Bachelorarbeit, 2017
45 Seiten, Note: 1,3
1 Hinführung zum Thema
2 Fachlicher Hintergrund zum Thema Mitarbeiterbindung
2.1 Mitarbeiterbindung
2.2 Commitment
2.3 Chancen und Risiken der Mitarbeiterbindung für Unternehmen
2.4 Korrelate zur Mitarbeiterbindung (Commitment)
2.4.1 Arbeitszufriedenheit
2.4.2 Arbeitsmotivation
2.4.3 Theorien zur Arbeitsmotivation/-zufriedenheit
2.5 Retentionsmanagement
2.6 Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung
2.6.1 Führung
2.6.2 Anreizsysteme
2.6.3 Personalentwicklung
2.6.4 Arbeitsgestaltung
3 Fachlicher Hintergrund zum Gesundheitswesen
3.1 Arbeitsbereich der Altenpflege
3.2 Besondere Belastungen / Anforderungen in der Altenpflege
4 Aktueller Forschungsstand
5 Problemstellung
6 Methodik
7 Systematische Entwicklung / Anwendung eines Konzepts
7.1 Klärung der Auftragslage und des Ziels
7.1.1 Analyse der Ausgangssituation / Problemstellung
7.1.2 Priorisierung der Handlungsbedarfe
7.1.3 Betriebliche Struktur / Arbeitsort
7.1.4 Darstellung der bereits vorhandenen personalpolitischen Maßnahmen
7.1.5 Zielsetzung
7.2 Informationsbeschaffung
7.3 Ideen und Lösungen entwickeln
7.4 Strukturierung des Konzepts
7.4.1 Ziel
7.4.2 Empfohlene Maßnahmen
7.4.3 Zeitplanung
7.4.4 Meilensteine
7.5 Zusammenfassende Darstellung der weiteren Handlungsbedarfe
7.5.1 Schaffung eines geeigneten Ruhe-/Pausenraums
7.5.2 Regelung der Vertretungssituation
8 Produkt / Standard als Antwort auf die Problemstellung
9 Diskussion
10 Fazit und Ausblick
Die Arbeit entwickelt ein individuelles Konzept zur Mitarbeiterbindung für einen ambulanten Pflegedienst in Potsdam, um dem steigenden Fachkräftemangel und einer hohen Fluktuationsquote entgegenzuwirken. Die Forschungsfragen fokussieren sich dabei auf die Ableitung konkreter Maßnahmen aus einer vorangegangenen Mitarbeiterbefragung sowie die strukturierte Erarbeitung eines praxisnahen Konzepts.
2.1 Mitarbeiterbindung
Unter einer Bindung wird grundsätzlich eine enge Beziehung zwischen zwei oder mehreren Bindungspartnern bezeichnet. Im besten Fall ist diese „gute“ Beziehung belastbar gegen negative Einflüsse von außen. Im Fall der Mitarbeiterbindung stellen einerseits die MA und andererseits die Organisation als Ganzes diese Bindungspartner dar. Bindung ist demnach als wechselseitiger Prozess zu verstehen, der nur gelingen kann, wenn beide Seiten dies befürworten. Eine einheitliche Definition des Begriffs „Mitarbeiterbindung“ hat sich bisher allerdings nicht durchgesetzt. Wolf definiert Mitarbeiterbindung wie folgt: „Mitarbeiterbindung bezeichnet den Grad des Zusammenhalts zwischen dem Mitarbeiter auf der einen Seite und der Organisation als Ganzes auf der anderen Seite“ (Wolf, 2016). Ebenso gibt es für den Begriff Mitarbeiterbindung synonyme Bezeichnungen, die je nach Ausrichtung der Sichtweise gewählt werden können. So wird die Bindung von Seiten der MA in der wissenschaftlichen Literatur auch häufig als organisationales Commitment bezeichnet (s. Punkt 2.2) (Felfe, 2008). Aktivitäten zur Mitarbeiterbindung von Seiten des Unternehmens werden hingegen meist unter dem Begriff Retentionsmanagement abgefasst (s. Punkt 2.5) (DGFP, 2014).
1 Hinführung zum Thema: Erläutert die Relevanz der Mitarbeiterbindung angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels in der Pflege.
2 Fachlicher Hintergrund zum Thema Mitarbeiterbindung: Behandelt theoretische Grundlagen, Modelle wie Commitment nach Meyer & Allen sowie Chancen und Risiken der Mitarbeiterbindung.
3 Fachlicher Hintergrund zum Gesundheitswesen: Skizziert die Struktur des Gesundheitswesens und die besonderen Belastungsfaktoren im Arbeitsbereich der Altenpflege.
4 Aktueller Forschungsstand: Gibt einen Überblick über aktuelle Studien zur Bedeutung der Mitarbeiterbindung und deren Umsetzung in Unternehmen.
5 Problemstellung: Definiert die spezifische Herausforderung des ambulanten Pflegedienstes in Potsdam und die resultierenden Forschungsfragen.
6 Methodik: Stellt das Vorgehen zur Konzepterstellung auf Basis von Ischebeck (2013) vor.
7 Systematische Entwicklung / Anwendung eines Konzepts: Beschreibt die konkrete Anwendung der Methodik, von der Priorisierung der Handlungsbedarfe bis zur Erarbeitung von Lösungen.
8 Produkt / Standard als Antwort auf die Problemstellung: Führt das entwickelte Konzept zur Mitarbeiterbindung sowie den aktuellen Umsetzungsstatus zusammen.
9 Diskussion: Reflektiert kritisch den Prozess der Konzepterstellung und die Faktoren, die eine erfolgreiche Umsetzung beeinflussen.
10 Fazit und Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige weiterführende Maßnahmen im Retentionsmanagement.
Mitarbeiterbindung, Commitment, Retentionsmanagement, Arbeitszufriedenheit, Arbeitsmotivation, Fachkräftemangel, Altenpflege, Ambulante Pflege, Personalentwicklung, Mitarbeiterbefragung, Führungskräfte, Personalbedarfsplanung, Vertretungsmanagement, Arbeitsgestaltung, Dienstplanung
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines betriebsspezifischen Konzepts zur Mitarbeiterbindung in einem ambulanten Pflegedienst, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Die zentralen Felder umfassen theoretische Grundlagen der Mitarbeiterbindung, Arbeitszufriedenheit, Belastungen in der Altenpflege sowie praktische Konzepte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
Das Hauptziel ist es, ein maßgeschneidertes, praxisnahes Konzept zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und Bindung für den ambulanten Pflegedienst "aPD Potsdam" zu erstellen.
Das Vorgehen orientiert sich an einem sechsstufigen Modell zur Konzepterstellung nach Ischebeck, ergänzt durch empirische Analysen wie Mitarbeiterbefragungen und Ursachen-Wirkungs-Analysen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung zum Bindungsmanagement, die Analyse des konkreten Ist-Zustands im Pflegedienst sowie die systematische Entwicklung von Lösungen für identifizierte Schwachstellen.
Wesentliche Begriffe sind Mitarbeiterbindung (Retention), Commitment, Arbeitszufriedenheit, Fachkräftemangel in der Altenpflege und prozessorientierte Personalentwicklung.
Unter Einbeziehung der Mitarbeiter wurde eine vier-Felder-Eisenhower-Matrix genutzt, um zwischen dringenden und wichtigen Bedarfen (z.B. Ruhepausen) und weniger dringlichen Themen zu unterscheiden.
Es wurde eine Lösung durch die Einführung einer WhatsApp-Gruppe und eines Online-Terminplaners entwickelt, um die Organisation von Vertretungen zu vereinfachen, den Druck auf die Mitarbeiter zu senken und die Freiwilligkeit zu erhöhen.
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