Diplomarbeit, 2005
290 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Gang der Untersuchung und Methodik
2 Der Klimawandel und der Schutz der Umwelt
2.1 Klimatheoretische Grundlagen: Der Treibhauseffekt
2.2 Klimaschutz im Wandel der Zeit – Von der Rio-Konferenz zum Kyoto-Protokoll
2.3 Grundlagen des Kyoto-Protokolls
2.3.1 Die flexiblen Instrumente des Kyoto-Protokolls
2.3.1.1 Allgemeine Flexibilisierungselemente
2.3.1.2 Das Instrument des Emissionsrechtehandels
2.3.1.3 Der Clean Development Mechanismus
2.3.1.4 Das Instrument des Joint Implementation
2.4 Die Umsetzung des Kyoto-Protokolls innerhalb der EU und Deutschlands
2.4.1 Die Einführung eines EU-weiten Emissionshandelssystems
2.4.2 Die nationale Umsetzung des EU-Emissionshandels
3 Das Unternehmen und sein Image
3.1 Begriffsdefinitionen
3.2 Die Faktoren des Unternehmensimages
3.3 Die Kommunikation als Baustein zur Imagesteigerung
3.4 Die vom Emissionshandel betroffenen Unternehmen und ihr Image
3.5 Die Relevanz der Umweltorientierung und die Implementierung des Emissionshandels
4 Strategien beim Emissionshandel und deren mögliche Auswirkungen auf das Unternehmensimage
4.1 Der Prozess der Strategiefindung
4.2 Unternehmensinterne Möglichkeiten bei der Umsetzung der EU-Richtlinie
4.2.1 Effizienzsteigerungen und Innovationen
4.2.2 Substitution von Energieträgern
4.2.3 Produktionsdrosselung und Zukauf von Fremdprodukten
4.3 Unternehmensexterne Möglichkeiten bei der Umsetzung der EU-Richtlinie
4.3.1 Der EU-Emissionsrechtehandel
4.3.2 Der Clean Development Mechanismus
4.3.3 Joint Implementation
4.3.4 Der Klimaschutzfonds als Alternative zur Direktinvestition
5 Strategie und Unternehmensimage beim Emissionshandel und dessen unternehmerische Praxis
5.1 Fundamentale Überlegungen
5.2 Die praktischen Auswirkungen des Emissionshandels auf betroffene Unternehmen
5.2.1 Allgemeine Erkenntnisse
5.2.2 Der nationale Allokationsplan aus Unternehmenssicht
5.2.3 Unternehmerische Konsequenzen aus dem nationalen Allokationsplan
5.2.4 Strategien bei der Erfüllung der Emissionsreduktionsverpflichtungen
5.2.4.1 Allgemeine Strategiefindung und die Wichtigkeit verschiedenster Faktoren
5.2.4.2 Interne Maßnahmen zur Erfüllung der Reduktionsverpflichtung
5.2.4.3 Externe Maßnahmen zur Erfüllung der Reduktionsverpflichtung
5.2.5 Der Emissionshandel unter Imagegesichtspunkten
5.2.5.1 Die Determinanten des Unternehmensimages und die Relevanz des Emissionshandels
5.2.5.2 Kommunikationswege des Umweltengagements
5.2.5.3 Nichtregierungsorganisationen und deren Bewertung der Emissionshandelsstrategien
5.3 Empirische Analyse der gesammelten Erkenntnisse
5.3.1 Überlegungen und Durchführungsweise der empirischen Befragung
5.3.2 Rücklaufquote und Kategorisierung der Unternehmen
5.3.3 Aspekte der Strategiefindung und die Wichtigkeit des Unternehmensimages aus empirischer Sicht
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des EU-Emissionshandels auf das Unternehmensimage und analysiert, wie Unternehmen ihre Strategien zur Erfüllung von Emissionszielen wählen und kommunizieren, um ihre Reputation bei verschiedenen Stakeholdern zu wahren oder zu verbessern.
2.1 Klimatheoretische Grundlagen: Der Treibhauseffekt
Die Grundlage des Treibhauseffektes bietet die Tatsache, dass kurzwelliges, energiereiches UV-Licht auf die Erdoberfläche auftrifft und als langwelliges Infrarotlicht wieder von dieser abgestrahlt wird.
Treibhausgase bilden für diese langwellige Strahlung eine Barriere, da diese die Strahlung sowohl zu geringen Teilen absorbieren als auch auf die Erdoberfläche reflektieren. Abbildung 2-1 illustriert diesen Vorgang.
Durch die Existenz der Treibhausgase Kohlendioxid (CO2), Wasserdampf (H2O), Methan (CH4), Distickstoff/Lachgas (NO2), Ozon (O3) und Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) stabilisiert sich das Klima auf der Erde so auf einem Niveau, welches ca. 30° Celsius über der Temperatur liegt, die ohne die Treibhausgase herrschen würde.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Klimawandels und des Emissionshandels ein und definiert die Forschungsziele sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Der Klimawandel und der Schutz der Umwelt: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen des Klimawandels, das Kyoto-Protokoll und die rechtliche Umsetzung des Emissionshandels innerhalb der EU und Deutschlands erläutert.
3 Das Unternehmen und sein Image: Hier werden Definitionen des Imagebegriffs und Faktoren des Unternehmensimages sowie deren Bedeutung in Bezug auf Umweltorientierung und Emissionshandel behandelt.
4 Strategien beim Emissionshandel und deren mögliche Auswirkungen auf das Unternehmensimage: Dieses Kapitel erörtert unternehmensinterne und -externe Strategien zur Umsetzung der EU-Richtlinien und deren potenzielle Effekte auf das Unternehmensimage.
5 Strategie und Unternehmensimage beim Emissionshandel und dessen unternehmerische Praxis: Das Kernstück der Arbeit validiert die theoretischen Überlegungen anhand von Experteninterviews und einer empirischen Befragung zur tatsächlichen Praxis in Unternehmen.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich des Emissionshandels ab.
Klimawandel, Kyoto-Protokoll, Emissionshandel, Treibhauseffekt, Unternehmensimage, Corporate Identity, Strategie, Emissionsreduktion, Clean Development Mechanism, Joint Implementation, Stakeholder, Nachhaltigkeit, Umweltorientierung, Allokationsplan, empirische Analyse.
Die Diplomarbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen den Strategien, die Unternehmen zur Erfüllung von Emissionsvorgaben wählen, und deren Auswirkungen auf das Unternehmensimage.
Die Arbeit deckt Klimaschutzabkommen (Kyoto), die Mechanismen des EU-Emissionshandels, Konzepte des Unternehmensimages sowie empirische Daten aus Experteninterviews ab.
Ziel ist es, einen Leitfaden für Unternehmen zu bieten, wie sie Emissionshandelsmechanismen nutzen können, um sowohl ihre Reduktionsziele zu erreichen als auch ihr Image bei Stakeholdern zu stärken.
Es erfolgt eine Kombination aus theoretischer Literaturanalyse und einer empirischen Untersuchung durch Experteninterviews sowie eine Onlinebefragung betroffener Unternehmen.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Mechanismen wie CDM und Joint Implementation erläutert, gefolgt von einer Analyse, wie Unternehmen diese Mechanismen in ihre Strategie integrieren und wie dies ihre Reputation beeinflusst.
Wichtige Begriffe sind Emissionshandel, Kyoto-Protokoll, Unternehmensimage, Stakeholder, Reduktionsverpflichtungen und Umweltorientierung.
Der Gold Standard gilt als Kriterium für die Qualität und Zusätzlichkeit von Projekten, um negative öffentliche Kritik von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zu vermeiden.
Die Untersuchung zeigt, dass insbesondere energieintensive Branchen wie die Strom- oder Stahlindustrie den Emissionshandel primär als Kostenfaktor betrachten, während das Image bei der Strategiewahl meist eine untergeordnete Rolle spielt.
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