Masterarbeit, 2016
91 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise
2 Führung
2.1 Notwendigkeit und Wege der Führung in Unternehmen
2.2 Überblick zur transaktionalen Führung
2.2.1 Definition transaktionaler Führung
2.2.2 Komponenten transaktionaler Führung
2.2.3 Restriktionen transaktionaler Führung
2.3 Überblick zu den Theorien transformationaler Führung
2.3.1 Definition transformationaler Führung
2.3.2 Komponenten transformationaler Führung
2.3.3 Risiken transformationaler Führung
2.4 Zusammenführung transaktionaler und transformationaler Führung
2.4.1 Unterschiede zwischen transaktionaler und transformationaler Führung
2.4.2 Resultate aus der Anwendung transaktionaler und transformationaler Führung
2.5 Führung im Vertrieb
2.5.1 Besonderheiten der Führung im Vertrieb
2.5.2 Wichtige Führungsmodelle und Führungsinstrumente der transaktionalen und transformationalen Führung
2.5.3 Status Quo und Verbesserungspotentiale in der Vertriebsführung
3 Steigerung der Vertriebseffektivität
3.1 Relevanz der Vertriebseffektivität
3.2 Kritische Erfolgsfaktoren zur Steigerung der Vertriebseffektivität
3.2.1 Personalstruktur und Rollenverständnis
3.2.2 Kultur und Werte
3.2.3 Kreativität, Wissensmanagement und Training
3.2.4 Motivation, Arbeitszufriedenheit und Leistung
3.2.5 Zielvereinbarungen
3.2.6 Stressresistenz
4 Überblick zum Challenger Sales Modell
4.1 Darstellung und Zielsetzung des Challenger Sale
4.2 Verkäuferprofile im Challenger Sale
4.3 Kritik am Modell
5 Steigerung der Vertriebseffektivität am Beispiel des Challenger Sales Modells
5.1 Einführung
5.2 Der Challenger
5.3 Der Lone Wolf
5.4 Der Hard Worker
5.5 Der Reactive Problem Solver
5.6 Der Relationship Builder
5.7 Transaktionale und transformationale Führung im Challenger Sales Modell
6 Fazit
Die Arbeit verfolgt das Ziel, Führungskräften im Vertrieb aufzuzeigen, wie sie durch die gezielte Kombination von transaktionalen und transformationalen Führungsmaßnahmen sowie die Berücksichtigung spezifischer Erfolgsfaktoren die Vertriebseffektivität ihrer Mitarbeiter nachhaltig steigern können.
1.1 Problemstellung
Vertrieb stellt heute, neben weiteren Funktionsbereichen, eine Kernkompetenz dar und ist damit „vital to the success of organizations“. Im Kampf um Marktanteile in gesättigten Käufermärkten müssen Unternehmen neben gefragten Produkten, schlanker Produktion und ausgewogener Finanzierung auch über eine gut aufgestellte Vertriebsorganisation verfügen. Konträr zu diesen Marktanforderungen geben in einer internationalen Studie der Universität Houston 691 Vertriebsführungskräfte an, dass fast 50% ihrer Vertriebsmitarbeiter die vereinbarten Jahresziele nicht erreichen. Auch eine weitere unter 800 Vertriebsmanagern international durchgeführte Studie zur Vertriebseffizienz verweist auf Missstände in der Abschlusssicherheit und dem Zeitmanagement von Verkäufern:
• 55% aller Vertriebsmanager bewerten die Abschlusssicherheit ihrer Verkäufer als durchschnittlich bis schlecht
• Vertriebsmitarbeiter verbringen nur 11% der Arbeitszeit mit aktivem Verkauf und 49% mit Administration und Problemlösung
• Dieselben Vertriebsmitarbeiter glauben aber, dass sie doppelt so viel Zeit für Verkaufen investieren
Anhand dieser Ergebnisse wird deutlich, dass eine Reihe von Vertriebsorganisationen heute ineffizient und ineffektiv arbeitet. Ein Umstand, der u. a. auf die Komplexität der Führung im Vertrieb zurückzuführen ist: Vertriebsmitarbeiter im Außendienst arbeiten – im Gegensatz zu Innendienstmitarbeitern – meist alleine und ohne Vor-Ort-Unterstützung ihrer Führungskraft, sehen sie selten, aber erfüllen als erster Ansprechpartner des Kunden dennoch eine Vielzahl an Funktionen. Diese Komplexität führt zu erhöhtem Rollenstress und setzt hohe Anforderungen an die emotionale Stabilität von Verkäufern.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Vertriebs als Kernkompetenz, beleuchtet die aktuelle Problematik ineffektiver Vertriebsorganisationen und definiert die Vorgehensweise der Arbeit.
2 Führung: Hier werden theoretische Grundlagen zur transaktionalen und transformationalen Führung erarbeitet und deren Anwendung sowie Besonderheiten im Vertriebskontext dargestellt.
3 Steigerung der Vertriebseffektivität: Dieses Kapitel definiert Vertriebseffektivität und identifiziert sechs kritische Erfolgsfaktoren, die von der Führungskraft beeinflusst werden können.
4 Überblick zum Challenger Sales Modell: Es erfolgt eine Einführung in das Challenger Sales Modell, eine Vorstellung der fünf Verkäuferprofile und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Konzept.
5 Steigerung der Vertriebseffektivität am Beispiel des Challenger Sales Modells: Dieses Kapitel verknüpft die zuvor erarbeiteten Führungselemente mit den spezifischen Verkäuferprofilen und entwickelt ein Hypothesenmodell für die Führungspraxis.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Kernerkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung individualisierter Führung zur Steigerung der Vertriebsleistung.
Vertriebseffektivität, transaktionale Führung, transformationale Führung, Challenger Sales Modell, Verkäuferprofile, Führungsinstrumente, Vertriebsmanagement, Mitarbeiterführung, Motivationssteigerung, Change Management, Zielvereinbarungen, Rollenverständnis, Stressresistenz, Personalführung.
Die Arbeit untersucht, wie durch die Integration von transaktionaler und transformationaler Führung die Effektivität im Vertrieb gesteigert werden kann.
Die Schwerpunkte liegen auf Führungstheorien, der Steigerung der Vertriebseffektivität, der Analyse des Challenger Sales Modells und der praktischen Anwendung von Führungsinstrumenten.
Die Arbeit zielt darauf ab, aufzuzeigen, welche spezifischen Führungsmethoden bei unterschiedlichen Mitarbeitertypen im Vertrieb angewendet werden sollten, um die Vertriebseffektivität messbar zu steigern.
Es wird ein integrativer Ansatz gewählt, der theoretische Führungsmodelle mit praxisorientierten Erfolgsfaktoren verknüpft und diese in einem Hypothesenmodell auf die fünf Challenger-Verkäuferprofile anwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Führungstypen, die Identifikation von sechs Erfolgsfaktoren im Vertrieb, die Vorstellung des Challenger Sales Modells und die detaillierte Ableitung von Führungshypothesen für die fünf Verkäuferprofile.
Wesentliche Begriffe sind Vertriebseffektivität, transaktionale und transformationale Führung, Mitarbeiterpotenzial, Challenger Sales Profiling und individualisierte Führungsinstrumente.
Der Challenger zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, Kunden durch neues Wissen aktiv zu belehren und herauszufordern, anstatt lediglich als Dienstleister aufzutreten.
Es dient als praxisnahes Beispiel, um die Theorie der Mitarbeiterführung auf spezifische, stereotypische Verkäuferprofile herunterzubrechen und konkrete Handlungsanweisungen für Führungskräfte abzuleiten.
Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass eine Verteilung von etwa 25% transaktionalen und 75% transformationalen Führungsanteilen bei einer gemischten Teamstruktur die besten Ergebnisse liefert.
Sein Fokus liegt zu stark auf der Bestandskundenbetreuung und der operativen Problemlösung, wodurch er die notwendige Akquise neuer Kunden vernachlässigt.
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