Diplomarbeit, 2017
178 Seiten, Note: 1,00
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Forschungsfragen
1.4 Methodik
1.5 Forschungsstand und Forschungslücke
1.6 Aufbau der Arbeit
2 Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Begriffsdefinitionen und Abgrenzungen
2.1.1 Digitalisierung
2.1.2 Industrie 4.0
2.1.3 Internet der Dinge
2.1.4 Digitale Transformation
2.2 Entwicklung der digitalen Transformation
2.3 Modelle zur Abgrenzung der digitalen Transformation
2.3.1 Wertkettenmodelle
2.3.1.1 Klassische Wertkette
2.3.1.2 Digitale Wertkette
2.3.2 Gartner Hype Cycle
2.3.2.1 Emerging Technologies
2.3.2.2 Digital Marketing and Advertising
2.4 Auswirkungen durch die digitale Transformation
2.4.1 Auswirkungen auf Unternehmen
2.4.2 Auswirkungen auf die funktionale Ebene Marketing
2.4.2.1 Strategische Ebene - Ziele
2.4.2.2 Operative Ebene - Instrumente
2.4.2.2.1 Leistungs- und Programmpolitik (Product)
2.4.2.2.2 Kommunikationspolitik (Promotion)
2.4.2.2.2.1 Social Marketing
2.4.2.2.2.2 Online-Vermarktung
2.4.2.2.2.3 Mobile Marketing
2.4.2.2.2.4 Marketing Analytics
2.4.2.2.2.5 Marketing Technologien
2.4.2.2.2.6 Rechtliche Aspekte
2.4.2.2.3 Vertriebspolitik (Place)
2.4.2.2.4 Preis- und Konditionenpolitik (Price)
2.4.2.2.5 Personalpolitik (People)
2.4.2.2.6 Ausstattungspolitik (Physical Facilities)
2.4.2.2.7 Prozesspolitik (Process Management)
2.5 Zwischenfazit – Beantwortung der theoretischen Subforschungsfragen
2.5.1 Theoretische Subforschungsfrage 1
2.5.2 Theoretische Subforschungsfrage 2
2.5.2.1 Betrachtung strategische Ebene – Ziele
2.5.2.2 Betrachtung operative Ebene – Marketingmix
3 Empirische Befunde
3.1 Festlegung des Forschungsdesigns
3.1.1 Empirische Erhebungsmethoden
3.1.2 Sampling
3.1.3 Vorgehensweise
3.1.4 Gütekriterien
3.2 Datenerfassung
3.2.1 Die Transkription
3.2.2 Transkriptionsregeln
3.2.3 Transkriptionskopf
3.3 Datenauswertung
3.3.1 Auswertungsmethode
3.3.2 Auswertungsergebnisse
3.3.2.1 Ergebnisse empirische Subforschungsfrage 1
3.3.2.1.1 Auswirkungen
3.3.2.1.2 Herausforderungen
3.3.2.1.3 Kooperationen
3.3.2.1.4 Organisation
3.3.2.1.5 Personal
3.3.2.1.6 Plattformen
3.3.2.1.7 Strategie
3.3.2.1.8 Technologie
3.3.2.1.9 Treiber
3.3.2.1.10 Wissensmanagement
3.3.2.2 Ergebnisse empirische Subforschungsfrage 2
3.3.2.2.1 Auswirkungen
3.3.2.2.2 Geschäftsmodelle
3.3.2.2.3 Herausforderungen
3.3.2.2.4 Kommunikation
3.3.2.2.5 Kooperation
3.3.2.2.6 Marketing Analytics
3.3.2.2.7 Marketingorganisation
3.3.2.2.8 Marketingstrategie
3.3.2.2.9 Mobile
3.3.2.2.10 Online Vermarktung
3.3.2.2.11 Prognosen
3.3.2.2.12 Social Marketing
3.3.2.2.13 Suchmaschinenmarketing
3.3.2.2.14 Technologien
3.4 Zwischenfazit – Beantwortung der empirischen Subforschungsfragen
3.4.1 Empirische Subforschungsfrage 1
3.4.2 Empirische Subforschungsfrage 2
4 Fazit
4.1 Inhaltliches Fazit
4.1.1 Subforschungsfrage 1
4.1.2 Subforschungsfrage 2
4.1.3 Subforschungsfrage 3
4.1.4 Subforschungsfrage 4
4.2 Beantwortung der Hauptforschungsfrage
4.3 Methodisches Fazit
4.4 Limitationen
4.5 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Grundlagen der digitalen Transformation wissenschaftlich aufzuarbeiten und deren konkrete Auswirkungen auf die Marketingabteilungen von B2B-Unternehmen darzustellen. Dabei wird sowohl die strategische als auch die operative Ebene des Marketings analysiert, um Unternehmen bei der Einordnung ihrer digitalen Transformation zu unterstützen.
1.1 Problemstellung
Die Welt steht mit der digitalen Transformation am Beginn eines tiefgreifenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbruchs, welcher mit noch nie dagewesener Geschwindigkeit unser Wirtschaftssystem verändern wird. Bestehende und teilweise seit der Industrialisierung bewährte analoge Geschäftsmodelle stehen einer direkten Bedrohung durch digitale Geschäftsmodelle gegenüber. (vgl. Becker/Reynolds/Knop, 2015, S. 1)
Die zunehmende Digitalisierung, die auch als vierte industrielle Revolution bezeichnet wird, wird sichtbar, wenn man sich die Entwicklung der Internetnutzer zwischen 2012 und 2016 ansieht. In den letzten 4 Jahren stieg die Anzahl der weltweiten Internetnutzer von 2,5 Milliarden auf 3,43 Milliarden Menschen und eine weitere Steigerung wird prognostiziert. (vgl. Statista - das Statistik Portal, 2016b)
Die Anzahl der weltweiten Smartphone NutzerInnen hat sich in diesem Zeitraum von 1,06 Milliarden auf 2,08 Milliarden sogar annähernd verdoppelt (vgl. Statista - das Statistik Portal, 2016c).
Diese und viele weitere Entwicklungen führen zu einer Neuausrichtung von klassischen Geschäftsfeldern. Die Grenzen zwischen klassischem Handel, Dienstleistungsgewerbe und produzierendem Gewerbe sowie zwischen Online und Offline Vertriebskanälen verschwimmen zunehmend. (vgl. Kreutzer/Land, 2016, S. 42)
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung, Zielsetzung und Methodik der Arbeit ein und verknüpft diese in einem strukturierten Aufbau.
2 Konzeptionelle Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe der digitalen Transformation, wie Industrie 4.0 und das Internet der Dinge, definiert und theoretische Modelle zur Analyse der Auswirkungen vorgestellt.
3 Empirische Befunde: Dieses Kapitel beschreibt das Forschungsdesign der Experteninterviews sowie die anschließende Datenauswertung und Ergebniszusammenführung.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, beantwortet die Forschungsfragen, diskutiert Limitationen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Digitale Transformation, B2B-Marketing, Industrie 4.0, Internet der Dinge, Marketingmanagement, Wertschöpfungskette, Gartner Hype Cycle, Experteninterviews, Online-Vermarktung, Digitale Strategie, Marketingtechnologien, Kundenbeziehungsmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der digitalen Transformation und deren tiefgreifenden Auswirkungen auf die Marketingabteilungen produzierender B2B-Unternehmen.
Die Themenfelder umfassen die konzeptionellen Grundlagen der Digitalisierung, Modelle zur strategischen Einordnung (z. B. Hype Cycle), die Auswirkungen auf den Marketingmix sowie die empirische Analyse durch Experteninterviews.
Die Hauptforschungsfrage lautet: Welche Auswirkung hat die digitale Transformation auf die Marketingabteilungen von B2B Organisationen und wie sind die Unternehmen dahingehend aufgestellt?
Es handelt sich um eine qualitative Arbeit, bei der das Forschungsdesign auf neun Experteninterviews mit Marketingentscheidern basiert, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in konzeptionelle Grundlagen, die Auswirkungen der Transformation auf das gesamte Unternehmen und die funktionale Ebene Marketing sowie die Darstellung und Analyse der empirischen Ergebnisse.
Zentrale Begriffe sind Digitale Transformation, B2B-Marketing, Industrie 4.0, Marketingmanagement und Wertschöpfungsketten.
Die befragten ExpertInnen sehen einen Paradigmenwechsel in der Unternehmenskultur als unumgänglich an, um den Anforderungen der digitalen Transformation gerecht zu werden.
Die Marketingorganisation steht vor großen Herausforderungen bezüglich der benötigten Kompetenzen, des Wissensmanagements und der Notwendigkeit, sich an neue Arbeitsmodelle und eine digitale Strategie anzupassen.
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