Masterarbeit, 2016
70 Seiten, Note: 2,5
1. Introduction
2. Fiscal institutions and their effects on fiscal performance
Fiscal institutions’ background and motivation
Fiscal transparency, fiscal councils, and fiscal rules as the three main ingredients of public financial management
The role and modalities of fiscal rules
Fiscal rules and their effects and fiscal outcome
Ensuring the effectiveness of fiscal rules: A question of institutional environment
3. Political economy of fiscal deficits
Why fiscal planners must be political economists
Preference heterogeneity between policymakers and voters
Heterogeneity of interests across politicians
Heterogeneity of interests across social groups or regions
Smart reforms of the budget process as an instrument against the common pool problem
Two forms of fiscal governance: The delegation and contracts approaches
4. Swiss debt brake as a case study for analyzing the effect of political context on the performance of fiscal rules
Background and rationale of the introduction of the Swiss debt brake
Deterioration of public debt levels across all federal levels
The institutional context of the debt brake
Political culture: Fiscal conservatism as a strong norm in Swiss society
Structural reforms as a means of tackling the procyclical stance of federal fiscal policy
Characteristics and optimization of the Swiss budget process
Characteristics of the Swiss debt brake as a type of fiscal rule
The operation of the mechanism
Enforcement: The functioning and importance of the compensation account
Effect and relative success of the fiscal rule since its introduction
Reforms of the budget process resulting from the debt brake
5. The effect of political context on the performance of the Swiss debt brake
The unique characteristics of the Swiss institutional system and their influence on public spending
Political environment
Fiscal federalism
Direct democratic elements
Primacy of automatic stabilizers
Made in Switzerland: Political context and the Swiss debt brake
6. Conclusion
Diese Arbeit untersucht die Schweizer Schuldenbremse als Modell für eine nachhaltige Fiskalpolitik, wobei der Schwerpunkt auf dem Zusammenspiel zwischen fiskalischen Institutionen und dem spezifischen politischen Kontext der Schweiz liegt. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie politische Faktoren und institutionelle Rahmenbedingungen dazu beigetragen haben, dass die Schuldenbremse erfolgreich öffentliche Finanzen stabilisieren konnte.
The operation of the mechanism
The expenditure-limiting mechanism, or the debt brake, has two central objectives: the first is the medium-term control of public debt by avoiding budget deficits, while the second aims to achieve the necessary flexibility to absorb any fluctuations of the business cycle. Each year fiscal planning under the provisions of the debt brake prescribes the application of the rule. The debt brake could essentially be classified as an expenditure rule, because its target variable is the level of expenditures for each fiscal year. The government (i.e., the department of finance) pre-determines an expenditure ceiling and stipulates the maximum amount of spending that will be possible for all seven ministries. The second objective (flexibility) is still met by allowing for budget deficits if the economy is in a downswing; the underlying restrictive bias of the mechanism is not violated in such cases, however, because the debt brake guarantees that income and expenditure will be kept in balance over the course of the business cycle. When the economy is performing well, surpluses are required.
1. Introduction: Das Kapitel führt in die Bedeutung fiskalischer Verantwortung ein und stellt die Schweizer Schuldenbremse als Untersuchungsgegenstand für eine nachhaltige Haushaltskontrolle vor.
2. Fiscal institutions and their effects on fiscal performance: Hier werden theoretische Grundlagen zu Fiskalregeln, Transparenz und Fiskalräten sowie deren Einfluss auf die fiskalische Performance diskutiert.
3. Political economy of fiscal deficits: Dieses Kapitel beleuchtet die politischen Motive hinter Haushaltsdefiziten, einschließlich opportunistischer Anreize und Interessenkonflikten zwischen Politikern und Wählern.
4. Swiss debt brake as a case study for analyzing the effect of political context on the performance of fiscal rules: Eine detaillierte Analyse der Einführung und Funktionsweise der Schweizer Schuldenbremse im Kontext der historischen Verschuldung und der institutionellen Rahmenbedingungen.
5. The effect of political context on the performance of the Swiss debt brake: Dieses Kapitel analysiert, wie spezifische Schweizer Institutionen wie der Fiskalföderalismus und die direkte Demokratie zum Erfolg der Schuldenbremse beigetragen haben.
6. Conclusion: Die Schlussfolgerungen fassen die Erfolgsfaktoren der Schweizer Schuldenbremse zusammen und ziehen Lehren für die Gestaltung fiskalischer Institutionen in anderen Ländern.
Schweizer Schuldenbremse, Fiskalpolitik, Fiskalregeln, Haushaltsdefizit, Institutionelle Reformen, Fiskalföderalismus, Direkte Demokratie, Automatische Stabilisatoren, Konsensdemokratie, Haushaltsdisziplin, Öffentliche Finanzen, Politische Ökonomie, Staatsausgaben, Finanzautonomie, Konsolidierung.
Die Arbeit analysiert die Schweizer Schuldenbremse als erfolgreiches Instrument zur Begrenzung der öffentlichen Verschuldung und untersucht, welche politischen und institutionellen Rahmenbedingungen diesen Erfolg in der Schweiz ermöglichen.
Zentrale Themen sind die Gestaltung fiskalischer Institutionen, die politische Ökonomie von Haushaltsdefiziten, das Funktionieren der Schweizer Schuldenbremse und die Bedeutung des politischen Kontexts für die Wirksamkeit von Fiskalregeln.
Das Ziel ist es, zu verstehen, warum und wie die Schweizer Schuldenbremse zur Nachhaltigkeit der Staatsfinanzen beigetragen hat und inwiefern der spezifische politische Kontext hierfür entscheidend war.
Die Arbeit verwendet einen politikökonomischen Ansatz, kombiniert mit einer Fallstudienanalyse der Schweizer Haushaltsgesetzgebung und einer Auswertung empirischer Literatur zu fiskalischen Institutionen.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen fiskalischer Institutionen, die ökonomischen Determinanten von Defiziten sowie eine detaillierte Analyse der Entstehung, Funktionsweise und des Erfolgs der Schweizer Schuldenbremse.
Schlüsselwörter sind unter anderem Schuldenbremse, Fiskalpolitik, direkte Demokratie, Fiskalföderalismus und automatische Stabilisatoren.
Die direkte Demokratie erhöht die Transparenz und stärkt die fiskalische Disziplin, da die Bürger direkt in den Prozess eingebunden sind und eine starke fiskalkonservative Kultur unterstützen, die opportunistisches Ausgabeverhalten begrenzt.
Im Gegensatz zu uniformen supranationalen Regeln ist die Schweizer Schuldenbremse in den spezifischen politischen Konsens und die demokratischen Traditionen des Landes eingebettet, was ihre Akzeptanz und Durchsetzung durch die politischen Akteure erleichtert.
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