Bachelorarbeit, 2015
37 Seiten, Note: 1,3
Diese Bachelorarbeit beleuchtet die historische Entwicklung der Lohndiskriminierung von Frauen in Deutschland von 1850 bis heute. Ziel ist es, die unterschiedlichen Perspektiven von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Frauenbewegungen auf die Lohnungleichheit zu analysieren und die Faktoren zu identifizieren, die zur anhaltenden Diskriminierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt beitragen.
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Lohndiskriminierung ein und erläutert die verschiedenen Definitionen sowie die Problematik der Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen. Kapitel 2 beleuchtet die theoretischen Grundlagen, die die Lohndiskriminierung erklären können, insbesondere die Rolle von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Frauenbewegungen.
Kapitel 3 beschäftigt sich mit der historischen Entwicklung der Lohndiskriminierung in Deutschland. Es werden vier Zeitabschnitte betrachtet: Die industrielle Entwicklung von 1850 bis 1914, die Weltkriege und die Nachkriegszeit von 1914 bis 1949, die BRD und die DDR von 1949 bis 1990 und schließlich die Wiedervereinigung von 1990 bis heute. In jedem Abschnitt werden die Handlungen der Arbeitgeber, Gewerkschaften und Frauenbewegungen im Kontext der Lohndiskriminierung analysiert.
Lohndiskriminierung, Gender Pay Gap, Frauenarbeit, Arbeitsmarkt, Gleichstellung, Geschlechterrollen, Arbeitgeber, Gewerkschaften, Frauenbewegungen, Industrielle Revolution, Weltkriege, BRD, DDR, Wiedervereinigung, historische Entwicklung.
Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes lag der Verdienstunterschied (Gender Pay Gap) in Deutschland im Jahr 2014 bei 22 %.
Frauenbewegungen haben seit dem 19. Jahrhundert maßgeblich dazu beigetragen, die wirtschaftliche Benachteiligung von Frauen öffentlich zu machen und politische sowie gesellschaftliche Veränderungen für mehr Gleichberechtigung einzufordern.
Ein Teil der Lohnungleichheit entsteht durch unterschiedliche Erwerbsbiografien (z.B. Pausen für Kindererziehung). Jedoch bleibt auch unter Berücksichtigung dieser Faktoren eine Differenz bestehen, die auf Diskriminierung zurückzuführen ist.
Die Arbeit betrachtet die industrielle Entwicklung (1850-1914), die Weltkriege und Nachkriegszeit (1914-1949), die Zeit der Teilung in BRD und DDR (1949-1990) sowie die Zeit ab der Wiedervereinigung bis heute.
Bebel hielt in seinem Werk fest, dass arbeitende Frauen meist nur die Hälfte oder selten zwei Drittel des Verdienstes von Männern erhielten und die Frauenfrage somit einen wirtschaftlichen Ursprung hatte.
Die Arbeit identifiziert traditionelle Geschlechterrollen, die Haltung von Arbeitgebern und strukturelle Barrieren am Arbeitsmarkt als fortwährende Faktoren für die Benachteiligung.
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