Bachelorarbeit, 2016
199 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
2 Grundlagen
2.1 Begriffserklärung
2.2 Verordnungen
2.2.1 Brandschutzgrundsätze des Landes Berlin
2.2.2 DGUV Information 205- 003
2.3 ArbStättV- Arbeitsstättenverordnung
2.3.1 ASR A2.2- Maßnahmen gegen Brände
2.3.2 ASI 9.30- Brandschutz im Betrieb
2.3.3 VDI 4062- Evakuierung
3 Empirische Phase/ Analyse
3.1 Dienstgebäude
3.2 Rathaus Spandau und Nebengebäude
3.3 Methodik Hörübung Rathaus und Nebengebäude
3.4 Auswertung Hörübung Rathaus und Nebengebäude
3.5 Methodik Räumungsübung Rathaus Schöneberg
3.6 Auswertung Räumungsübung Rathaus Schöneberg
3.7 Dienstgebäude Klosterstraße
3.8 Methodik Hörübung Dienstgebäude Klosterstraße
3.9 Auswertung Hörübung Dienstgebäude Klosterstraße
3.10 Dienstgebäude Galenstraße
3.11 Methodik Hörübung Dienstgebäude Galenstraße
3.12 Auswertung Hörübung Dienstgebäude Galenstraße
3.13 Methodik Räumungsübung Dienstgebäude Galenstraße
3.14 Auswertung Räumungsübung Dienstgebäude Galenstraße
3.15 Schlussfolgerung Hör- und Räumungsübungen
4 Experteninterviews
4.1 Methodik
4.2 Fragenkatalog
4.3 Auswertung Interview: Beschäftigte mit Behinderung
4.4 Auswertung Interviews: Räumung Brandfall und Bombendrohung
5 Brandschutzkonzept
5.1 Optimierte Räumungsübung
5.2 Unterstützung von Menschen mit Behinderung
5.3 Positive Beispiele
5.4 Kenntlichkeit Brandschutzhelferinnen und -helfer
5.5 QR-Codes und Applikationen
5.6 Aufsteller
5.7 Intranetauftritt
5.8 Erstellung/ Optimierung Brandschutzmappe
5.9 Optimierung der Aushänge
5.10 Beschriftung der Telefonapparate
5.11 Schwer entzündbare Unterlagen
5.12 Aufenthaltsort in Notsituationen
5.13 Zukunftsaussichten
6 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit hat das Ziel, die bestehenden Räumungskonzepte für öffentliche Dienstgebäude des Bezirksamtes Spandau zu analysieren und ein optimiertes, organisatorisches Sicherheitskonzept zu entwickeln, welches auch Menschen mit Behinderung angemessen berücksichtigt und die allgemeine Sicherheit bei Brandfällen oder Bombendrohungen erhöht.
1.1 Ausgangssituation
Brandereignisse gehören trotz steigender Sicherheitsmaßnahmen zu den regelmäßigen Themen der Nachrichtensendungen. In diesem Zusammenhang stellt sich meist die Frage, ob die jeweiligen Maßnahmen für die Garantie der Sicherheit des Gebäudes und den reibungslosen Ablauf einer Evakuierung genügend waren oder nicht. Das wesentliche Anliegen des baulichen, betrieblichen und abwehrenden Brandschutzes ist die Gewährleistung der Personensicherheit.
In Deutschland gibt es jedes Jahr rund 200.000 Brände, 400 Brandtote und 4.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden. Die Ursachen sind u.a. technische Defekte, Fahrlässigkeit oder Brandstiftung. Zudem fiel bei der Recherche auf, dass zu dem Stoffgebiet bisher relativ wenig wissenschaftliche Arbeiten und Literatur zur Verfügung stehen. Zugleich lag darin ein besonderer Reiz, sich tiefgehender mit der Materie zu befassen. Die Bearbeitung des Themas „Räumungskonzept öffentlicher Dienstgebäude“ geschieht unter der Fragestellung: Sind die derzeitigen Räumungskonzepte noch zeitgemäß?
Die vorliegende Arbeit beschreibt ein optimiertes, organisatorisches Räumungskonzept in Kooperation mit dem Bezirksamt Spandau von Berlin. Die Zusammenarbeit ergab sich aus dem im Dezember 2014 absolvierten Pflichtpraktikum im Rahmen des Studiums. In dem zehnwöchigen Praktikum wurde die Erstellung einer Brandschutzmappe realisiert, die als Nachschlagewerk den Beschäftigten notwendige Informationen und Verhaltensweisen im Brandfall aufzeigt.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Ausgangslage, die Problemstellung der Arbeit sowie das Ziel, ein zeitgemäßes und optimiertes Räumungskonzept zu erstellen.
2 Grundlagen: Hier werden theoretische Definitionen zum Brandschutzmanagement sowie relevante Verordnungen und Regelwerke dargestellt.
3 Empirische Phase/ Analyse: Dieses Kapitel beschreibt die durchgeführten Hörübungen und Räumungsübungen in verschiedenen Dienstgebäuden inklusive deren detaillierter Auswertung.
4 Experteninterviews: Die Methodik und die Ergebnisse der geführten Interviews mit Fachleuten und Beschäftigten zur Verbesserung des Räumungsmanagements werden hier erläutert.
5 Brandschutzkonzept: In diesem Hauptkapitel werden konkrete Maßnahmen zur Optimierung vorgestellt, darunter Brandschutzmappen, Aushänge und neue Technologien.
6 Fazit: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit kontinuierlicher Unterweisungen und Verbesserungen.
Brandschutz, Räumungskonzept, Evakuierung, Brandfall, Bezirksamt Spandau, Brandrisiko, Brandschutzhelfer, Brandschutzmappe, Notfallmanagement, Sicherheitskonzept, Barrierefreiheit, Alarmübung, Brandschutzbeauftragte, Personensicherheit, Gefährdungsbeurteilung.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Optimierung von Räumungskonzepten in öffentlichen Dienstgebäuden des Bezirksamtes Spandau, um die Sicherheit der Beschäftigten und Besucher zu gewährleisten.
Die Schwerpunkte liegen auf dem vorbeugenden Brandschutz, dem Evakuierungsmanagement, der Integration von Menschen mit Behinderung in Sicherheitskonzepte und der praktischen Anwendung von Brandschutzregeln.
Die zentrale Frage lautet, ob die derzeitigen Räumungskonzepte in öffentlichen Dienstgebäuden noch zeitgemäß sind, und es wird ein optimiertes Konzept als Antwort darauf entwickelt.
Es wurden empirische Analysen in Form von Hörübungen und Räumungsübungen durchgeführt sowie qualitative Leitfadeninterviews mit Experten und betroffenen Mitarbeitern geführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine empirische Analyse des Ist-Zustands, Experteninterviews zur Identifikation von Problemen und einen großen Praxisteil, der konkrete Verbesserungsvorschläge für das Brandschutzmanagement enthält.
Brandschutz, Räumungskonzept, Evakuierung, Notfallmanagement, Brandschutzhelfer und Arbeitssicherheit sind die zentralen Begriffe.
Die Arbeit identifiziert Menschen mit Behinderung als eine besonders zu schützende Gruppe und entwickelt spezifische Maßnahmen wie Patenschaften und barrierefreie Checklisten, um ihre Evakuierung im Notfall zu sicherzustellen.
Es wird empfohlen, Telefone direkt mit Notrufnummern und Standortinformationen zu beschriften, um im Notfall wertvolle Zeit zu sparen und präzise Informationen an Einsatzkräfte weiterzugeben.
Die Arbeit beleuchtet Indoor-Positioning-Systeme (IPS) und Smartphone-Applikationen als zukunftsträchtige Ansätze, um Personen im Gebäude bei Evakuierungen präzise und sicher zu leiten.
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