Bachelorarbeit, 2017
49 Seiten, Note: 2,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfrage
1.3 Forschungsziel
1.4 Begrifflichkeiten
2 Theoretischer Ansatz
2.1 Cluster-Theorie
2.2 Die Entstehung von Clustern
2.3 Porters Diamond
2.4 Clusterbeispiel
2.5 Dienstleistungsunternehmen in Clustern
2.6 Vor- und Nachtteile von Clustern
3 Analyse des Standortes
3.1 Wichtige Faktoren für Dienstleistungsgewerbe
3.1.1 Harte Standortfaktoren
3.1.2 Weiche Standortfaktoren
3.2 Analyse-Methoden
3.2.1 SWOT-Analyse
3.2.2 Nutzwertanalyse
4 Case-Study
4.1 Einleitung
4.2 Ein Cluster im Gesundheitsbereich
4.3 Experteninterview
4.4 Nutzwertanalyse Fit-4-U
5 Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die strategische Relevanz von Clusterstandorten für nicht-digitale Dienstleistungsunternehmen im B2C-Geschäftsmodell. Das primäre Ziel besteht darin zu eruieren, ob eine Ansiedlung in Clustern Wettbewerbsvorteile generiert und wie Unternehmen dabei systematisch den optimalen Standort identifizieren können.
2.1 Cluster-Theorie
„Geographic concentrations of interconnected companies, specialized suppliers, service providers, firms in related industries, and associated institutions (for example, universities, standards agencies, and trade associations) in particular fields that compete but also co-operate”.13
In diesem Zitat von Michael E. Porter findet man seine Definition eines Clusters. Er beschreibt ein Cluster als eine geografische Konzentration. In dieser Konzentration befinden sich zusammengeschlossene Unternehmen, spezialisierte Lieferanten, Dienstleister, Firmen in verwandten Branchen und passenden Institutionen wie z.B. Universitäten. Außerdem spielen konkurrierende Unternehmen ebenfalls eine Rolle in dem Cluster. Diese verschiedenen Elemente des Clusters sind entweder vertikal oder horizontal miteinander verknüpft. Die vertikalen Verknüpfungen beschreiben hier die Verbindungen zwischen Lieferanten und Abnehmern, wobei die horizontalen Verknüpfungen die Verbindung mit anderen strategischen Geschäftseinheiten beschreiben.14 In einem Cluster geht es unter anderem darum, das Wissen über z.B. Technologien, Qualifikationen und Marktinformationen untereinander auszutauschen. Somit wird die Innovationsfähigkeit innerhalb der geografischen Konzentration unterstützt. Den Unternehmen fällt es leichter, sich in einer regionalen Ballung zu vernetzten, da die räumliche Nähe gegeben ist. Zusätzlich sind die Vernetzung und der Zugang zu Informationen kostengünstiger.15
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die strategische Bedeutung der Standortwahl für Unternehmen und identifiziert die Forschungslücke bezüglich der Anwendbarkeit von Clustermodellen auf Dienstleistungsunternehmen.
2 Theoretischer Ansatz: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen von Clustern, insbesondere Porters Diamond-Modell, und untersucht die Potenziale und Risiken einer Cluster-Ansiedlung.
3 Analyse des Standortes: Hier werden zentrale Standortfaktoren für Dienstleister definiert und Methoden wie die SWOT-Analyse sowie Nutzwertanalyse zur praktischen Standortbewertung vorgestellt.
4 Case-Study: Das Kapitel bietet eine praxisnahe Anwendung der Theorie, indem es das Health-Tech Cluster analysiert und ein Experteninterview sowie eine Nutzwertanalyse der Fitnesskette Fit-4-U durchführt.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bestätigt, dass Clusteransiedlungen Wettbewerbsvorteile bieten können, sofern die lokale Nachfrage und die spezifischen Standortkriterien sorgfältig geprüft werden.
Standortanalyse, Dienstleistungsgewerbe, B2C-Geschäftsmodell, Cluster-Theorie, Porters Diamond, SWOT-Analyse, Nutzwertanalyse, Wettbewerbsvorteil, Standortfaktoren, Standortwahl, Agglomerationseffekt, Innovationsgrad, Unternehmensstrategie, Mikrostandort, Makrostandort
Die Arbeit analysiert die strategischen Auswirkungen und die Vorteilhaftigkeit einer Standortwahl innerhalb eines Clusters für nicht-digitale Dienstleister im B2C-Bereich.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Cluster-Theorie nach Michael E. Porter, die Unterscheidung zwischen harten und weichen Standortfaktoren sowie die Anwendung von Analyseinstrumenten zur Standortfindung.
Das Ziel ist es zu untersuchen, ob nicht-digitale Dienstleister durch Cluster-Synergien Wettbewerbsvorteile erzielen können und wie eine systematische Standortentscheidung getroffen werden sollte.
Die Autorin nutzt zur Analyse die SWOT-Analyse zur Umfeldbewertung sowie die Nutzwertanalyse als Entscheidungsmodell für Standortalternativen.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Clustertheorie spezifische Standortfaktoren dargelegt und diese durch eine Fallstudie (Case-Study) zum Fitnessunternehmen "Fit-4-U" validiert.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Standortanalyse, Cluster-Theorie, Wettbewerbsvorteil und Nutzwertanalyse.
Das Interview mit dem Geschäftsführer der Kette "Fit-4-U" dient dazu, die theoretischen Erkenntnisse zur Bedeutung der lokalen Nachfrage und der Standortwahl durch die Perspektive eines Praktikers in der Fitnessbranche zu untermauern.
Die Fitnesskette dient als Modell für ein nicht-digitales Dienstleistungsunternehmen, um aufzuzeigen, wie ein Standortvergleich (Wiesbaden vs. Düsseldorf) in der Praxis mittels Nutzwertanalyse erfolgreich durchgeführt werden kann.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

