Bachelorarbeit, 2016
64 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Begriffliche Grundlagen
2.1 Beschäftigte mit Migrationshintergrund
2.2 Integration
3. Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund
3.1 Ursachen mangelnder Integration
3.1.1 Organisationsbezogene Ursachen
3.1.2 Personenbezogene Ursachen
3.2 Motive für Integrationsbemühungen von Organisationen
3.2.1 Integration zur Steigerung des Unternehmenserfolges
3.2.2 Integration zur Verbesserung des Arbeitsklimas
3.3 Determinanten einer erfolgreichen Integration
3.3.1 Organisationsbezogene Determinanten
3.3.2 Personenbezogene Determinanten
3.4 Integrationsmaßnahmen des Personalmanagements
3.4.1. Allgemeine Maßnahmen
3.4.2 Diversitätsmanagement als Integrationsmaßnahme
4. Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund am Beispiel der Ford Werke
4.1 Unternehmensvorstellung
4.2 Diversitätsmanagement bei Ford
4.2.1 Motive für Integrationsbemühungen
4.2.2 Integrationsfördernde Maßnahmen
4.2.3 Turkish Resource Group bei Ford als konkretes Umsetzungsbeispiel zur Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund
5. Zusammenfassung und Implikationen für Forschung und Praxis
6. Fazit
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen, denen Führungskräfte bei der Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund in deutschen Unternehmen gegenüberstehen, und analysiert, wie diese durch gezielte Managementkonzepte, insbesondere Diversitätsmanagement, bewältigt werden können.
3.1.1 Organisationsbezogene Ursachen
Bei den organisationsbezogenen Ursachen handelt es sich im Gegensatz zu den personenbezogenen Ursachen insbesondere um betriebsinterne, integrationshindernde Barrieren, auf die der Betrieb unter Voraussetzung bestimmter Gegebenheiten Einfluss hat, sodass eine gezielte Ursachenbekämpfung seitens der Führungskräfte erfolgen kann. Es werden ebenfalls zusätzliche, durch die Mehrheitsgesellschaft im Allgemeinen verursachte, Integrationsbarrieren behandelt, welche sich auf die betriebliche Integration auswirken können.
Die Gründe für mangelnde Integration können vielfältig sein. Einer dieser Gründe sind die oftmals fehlenden Kenntnisse im Umgang mit Beschäftigten mit Migrationshintergrund (Bittner, 2002). Ein entsprechend fehlendes interkulturelles Bewusstsein und das Fehlen notwendiger Kompetenzen der Führungskräfte führen zu Reibungen innerhalb der Belegschaft, zu Erschwernissen bei der Lösung interkultureller Konflikte und bei der Integration der Mitarbeiter (Uslucan & Yalcin, 2014). Die Wirkung der Integrationsmaßnahmen, die von Führungskräften eingeführt wurden, kann dadurch gehemmt werden, dass die Maßnahmen nicht in Absprache mit den betroffenen Beschäftigten entwickelt wurden. Dadurch kann es zu nicht beabsichtigten Funktionen kommen, durch die sich Risiken für Reibungsverluste verstärken (Le, 2006).
Bestimmte Ansätze bzw. Forderungen seitens der Organisationen den Beschäftigten mit Migrationshintergrund gegenüber können ebenfalls kontraproduktive Folgen hervorrufen. Die Erwartungshaltung von Organisationen können ggf. der Grund für die mangelnde Integration sein. Wird von Organisationen erwartet, dass die Integration von Beschäftigten ein überwiegend einseitiger Prozess ist, der erfüllt werden muss, treten bei diesen Beschäftigten Identifikationsprobleme auf. Diese Probleme können dazu führen, dass die betroffenen Beschäftigten weiteren sozialen Spannungen ausgesetzt sind (Graf, 2015).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beschreibt die Problemstellung hinsichtlich der Integration von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Begriffliche Grundlagen: Es werden die zentralen Begriffe "Beschäftigte mit Migrationshintergrund" und "Integration" definiert und theoretisch erläutert.
3. Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund: Dieser Hauptteil analysiert Ursachen, Motive, Determinanten und konkrete Maßnahmen der Integration im betrieblichen Kontext.
4. Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund am Beispiel der Ford Werke: Anhand dieses Praxisbeispiels werden die zuvor erarbeiteten theoretischen Aspekte mit den realen Methoden eines Unternehmens verglichen.
5. Zusammenfassung und Implikationen für Forschung und Praxis: Die wesentlichen Ergebnisse werden zusammengefasst und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für Forschung und Unternehmenspraxis abgeleitet.
6. Fazit: Das Fazit bewertet die erarbeiteten Erkenntnisse und ordnet die Bedeutung der individuellen und ursachenorientierten Integrationsarbeit für das Personalmanagement ein.
Integration, Beschäftigte mit Migrationshintergrund, Personalmanagement, Diversitätsmanagement, interkulturelle Kompetenz, Unternehmenskultur, Ford Werke, Ethnomarketing, Arbeitsklima, Diskriminierung, Migrationsanteil, Betriebliche Integration, Wettbewerbsfähigkeit, Mitarbeiternetzwerke, Turkish Resource Group
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von Arbeitnehmern mit Migrationshintergrund in den deutschen Arbeitsmarkt und die damit verbundenen Herausforderungen für das Personalmanagement.
Die zentralen Themen umfassen die Ursachen mangelnder Integration, die Motive für Integrationsbemühungen von Unternehmen, die Determinanten einer erfolgreichen Integration sowie die Implementierung von Diversitätsmanagement.
Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Problematik der Integration von Migranten im Unternehmen zu schaffen und einen Leitfaden für Führungskräfte sowie Forschung und Praxis zu entwickeln.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, um theoretische Konzepte zu erarbeiten, und vergleicht diese anschließend mit einem Praxisbeispiel (Ford Werke), um die Übertragbarkeit der Theorie zu prüfen.
Im Hauptteil werden organisationsbezogene und personenbezogene Ursachen sowie Determinanten der Integration detailliert analysiert und verschiedene Maßnahmen des Personalmanagements, insbesondere Diversitätsmanagement, vorgestellt.
Die wichtigsten Begriffe sind Integration, Migrationshintergrund, Personalmanagement, Diversitätsmanagement, interkulturelle Kompetenz und Unternehmenskultur.
Ford praktiziert eine strukturierte Institutionalisierung durch das Diversitätsmanagement, das durch ein Europäisches Diversity Council und verschiedene Mitarbeiternetzwerke, wie die Turkish Resource Group, gestützt wird.
Sie fungiert als Interessenvertretung, fördert die Kommunikation zwischen Management und Mitarbeitern, bietet Unterstützung bei herkunftsspezifischen Anliegen und hilft bei der Kundenansprache im Ethnomarketing.
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