Examensarbeit, 2017
137 Seiten
1 EINLEITUNG
2 GESCHICHTE DES KLETTERNS
3 ENTWICKLUNG DER AUSRÜSTUNG
3.1 KLETTERSICHERUNG
3.2 MATERIAL ZUR FORTBEWEGUNG
4 FORMEN DES KLETTERNS
5 BEGEHUNGSSTILE
6 DETERMINANTEN DER KLETTERLEISTUNG
7 SPORTARTSPEZIFISCHE BELASTUNG IM KLETTERSPORT
7.1 PASSIVER BEWEGUNGSAPPARAT
7.2 HAUPTARBEITSMUSKULATUR & ZUR ABSCHWÄCHUNG NEIGENDE MUSKELGRUPPEN
7.3 VERLETZUNGEN UND ÜBERLASTUNGSBESCHWERDEN BEIM KLETTERN
8 GRUNDSÄTZE DER GESUNDERHALTUNG IM KLETTERSPORT
8.1 WARM-UP & COOL-DOWN
8.2 ERHOLUNGSZEITEN & PERIODISIERUNG
8.3 RICHTIG DOSIERTES TRAINING
8.4 ADAPTATION VON PASSIVEM UND AKTIVEM BEWEGUNGSAPPARAT
8.5 SCHONENDE KLETTERTECHNIK
8.5 KONTROLLE DER KÖRPERHALTUNG
8.6 ERNÄHRUNG
9 AUSGLEICH
9.1 TRAININGSGERÄTE
9.2 AUSGLEICH DURCH KRAFTTRAINING
9.3 AUSGLEICH DURCH MOBILISATION
9.4 AUSGLEICH DURCH STRETCHING
9.5 BEISPIELHAFTE TRAININGSEINHEITEN
9.6 AUSGLEICH DURCH ANDERE SPORTARTEN
10 UMSETZUNG IN DER SCHULE
11 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Verständnis für die spezifischen körperlichen Belastungen im Klettersport zu schärfen und präventive Maßnahmen gegen verletzungsbedingte Beschwerden aufzuzeigen. Hierbei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der Trainingspläne sowie konkrete Übungsauswahlen für den Ausgleich von muskulären Dysbalancen liefert.
7.3 VERLETZUNGEN UND ÜBERLASTUNGSBESCHWERDEN BEIM KLETTERN
Das folgende Kapitel dreht sich um die typischen Kletterverletzungen, die leider oft zum Alltag eines ambitionierten Kletterers gehören. Wir unterscheiden dabei zwischen Verletzungen, die durch ein akutes Unfallereignis verursacht werden und Überlastungsbeschwerden, die durch ein stetiges Missverhältnis zwischen Belastbarkeit und Belastung und dadurch erzeugte minimale Verletzungen entstehen (Hochholzer & Schöffl, 2014). Über 50% der Beschwerden konzentrieren sich auf den Bereich der Finger und über 90 % der Beschwerden liegen im gesamten Bereich der oberen Extremitäten (Schöffl, Popp, Küpper, & Schöffl, 2015). Deshalb werden wir uns in dieser Arbeit auf Beschwerden im Bereich des Oberkörpers beschränken.
Neben den Fingern sind hier vor allem die Schulter und Ellbogen betroffen. In einer Studie über Verletzungen beim Bouldern wurde herausgefunden, dass sich der Großteil der Verletzungen während der tatsächlichen Ausübung des Sportes selbst und nicht etwa beim Stürzen oder Spotten ereignete (Josephsen et al., 2007). Aus diesem Grund werden Verletzungen durch Stürze oder Spotten hier auch nicht aufgeführt. In dieser Arbeit geht es um die Prophylaxe, also alle Maßnahmen mit dem Ziel, Verletzungen von vorneherein zu vermeiden. Dies schließt auch die Therapie von Verletzungen aus. Bereits das letzte Kapitel liefert die wichtigsten Informationen zur Anatomie des Oberkörpers. Nun werden die häufigsten Problemstellen genannt und beschrieben.
1 EINLEITUNG: Einführung in den Wandel des Kletterns vom Extrem- zum Breitensport und Darstellung der gesundheitlichen Ambivalenz durch Überlastungsrisiken.
2 GESCHICHTE DES KLETTERNS: Historischer Abriss über die Entwicklung der Kletterethik, der Schwierigkeitsskalen und der Begehungsstile von den Anfängen bis zur Olympia-Aufnahme.
3 ENTWICKLUNG DER AUSRÜSTUNG: Überblick über die wesentlichen technischen Hilfsmittel zur Sicherung und zur Unterstützung der Fortbewegung im modernen Sportklettern.
4 FORMEN DES KLETTERNS: Definition und Abgrenzung verschiedener Kletterdisziplinen wie Bouldern, Sportklettern, Alpinklettern und Clean Climbing.
5 BEGEHUNGSSTILE: Erläuterung der gängigen Kletterstile, angefangen bei Toprope und Vorstieg bis hin zu den Leistungsstufen Onsight, Flash und Rotpunkt.
6 DETERMINANTEN DER KLETTERLEISTUNG: Analyse der internen Leistungsfaktoren wie Kraft, Technik, Taktik, Psyche und Körperbau gemäß wissenschaftlichen Erkenntnissen.
7 SPORTARTSPEZIFISCHE BELASTUNG IM KLETTERSPORT: Vertiefende anatomische Betrachtung der Belastung von Fingern, Schultern und Rumpf sowie Kategorisierung von Überlastungsbeschwerden.
8 GRUNDSÄTZE DER GESUNDERHALTUNG IM KLETTERSPORT: Darstellung der präventiven Säulen wie Warm-up, Erholung, dosiertes Training, Körperhaltung und adäquate Ernährung.
9 AUSGLEICH: Praktischer Hauptteil mit detaillierten Anleitungen für Kräftigungs-, Mobilisations- und Dehnübungen zur Behebung von Dysbalancen.
10 UMSETZUNG IN DER SCHULE: Diskussion über die Integration der vorgestellten Ausgleichskonzepte in den Sportlehrplan und Schulsportalltag.
11 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließende Synthese der theoretischen Grundlagen und der praktischen Ansätze für eine nachhaltige Verletzungsprävention.
Sportklettern, Verletzungsprävention, Ausgleichstraining, Muskuläre Dysbalancen, Fingerkraft, Beweglichkeit, Mobilität, Kräftigung, Stretching, Klettertechnik, Schulsport, Überlastungsschäden, Sportorthopädie, Rumpfstabilität, Trainingstheorie
Die Arbeit behandelt die sportartspezifischen Belastungen im Klettersport und entwickelt darauf basierend Konzepte für ein präventives Ausgleichstraining zur Gesunderhaltung.
Zentrale Themen sind die Anatomie und Belastung des Oberkörpers, die psychophysischen Anforderungen an Kletterer sowie praktische Übungsprogramme für den Ausgleich.
Das Ziel ist die Bereitstellung einer fundierten Übungsauswahl und von Trainingsplänen, um Verletzungen und Beschwerden durch einseitige Belastung im Klettern langfristig zu vermeiden.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf sportwissenschaftlicher Literatur und anatomischen Grundlagen basiert, um daraus ein praxistaugliches Ausgleichskonzept abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Belastungsfaktoren und eine umfangreiche, bebilderte Sammlung an Übungen zu Mobilisation, Stretching und Kräftigung.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Kletterleistung, Überlastung, Dysbalancen, Ausgleichstraining und Prävention.
Es beschreibt eine typische Fehlhaltung leistungsorientierter Kletterer, bei der verkürzte Rumpf- und Brustmuskeln den Schultergürtel nach vorne ziehen.
Der Autor merkt an, dass ein spezielles Ausgleichstraining für Personen, die nur einmal pro Woche klettern, in der Regel nicht zwingend erforderlich ist.
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