Masterarbeit, 2016
109 Seiten, Note: 1,9
1 Einleitung
1.1 Gesellschaftliche Ausgangslage
1.2 Fragestellungen und Zielsetzungen der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit und methodisches Vorgehen
2 Begriffsdefinitionen
2.1 Definition Familie und Beruf
2.2 Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Work-Life-Balance - Unterschiede und Übereinstimmungen
3 Entwicklung der Geburtenrate und die resultierenden Freistellungszeiten in der BaFin
3.1 Entwicklung der Geburtenrate bei den BaFin-Beschäftigten und die beeinflussenden Faktoren
3.2 Entwicklung der Freistellungszeiten bei den BaFin-Beschäftigten aufgrund von Kinderbetreuung und die beeinflussenden Faktoren
3.3 Zusammenfassung
4 Instrumente zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Beschäftigten
4.1 Die acht Handlungsfelder der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
4.2 Darstellung der Instrumente zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der BaFin
4.2.1 Familienbedingte Teilzeitbeschäftigung
4.2.2 Telearbeit
4.2.3 Behördeneigene Kinderbetreuungseinrichtung
4.2.4 Bewertung der ausgewählten Instrumente aus Sicht der Behörde
4.3 Generelle Instrumentenbewertung aus Sicht der Beschäftigten
4.3.1 Methodik der Datenerhebung
4.3.2 Ergebnisse der Instrumentenbewertung
4.4 Zusammenfassung
5 Dienstherrn bzw. Arbeitgeber bezogene Instrumente zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
5.1 Das Verfahren der externen Stellenbesetzung zur Vertretung von BaFin-Beschäftigten bei einer familienbedingten Freistellung
5.2 Ablösung des derzeitigen Stellenbesetzungsverfahrens bei einer familienbedingten Freistellung durch einen behördeninternen Springerpool
5.2.1 Voraussetzungen zur Implementierung eines behördeninternen Springerpools in der BaFin
5.2.2 Finanzielle Bewertung des behördeninternen Springerpools
5.3 Zusammenfassung
6 Fazit
Ziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung, ob bestehende Instrumente zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) den Bedürfnissen der Beschäftigten gerecht werden. Es wird analysiert, wie diese Maßnahmen den Wiedereinstieg nach einer familienbedingten Auszeit unterstützen und ob Optimierungspotenziale – etwa durch einen behördeninternen Springerpool – bestehen.
3.1 Entwicklung der Geburtenrate bei den BaFin-Beschäftigten und die beeinflussenden Faktoren
Die Implementierung und Bereitstellung von Instrumenten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf – verbundenen mit Kosten und Arbeitsaufwand – ist kein Selbstzweck. Dies ist lediglich sinnvoll, wenn in der Belegschaft hierfür ein Bedarf besteht. In diesem Abschnitt werden die Entwicklung der Geburtenrate bei den BaFin-Beschäftigten sowie die beeinflussenden Faktoren für diese Entwicklung dargestellt.
Hierzu wurden die im Rahmen des Mutterpasses oder der Geburtsurkunde angezeigten Geburten in einer Excel-Liste vermerkt und ausgewertet. Grundlage der statistischen Auswertung sind die Geburten von weiblichen BaFin-Beschäftigten in den Jahren 2003 bis 2015. Hierzu wurde eine Beschäftigungsabfrage im elektronischen Personalverwaltungssystem der BaFin – HR InfoPlan – nach allen Beschäftigungsverboten für werdende Mütter vor und nach der Entbindung (Mutterschutz), gemäß (Mutterschutz- und Elternzeitverordnung i.V.m.) § 3 Absatz 2 und § 6 Absatz 1 Mutterschutzgesetz durchgeführt. Die gesammelten Daten wurden in einem Verifizierungsschritt einzeln händisch auf die Richtigkeit mit den vorhandenen Familiendaten in HR InfoPlan verglichen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die familienpolitische Ausgangslage ein, definiert die Forschungsfragen und erläutert den Aufbau sowie das methodische Vorgehen der Untersuchung.
2 Begriffsdefinitionen: Hier werden zentrale Begriffe wie Familie, Beruf und Work-Life-Balance für den Kontext der Arbeit abgegrenzt und definiert, um eine einheitliche Grundlage zu schaffen.
3 Entwicklung der Geburtenrate und die resultierenden Freistellungszeiten in der BaFin: Das Kapitel analysiert statistisch das Geburtenverhalten sowie die Inanspruchnahme von Freistellungszeiten bei den Beschäftigten der BaFin über einen Zeitraum von 13 Jahren.
4 Instrumente zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Beschäftigten: Hier werden ausgewählte Instrumente der BaFin detailliert vorgestellt, aus Behördensicht bewertet und durch eine empirische Erhebung aus Sicht der Mitarbeiter evaluiert.
5 Dienstherrn bzw. Arbeitgeber bezogene Instrumente zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Dieses Kapitel prüft das bestehende externe Stellenbesetzungsverfahren und untersucht das Potenzial eines behördeninternen Springerpools als Alternative.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse der Analyse zusammen und reflektiert die ursprüngliche Leithypothese anhand der gewonnenen Erkenntnisse.
Vereinbarkeit von Familie und Beruf, BaFin, Geburtenrate, Elternzeit, Teilzeitbeschäftigung, Telearbeit, Kinderbetreuung, Work-Life-Balance, Personalmanagement, Demografie, Personalgewinnung, Springerpool, Stellenbesetzung, öffentliche Verwaltung, Familienpolitik.
Die Arbeit untersucht, wie effektiv die bei der BaFin vorhandenen Instrumente zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind und ob sie den tatsächlichen Bedürfnissen der Beschäftigten entsprechen.
Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig die Bereiche Arbeitszeitgestaltung, Arbeitsort-Flexibilisierung (Telearbeit) sowie institutionelle Kinderbetreuungsangebote.
Die zentrale Leitfrage lautet, ob die vorhandenen Instrumente zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der BaFin passgenau auf die Bedürfnisse der Beschäftigten eingestellt sind oder ob Nachbesserungsbedarf besteht.
Es kommen qualitative Experteninterviews mit Personalverantwortlichen sowie eine quantitative Online-Befragung unter den BaFin-Beschäftigten zum Einsatz.
Im Hauptteil werden sowohl die statistische Entwicklung der Geburtenraten und Freistellungszeiten beleuchtet als auch die bestehenden Instrumente (Teilzeit, Telearbeit, Kita) detailliert analysiert und bewertet.
Neben dem Hauptthema Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielen Begriffe wie Personalmarketing, Fachkräftesicherung, demografischer Wandel und Work-Life-Balance eine zentrale Rolle.
Der Autor schlägt die Implementierung eines behördeninternen Springerpools vor, um flexibler und zeitnäher auf familienbedingte Freistellungen reagieren zu können, anstatt auf externe befristete Neueinstellungen zu setzen.
Insgesamt werden die Instrumente als positiv und geeignet wahrgenommen, jedoch gibt es den klaren Wunsch nach mehr Zeitsouveränität, etwa durch mobiles Arbeiten oder eine Abschaffung der Kernarbeitszeiten.
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