Bachelorarbeit, 2017
71 Seiten, Note: 2,1
1. Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise
1.3 Methodik
2. Grundlagen
2.1 Benchmarking
2.1.1 Benchmarking-Arten
2.1.2 Benchmarking-Techniken
2.1.3 Benchmarking in der Immobilienwirtschaft
2.2 Betriebskosten
2.2.1 Auswirkung der Betriebskosten
2.2.2 Einflussfaktoren der Betriebskosten
2.3 Kennzahlen als Analyseinstrument
2.3.1 Anforderungen an Kennzahlen
2.3.2 Kennzahlenarten
3. Benchmarking-Prozess
3.1 Definitionsphase
3.2 Konzeptionsphase
3.3 Datenerfassungsphase
3.4 Analysephase und Maßnahmendefinition
3.5 Umsetzungsphase
4. Benchmarking als Instrument des Betriebskostenmanagements
4.1 Betriebskosten-Benchmarking
4.2 Best Practice beim Betriebskostenmanagement
4.3 Die Geislinger Konvention
5. Fallbeispiele anhand von Benchmarking-Tools
5.1 Immobench.de
5.2 WohnCom
5.3 Beko-Bench
5.4 5-Phasen-Modell vs. Benchmarking-Tool
6. Schlussbetrachtung und Ausblick
Die vorliegende Bachelor-Thesis verfolgt das Ziel, die Anwendungsmöglichkeiten von Benchmarking-Methoden innerhalb der Immobilienwirtschaft systematisch zu analysieren. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie der kontinuierliche Anstieg der Betriebskosten, welcher für Mieter und Vermieter zunehmend zur Belastung wird, durch Benchmarking-Instrumente effektiv gesteuert und minimiert werden kann.
2.1.1 Benchmarking-Arten
Die Unterscheidung der Arten von Benchmarking erfolgt nicht aufgrund einer rein analytisch-theoretischen Betrachtung der Methode, sondern ist auch für die praktische Anwendung im Einzelfall von Bedeutung. Durch die Konkretisierung des Vorgehens, also die Wahl der Art des Benchmarkings, werden wesentliche Feststellungen getroffen, die den weiteren Projektverlauf und das Ergebnis beeinflussen. Die verschiedenen Arten sind somit auf verschiedene Anwendungsfälle zu beziehen und weisen spezifische Vor- und Nachteile auf, die bereits in der Projektplanungsphase zu berücksichtigen sind. Diese unterschiedlichen Formen schließen sich aber nicht gegenseitig aus, sondern können auch kombiniert werden.
Die Benchmarking-Art bezieht sich auf den oder die Vergleichspartner, der/die ausgewählt werden, um die eigene Leistung anhand von Kennzahlen mit deren Leistung zu vergleichen. Dabei wird zwischen einem internen oder einem externen Benchmarking unterschieden. Der Einzugsradius der Vergleichs- bzw. Benchmarking-Partner, also ob sich dieser im gleichen Unternehmen, im Konzern, als Konkurrent, innerhalb der gleichen Branche oder außerhalb der eigenen Branche befindet, bestimmt die Reichweite des Benchmarkings. Folglich ist die Reichweite bei internen Benchmarking-Projekten am kleinsten und bei branchenunabhängigen Benchmarking-Projekten am größten.
1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die steigenden Anforderungen an das Immobilienmanagement und definiert die Forschungsfrage, wie durch Benchmarking dem Betriebskostenanstieg entgegengewirkt werden kann.
2. Grundlagen: Dieses Kapitel vermittelt die theoretischen Basiskenntnisse über Benchmarking-Arten, das Wesen der Betriebskosten und die Bedeutung von Kennzahlen als Analyseinstrument.
3. Benchmarking-Prozess: Hier wird der systematische Ablauf in fünf Kernphasen erläutert, von der Definition der Ziele bis zur Umsetzung und Kontrolle der Maßnahmen.
4. Benchmarking als Instrument des Betriebskostenmanagements: Dieses Kapitel verknüpft die Benchmarking-Methodik konkret mit dem Management von Betriebskosten und führt die Geislinger Konvention als Standard ein.
5. Fallbeispiele anhand von Benchmarking-Tools: Es werden praxisnahe Softwarelösungen vorgestellt, mit denen Immobilienunternehmen ihre Bestände optimieren und externe Vergleiche durchführen können.
6. Schlussbetrachtung und Ausblick: Der abschließende Teil reflektiert die Ergebnisse, kritisiert den Aufwand gegenüber dem Nutzen und gibt eine Einschätzung zur zukünftigen Etablierung des Benchmarkings.
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Die Arbeit untersucht die Einsatzmöglichkeiten von Benchmarking als Managementmethode in der Immobilienwirtschaft, um Prozesse zu optimieren und Betriebskosten zu senken.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen des Benchmarkings, die Strukturierung von Betriebskosten und die praktische Anwendung durch verschiedene Benchmarking-Tools.
Das Ziel ist die systematische Analyse, wie Benchmarking-Methoden genutzt werden können, um Einsparpotenziale bei Betriebskosten aufzudecken und die Wettbewerbsfähigkeit von Wohnungsunternehmen zu sichern.
Der Autor führt eine systematische Analyse durch, nutzt das 5-Phasen-Modell des Benchmarkings und vergleicht verschiedene praktische Benchmarking-Tools und deren Implementierung.
Der Hauptteil befasst sich mit der Anwendung von Benchmarking im Betriebskostenmanagement, der Bedeutung von Datenstandards wie der Geislinger Konvention und der Vorstellung spezifischer Softwarelösungen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Immobilien-Benchmarking, Betriebskostenmanagement, Kennzahlen, Kostensenkung und Immobilienwirtschaft geprägt.
Es handelt sich um eine bundesweite, verbandübergreifende Vereinbarung, die einheitliche Standards für Inhalte und Strukturen bei der Erfassung von Betriebskostendaten für Benchmarking-Zwecke definiert.
Aufgrund der hohen Heterogenität von Immobilien, fehlender einheitlicher Standards und dem Konkurrenzdenken der Unternehmen ist die Vergleichbarkeit von Daten in dieser Branche oft eine große Herausforderung.
Die Arbeit führt Immobench, WohnCom und Beko-Bench als führende Datenbanklösungen auf, die Unternehmen beim Datenaustausch und der Kostenanalyse unterstützen.
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