Bachelorarbeit, 2010
135 Seiten, Note: 1,3
1 Performance Attribution im Immobilienportfolio
2 Performance Attribution
2.1 Einordnung der Performance Attribution im Asset Managementprozess
2.2 Definition der Performance Attribution
2.3 Die Entwicklung der Performance Attribution
2.4 Die unterschiedlichen Ansätze der Performance Attribution
2.4.1 Performance Attribution nach Brinson/Hood/Beebower
2.4.2 Performance Attribution nach Fischer
2.4.3 Performance Attribution nach Buhl et al.
2.4.4 Risikoadjustierte Performance Attribution nach Ankrim
2.4.5 Performance Attribution nach Liang et al.
2.5 Welcher Performance Attributionsansatz ist der richtige im Immobilienportfolio?
3 Benchmark
3.1 Investment-Benchmark als unabdingbarer Bestandteil einer Performance Attribution
3.2 Investment-Benchmark zur Performance Attribution im Immobilienportfolio
3.2.1 Der Deutsche Immobilien Index DIX von IPD
3.2.2 Der German Property Index GPI von BulwienGesa
4 Risiko
4.1 Definition
4.1.1 Das unsystematische Risiko im Immobilienportfolio
4.1.2 Das systematische Risiko im Immobilienportfolio
4.2 Risikoquantifizierung
4.2.1 Die Volatilität
4.2.2 Lower Partial Moments als Risikomaß im Immobilienportfolio
4.3 Eine RAPA auf Basis eines LPM-CAPM
5 Von der Anlagepolitik zur Performance Attribution
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das Instrument der Performance Attribution umfassend in seinen verschiedenen theoretischen Ansätzen darzustellen, zu erklären und ihre Funktionsweisen im Kontext von Immobilienportfolios zu analysieren. Die Arbeit untersucht die Forschungsfrage, wie sich die im Wertpapierbereich etablierten Attributionsmodelle auf Immobilienportfolios übertragen lassen und welche Rolle Benchmarks sowie Risikomaße bei der Performanceanalyse spielen.
2.4.1 Performance Attribution nach Brinson/Hood/Beebower
Brinson/Hood und Beebower 1986 untersuchten Daten von 91 großen amerikanischen Pensionskassen über den Zeitraum von 1973 bis 1983. Ziel dieser Studie ist unter anderem den Investmentmanagern ein Instrument an die Hand zu geben, welches klar und relevant die Attribution, also die Aufspaltung eines generierten Ertrages aufzeigt. Der Ertrag des Investment-Managementprozesses setzt sich in diesem Ansatz aus den Komponenten „investment policy“, „market timing“ und „security selection“ zusammen.
Das hier untersuchte Portfolio setzt sich aus 62,9 % „Common Stock“, 23,4 % „Bonds“ und 13,6 % „Cash Equivalents“ zusammen. Diese Allokation entspricht dem untersuchten Zehnjahresdurchschnitt der 91 untersuchten Pensionskassen. Wie aus der Definition in Kapitel 2.2 ersichtlich, ist die Wahl einer adäquaten Benchmark unabdingbar. Als Benchmark für die Common Stocks wurde der S&P 500 Total Return Index (S&P 500) herangezogen, bei den Bonds diente der Shearson Lehman Government/Corporate Bond Index (SLGC) als Benchmark und den Cash Equivalents dienten die 30-Day Treasury Bills als Benchmark.
Das Ziel dieses Performance Attributionsansatzes von Brinson/Hood und Beebower wird wie folgt von den Autoren beschrieben: „Our task is to rank in order of importance the decisions made by investment clients and managers, and then to measure the overall importance of these decisions to actual plan performance”.
1 Performance Attribution im Immobilienportfolio: Einleitung in die Thematik, Darstellung der Ziele und systematischer Aufbau der Arbeit.
2 Performance Attribution: Theoretische Einordnung der Performance Attribution in den Asset Managementprozess sowie detaillierte Erörterung fünf verschiedener Attributionsansätze.
3 Benchmark: Analyse der Bedeutung von Benchmarks als unverzichtbares Kernstück der Performanceanalyse, inklusive Untersuchung spezifischer deutscher Immobilienindizes.
4 Risiko: Definition von Risiken im Immobilienkontext und Methoden zur Risikoquantifizierung, ergänzt durch Ansätze zur risikoadjustierten Performance Attribution.
5 Von der Anlagepolitik zur Performance Attribution: Zusammenfassende Betrachtung der Anwendungsmöglichkeiten und Herausforderungen der Performance Attribution für Immobilienportfolios.
Performance Attribution, Immobilienportfolio, Benchmarking, Asset Management, Allokation, Selektion, Interaktionseffekt, Renditeattribution, Risikomanagement, Volatilität, Lower Partial Moments, Investment-Benchmark, DIX, GPI, Risikoadjustierung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Performance Attribution (PA) als Analysewerkzeug für Immobilienportfolios, um erzielte Renditen systematisch in ihre Ursachen aufzuschlüsseln.
Die zentralen Felder sind die Methoden der Renditezerlegung (Allokation, Selektion, Interaktion), die Auswahl geeigneter Benchmarks und die Integration von Risikomaßen.
Das Ziel ist es, die Tauglichkeit existierender PA-Modelle für Immobilienportfolios zu prüfen und Empfehlungen für eine aussagekräftige Performance-Analyse zu geben.
Die Arbeit nutzt eine komparative Literaturanalyse verschiedener Attributionsmodelle sowie eine empirische Untersuchung der Datenverfügbarkeit für Immobilien-Benchmarks durch Telefoninterviews.
Der Hauptteil behandelt theoretische PA-Modelle, die Rolle von Benchmarks wie dem DIX oder GPI und die Quantifizierung von Risiken durch Standardabweichung und LPMs.
Performance Attribution, Immobilienportfolio, Asset-Allokation, Selektion, Benchmarking und Risikoadjustierung.
Immobilienrenditen sind oft nicht normalverteilt und die erforderliche Datenqualität sowie Frequenz für klassische Modelle wie das CAPM sind im Immobilienmarkt schwer zu erreichen.
Der Interaktionseffekt ist eine rechnerische Komponente, die die Wechselwirkung zwischen Allokations- und Selektionsentscheidungen erfasst, deren Interpretation jedoch in der Fachliteratur umstritten ist.
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