Bachelorarbeit, 2017
61 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Das Multi-Channel-Management als wichtige Funktion eines Unternehmens
1.2 Vorgehen und Zielsetzung der Arbeit
2 Begriffliche Grundlagen
2.1 Eigenschaften und Stellung der Distribution
2.1.2 Distribution als Grundbestandteil wirtschaftlichen Handelns
2.1.3 Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Distribution
2.1.4 Distribution als betriebswirtschaftliche Funktion
2.1.5 Distribution im Rahmen des Marketing-Managements
2.2 Grundlagen der Distribution
2.2.1 Absatzkanäle
2.2.2 Institutionen und Akteure der Logistik
2.2.2.1 Der Endverbraucher
2.2.2.2 Der Hersteller
2.2.2.3 Der Absatzmittler
2.2.2.4 Die Absatzhelfer
2.2.3 Absatzkanalalternativen
2.2.3.1 Die Typenlehre von Absatzkanälen
2.2.3.2 Der Physische Absatzkanal
2.2.3.3 Der aquisitorische Absatzkanal
2.2.3.4 Der stationäre Handel
2.2.3.5 Absatzkanäle auf Beziehungsbasis
2.2.3.6 Door-to-Door-Absatzkanäle
2.2.3.7 “Home-Shopping”-Absatzkanäle
2.3 Die Logistik
2.3.1 Definition
2.3.2 Die Arten der Logistik
2.3.3 Die Funktionsbereiche der Distributionslogistik
2.4 Das Multi-Channel-Management
2.4.1 Die Definition
2.4.2 Herausforderungen im Mehrkanalsystem
2.4.3 Integration neuer Kanäle
3 Das Multi-Channel-Management in der Création Gross und Co. KG
3.1 Das Unternehmen Création Gross GmbH und Co. KG
3.2 Die aktuell genutzten Vertriebskanäle im Unternehmen
3.2.1 Das Sortiment
3.2.2 Der Vertriebskanal Whole-Sale
3.2.2.1 Definition
3.2.2.2 Der indirekte Absatz
3.2.2.3 Die Kommunikation mit den Fachhändlern
3.2.2.4 Das aktuell genutzte Instrument der Kundenbindung
3.2.2.5 Die Reaktionszeit
3.2.2.6 Die Differenzierung von Depot und stationärem Handel
3.2.3 Der Vertriebskanal Retail
3.2.3.1 Definiton
3.2.3.2 Der indirekte Absatz
3.2.3.3 Der Warenfluss
3.2.3.4 Die Reaktionszeit
3.2.4 Der Vertriebskanal Online-Shop
3.2.4.1 Definiton
3.2.4.2 Das Warenangebot
3.2.4.3 Die aktuell genutzte Anwendungssoftware
3.3 Die Logistik des Unternehmens Gross
3.3.1 Die aktuelle Logistik innerhalb des Unternehmens Gross
3.3.2 Aktuelle Herausforderungen der Logistik
3.3.3 Die interne Logistik des Unternehmens Gross
3.3.3.1 Der aktuelle Warenfluss im Unternehmen
3.3.3.2 Die Anforderungen der Kunden an die Waren
3.3.3.3 Die Differenzierung des Versands nach Vertriebswegen
3.3.4 Die externe Logistik des Unternehmens Gross
3.3.4.1 Die Anforderunge des Unternehmens an den Lieferanten
3.3.4.2 Die nachgelagerte Logistik bis zum Endkunden
4 Die kritische Analyse des Multi-Channel-Vertriebs im Unternehmen Gross
4.1 Das Vorhaben
4.2 Die aktuelle Distribution über den Großkunden Karstadt
4.3 Die Übertragung des Prozesses in das Unternehmen Gross
4.3.1 Der zeitliche Aspekt
4.3.2 Der erforderliche Mehraufwand
4.3.3 Der zeitliche Aufwand im Unternehmen Gross
4.3.4 Der zeitliche Aufwand im Unternehmen Karstadt
4.4 Potentielle Auswirkungen der Verkürzung der Lieferzeit auf die Wertschöpfungskette
4.4.1 Die Grundlagen des aktuell festgelegten Soll-Bestandes
4.4.2 Auswirkungen der Verkürzung der Lieferzeit auf den Soll Bestand
4.5 Potentielle Vorteile für die Unternehmen Gross und Karstadt
5 Handlungsempfehlung
5.1 Die Limitierung auf Großabnehmer
5.2 Erhöhung der Lagerkapazitäten
6 Schlussbemerkung
Diese Bachelorarbeit analysiert das Multi-Channel-Management des Modeunternehmens Création Gross GmbH & Co. KG mit dem Ziel, die aktuellen Herausforderungen und logistischen Strukturen zu bewerten. Dabei wird insbesondere untersucht, ob durch die Verlagerung von Warenmanipulationsprozessen, die derzeit bei Großkunden wie Karstadt anfallen, in die interne Logistik des Unternehmens Gross, eine Optimierung der Wertschöpfungskette und eine Verkürzung der Lieferzeiten erreicht werden kann.
3.3.2 Aktuelle Herausforderungen der Logistik
Die kontinuierliche Sicherstellung und Aufrechterhaltung des Warenflusses innerhalb der Wertschöpfungskette ist für viele Unternehmen eine der Hauptherausforderungen im Absatzhandel. Die materielle Liquidität erfordert oftmals einen hohen Grad an Koordination aller beteiligten Instanzen innerhalb einer Lieferkette. Diese Herausforderung trifft ebenfalls auf die logistischen Prozesse des Unternehmen Gross zu.
Die termingerechte Versorgung der Absatzkanäle sowie das flexible Reagieren auf kurzfristige Veränderungen müssen durch die unternehmenseigene Logistik bewältigt werden. Ebenso spielen Aufgaben wie die Warenannahme, die interne sowie externe Warenlagerung, die kundenspezifische Kommissionierung, die Bearbeitung der Waren anhand von einzelnen Kundenvereinbarungen und der Abtransport eine entscheidende Rolle innerhalb des Warenflussmanagements. Dabei kann die Logistik als „Nadelöhr“ bezeichnet werden, welches alle Waren der einzelnen Vertriebskanäle durchlaufen müssen, bevor diese über die Distributionskanäle an die Empfänger verteilt werden (siehe Abbildung 4).
Dieser logistische Engpass, bestehend aus hintereinanderliegenden Funktionsbereichen innerhalb des Unternehmens war ursprünglich einzig für die Versorgung des Wholesale-Vertriebskanals geplant und realisiert worden. Die Einführung des Retail- und des Online-Shop-Absatzkanals in das vorherrschende Distributionssystem hatte eine Zunahme des aktuellen Waren- und Informationsflusses zur Folge. Auf Grundlage dessen werden die Kommunikation und die Absprache aktuell zwischen den Verwaltungsbereichen der Vertriebskanäle und der Logistik in einer übergelagerten Instanz geplant, gesteuert und kontrolliert. Die Implementierung neuer Vertriebskanäle und der damit verbundene Anstieg der Großkunden, Einzelhändler und Endkunden stellt somit für das Management und die Logistik eine immer größere Herausforderung dar.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die Multi-Channel-Strategie der Création Gross GmbH & Co. KG kritisch zu analysieren.
2 Begriffliche Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Fundamente, einschließlich der Definitionen von Distribution, Logistik und Multi-Channel-Management.
3 Das Multi-Channel-Management in der Création Gross und Co. KG: Hier werden die spezifischen Vertriebskanäle (Wholesale, Retail, Online-Shop) sowie die aktuelle Logistik-Struktur des Unternehmens detailliert beschrieben.
4 Die kritische Analyse des Multi-Channel-Vertriebs im Unternehmen Gross: In diesem Hauptteil wird theoretisch untersucht, wie der Manipulationsprozess von Karstadt in die Logistik von Gross verlagert werden kann, um Lieferzeiten zu verkürzen.
5 Handlungsempfehlung: Dieses Kapitel bietet Lösungsansätze zur Prozessoptimierung, insbesondere durch die Konzentration auf Großabnehmer und die notwendige Erweiterung von Lagerkapazitäten.
6 Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung fasst die Ergebnisse zusammen und empfiehlt die Verlagerung des Manipulationsprozesses zur Effizienzsteigerung des gesamten Warenflusses.
Multi-Channel-Distribution, Distributionslogistik, Warenflussmanagement, Création Gross, Wertschöpfungskette, Wholesale, Retail, Online-Shop, Kommissionierung, Warenmanipulation, logistischer Engpass, Lieferzeitoptimierung, Bestandsmanagement, Prozessanalyse, Modeindustrie.
Die Arbeit analysiert die Multi-Channel-Vertriebsstrategie der Création Gross GmbH & Co. KG und untersucht kritisch die logistischen Prozesse, um Optimierungspotenziale bei der Warenverteilung aufzuzeigen.
Die Arbeit fokussiert sich auf das Distributionsmanagement, die operative Logistik, die Abwicklung von Mehrkanal-Vertriebssystemen sowie die Prozessoptimierung in der Wertschöpfungskette.
Das primäre Ziel ist es, zu untersuchen, ob die Auslagerung von Warenmanipulationsprozessen – aktuell bei einem Großkunden wie Karstadt durchgeführt – in die interne Logistik von Création Gross, eine effizientere Distribution und kürzere Lieferzeiten ermöglicht.
Der Autor nutzt eine kritische Analyse des IST-Zustands im Vergleich zu einem theoretischen SOLL-Zustand, unterlegt mit Prozessdaten, Zeitkalkulationen und Experteninterviews mit Führungskräften des Unternehmens.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung der Vertriebskanäle, die Analyse des „logistischen Nadelöhrs“ bei der Warenvorbereitung sowie eine Prognose zur zeitlichen Auswirkung einer Prozessumstellung auf die Wertschöpfungskette.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Multi-Channel-Distribution, Warenmanipulation, Distributionslogistik, Wertschöpfungskette, Prozessoptimierung und Lieferzeitverkürzung.
Wholesale erfolgt primär indirekt über Zwischenhändler mit kundenspezifischer Warenvorbereitung, während der Retail einen direkten Verkauf an den Endkunden darstellt, der eine andere Flexibilität und Warensteuerung erfordert.
Der Prozess der Warenmanipulation im Verteilzentrum von Karstadt, bei dem Waren von vielen Herstellern bearbeitet werden müssen, stellt einen zeitkritischen Engpass dar, der den Warenfluss verlangsamt.
Die Verlagerung soll Prozesse vereinfachen, die Kontrolle über die Warenqualität erhöhen und durch eine Verkürzung der Durchlaufzeiten das gebundene Kapital in der Wertschöpfungskette reduzieren.
Aufgrund des stetigen Unternehmenswachstums und der Komplexität der Warensteuerung stoßen die aktuellen Lagerkapazitäten an ihre Grenzen, was Investitionen erforderlich macht, um die kontinuierliche Versorgung langfristig zu sichern.
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