing Economy: Das Kapitel widmet sich der Begriffsentwicklung, der Systematisierung der Geschäftsmodelle und einer ersten Übersicht zu Motiven und Barrieren.
4. Carsharing: ein Konzept der temporären Autonutzung: Dieses Kapitel verknüpft das Konzept der Sharing Economy mit dem Mobilitätssektor und analysiert den spezifischen Markt sowie die Zielgruppe in Deutschland.
5. Carsharing – eine Analyse zur Ermittlung der Barriers to Usage: Hier wird das methodische Vorgehen der Online-Umfrage beschrieben, die Stichprobe charakterisiert und die empirischen Ergebnisse zu Motiven und Barrieren ausgewertet.
6. Ableitung von Ansatzpunkten zur Steigerung der Nutzungshäufigkeit: Auf Basis der empirischen Ergebnisse werden konkrete Maßnahmen zur Optimierung des Carsharing-Konzepts abgeleitet.
7. Fazit: Das abschließende Kapitel reflektiert die gewonnenen Erkenntnisse und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.
Sharing Economy, Carsharing, Mobilität, Verkehrsentlastung, Nutzungsbarrieren, Barriers to Usage, Nachhaltigkeit, kollaborativer Konsum, Online-Umfrage, Geschäftsmodelle, Konsumverhalten, individuelle Mobilität, Nutzungssteigerung, Ökonomie, Transport.
Die Arbeit analysiert das Konsumphänomen Sharing Economy mit einem klaren Fokus auf Carsharing als alternative Mobilitätsform und untersucht, warum potenzielle Nutzer diese Angebote nicht oder nur eingeschränkt wahrnehmen.
Die zentralen Themen umfassen die Definition und Systematisierung der Sharing Economy, die Marktentwicklung des Carsharings in Deutschland sowie die Identifikation von psychologischen, ökonomischen und strukturellen Nutzungsbarrieren.
Das Ziel ist es, die spezifischen Barrieren (Barriers to Usage) zu identifizieren, die eine stärkere Verbreitung von Carsharing verhindern, um daraus Empfehlungen zur Steigerung der Nutzungshäufigkeit bei der Zielgruppe zu formulieren.
Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus Literaturanalyse und einer quantitativen empirischen Erhebung in Form einer Online-Umfrage unter 259 Teilnehmern, deren Daten mit der Software SPSS ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zur Mobilität und Sharing Economy, eine detaillierte Analyse des Carsharing-Marktes sowie eine empirische Auswertung der Umfrageergebnisse inklusive konkreter Ableitungen zur Verbesserung des Angebots.
Wesentliche Begriffe sind Sharing Economy, Carsharing, Nutzungsbarrieren (Barriers to Usage), nachhaltige Mobilität, Konsumverhalten und ökonomische Anreize.
Das eigene Auto wird als Status- und Identitätssymbol identifiziert, das in Konkurrenz zu Carsharing-Angeboten steht. Die Arbeit untersucht, inwiefern emotionale Verbundenheit und wahrgenommene Kosten bei Autobesitzern eine Barriere für die Nutzung von Sharing-Diensten darstellen.
Die Analyse zeigt, dass Nutzer eine garantierte Verfügbarkeit in fußläufiger Entfernung erwarten. Mängel in der Netzabdeckung oder komplexe Reservierungsprozesse werden als signifikante Hemmnisse wahrgenommen, die besonders bei Spontanbedarf die Nutzung einschränken.
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