Masterarbeit, 2015
106 Seiten, Note: 1.3
1 Einleitung
1.1 Einführung und Zielsetzung
1.2 Aufbau
2 Begriffseingrenzungen und Definitionen
2.1 Solvency II
2.1.1 Säule I - Quantitatives Risikomanagement
2.1.2 Säule II - Qualitatives Risikomanagement
2.1.3 Säule III - Offenlegungsvorschriften
2.2 Grundlagen von Kapitalmarktmodellen
2.2.1 Stochastische Prozesse
2.2.2 Black-Scholes-Merton-Modell
2.2.3 Volatilität
3 Modelle zur Berechnung der Solvenzkapitalanforderung
3.1 Standardmodell unter Solvency II
3.1.1 Untermodule Aktien-, Spread- und Zinsrisiko
3.1.2 Aggregation zur Solvenzkapitalanforderung
3.1.3 Kritik am Standardmodell
3.2 Partialmodell unter Solvency II
3.2.1 Modellumgebung
3.2.2 Ableitung der Solvenzkapitalanforderung
3.2.3 Heston-Modell
4 Quantitative Studie
4.1 Nachbildung der Kapitalanlage
4.1.1 Analyse der Kapitalanlagestruktur
4.1.2 Auswahl geeigneter Finanzinstrumente
4.2 Schätzung und Festlegung der Modellparameter
4.3 Ablauf der Simulation
4.4 SCR-Bestimmung und Sensitivitätsanalyse
5 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie ein Kapitalmarktmodell mit stochastischer Volatilität (konkret das Heston-Modell) innerhalb eines Partialmodells unter Solvency II genutzt werden kann, um die Solvenzkapitalanforderung (SCR) für Aktien-, Zins- und Spreadrisiken zu bestimmen.
2.2.3 Volatilität
Volatilität ist ein wesentlicher Parameter zur Modellierung von Preisprozessen im Rahmen von Kapitalmarktmodellen und zentral für diese Arbeit. Allgemein wird unter Volatilität die Variabilität von Preisen bzw. Renditen über einen definierten Zeitraum T hinweg verstanden.
Für ein Portfolio P kann die Volatilität σP als die Standardabweichung der stetigen logarithmierten Portfoliorendite rP definiert werden und dient als Maß für die mit den Renditen verbundene Unsicherheit. Die Standardabweichung ergibt sich per Definition aus der Wurzel der Varianz des Portfolios V(rP):
σP := V(rP) := E[(rP - E(rP))^2]
Bei Optionen bezeichnet Volatilität zumeist die Standardabweichung stetiger Jahresrenditen.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Motivation und Zielsetzung der Masterarbeit im Kontext von Solvency II dar.
2 Begriffseingrenzungen und Definitionen: Das Kapitel definiert grundlegende Begriffe zu Solvency II, stochastischen Prozessen und Kapitalmarktmodellen.
3 Modelle zur Berechnung der Solvenzkapitalanforderung: Hier werden das Standardmodell und der mathematische Aufbau eines Partialmodells unter Einbeziehung des Heston-Modells erläutert.
4 Quantitative Studie: Dieses Kapitel testet das entwickelte Partialmodell praxisnah an der Kapitalanlagestruktur deutscher Versicherungsunternehmen.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse und Reflexion über die Anwendbarkeit des Modells.
Solvency II, SCR, Heston-Modell, Stochastische Volatilität, Kapitalmarktmodell, Asset-Liability-Modell, Marktrisiko, Versicherungsunternehmen, Portfolio, Monte-Carlo-Simulation, Risikomanagement, Parameteroptimierung
Die Arbeit befasst sich mit der Modellierung von Kapitalmarktrisiken für Versicherungsunternehmen im Rahmen der Solvency-II-Regulierung.
Die zentralen Themen sind Solvency II, stochastische Kapitalmarktmodelle (speziell das Heston-Modell) und die quantitative Risikoberechnung.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie ein Modell mit stochastischer Volatilität zur Bestimmung der Solvenzkapitalanforderung (SCR) bei Aktien-, Zins- und Spreadrisiken verwendet werden kann.
Es wird ein Partialmodell entwickelt, das auf stochastischen Differentialgleichungen basiert und durch eine Monte-Carlo-Simulation praxisnah getestet wird.
Der Hauptteil analysiert sowohl das aufsichtsrechtliche Standardmodell als auch die mathematische Herleitung eines internen Partialmodells unter Einbeziehung des Asset-Liability-Ansatzes.
Solvency II, SCR, Heston-Modell, Stochastische Volatilität und Risikomanagement sind die prägenden Begriffe.
Das Heston-Modell ermöglicht es, Volatilität nicht als konstante Größe, sondern als eigenständigen stochastischen Prozess abzubilden, was die Realität an den Finanzmärkten besser widerspiegelt.
Das Modell wird in einer quantitativen Studie an realen Finanzmarktdaten kalibriert, wobei verschiedene Optimierungsverfahren wie die Maximum-Likelihood-Schätzung und die Mittlere quadratische Abweichung zum Einsatz kommen.
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