Masterarbeit, 2017
130 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Grundlagen der Corporate Governance
2.1. Definition
2.2. Komponenten der Corporate Governance
2.3. Corporate Governance Systeme
2.3.1. Board-Modell
2.3.2. Trennungsmodell
3. Grundlagen von Vergütungssystemen
3.1. Prinzipal-Agenten-Theorie
3.2. Grundlagen der Motivationstheorie
3.2.1. Erwartungswert-Theorie nach VROOM
3.2.2. Bedürfnispyramide nach MASLOW
3.3. Bestandteile von Vergütungssystemen
3.3.1. Anforderungen an Vergütungssysteme
3.3.2. Bemessungsgrundlage
3.3.3. Komponenten und Anreizwirkung der Vergütung
4. Konzept zur Bewertung der Corporate Governance
4.1. Bewertung der Corporate Governance in der Literatur
4.1.1. OECD Guidelines on Corporate Governance
4.1.2. Deutscher Corporate Governance Kodex
4.1.3. NYSE Corporate Governance Guide
4.1.4. Zusammenfassung
4.2. Grundlagen der Bewertung
4.2.1. Struktur und Vorgehen
4.2.2. Performanceabhängigkeit
4.2.3. Transparenz
4.2.4. Kontrolle
4.2.5. Haftung
4.3. Bewertungskonzept
5. Corporate Governance in der Volksrepublik China
5.1. Entwicklung
5.2. Einflussgrößen auf die Vergütungssysteme
5.2.1. Nationale Einflussfaktoren und Gesetzgebung
5.2.2. Aktuelle Probleme chinesischer Corporate Governance
5.2.3. Managementvergütung in chinesischen Unternehmen
5.3. Bewertung der chinesischen Vergütungssysteme
6. Corporate Governance in Brasilien
6.1. Entwicklung
6.2. Einflussgrößen auf die Vergütungssysteme
6.2.1. Nationale Einflussfaktoren und Gesetzgebung
6.2.2. Aktuelle Probleme brasilianischer Corporate Governance
6.2.3. Vergütungsstrukturen brasilianischer Unternehmen
6.3. Bewertung der brasilianischen Vergütungssysteme
7. Auswertung des Ländervergleichs
8. Fazit und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die Bewertung des aktuellen Stands der Vergütungssysteme für Vorstände in den Schwellenländern China und Brasilien. Auf Basis von internationalen Standards wie den OECD-Richtlinien, dem Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) und dem NYSE Corporate Governance Guide wird ein Bewertungskonzept entwickelt, welches anhand einer Scorecard auf eine Stichprobe von jeweils 30 Unternehmen angewendet wird, um Stärken und Potenziale der nationalen Vergütungssysteme aufzuzeigen.
2.3.1. Board-Modell
Die Corporate Governance in verschiedenen Ländern ist wie erwähnt häufig individuell, da diese generell durch nationale Gesetze und Kodizes oder auch kulturelle Einflüsse geprägt ist. Fasst man die Kombination spezifischer Ausprägungen der Corporate Governance zusammen, definiert sich ein Corporate Governance System. Ein solches System besteht dabei, unter Bezug auf die Definition der Corporate Governance, aus rechtlichen und faktischen Systemelementen. Die rechtlichen Elemente beinhalten unter anderem die Struktur und Verteilung der Entscheidungs- und Kontrollkompetenzen im Unternehmen (monistisches oder dualistisches System), die Unternehmensausrichtung am Shareholder- oder Stakeholderansatz und die Leitungsorganisation. Ergänzend umfassen die faktischen Systemelemente die Struktur des Kapitalmarkts, die Fremdkapitalquoten der Unternehmen oder die Organisation der Banken.
Dabei sind zwei dominante Systeme verbreitet. Einerseits das Board-Modell, das im angelsächsischen Raum Verwendung findet und das vor allem in Zentraleuropa präsente Trennungsmodell. Um die Unterschiede zu veranschaulichen sollen die beiden Systeme anhand der gleicher Parameter verglichen werden:
Rechtliche Rahmenbedingungen:
- Unternehmensausrichtung
- Unternehmensstruktur
- Leitung
Faktische Rahmenbedingungen:
- Struktur des Kapitalmarkts
- Rolle der Banken
- Mitarbeitermitbestimmung
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Corporate Governance und Vorstandsvergütung in China und Brasilien und definiert das Ziel, den aktuellen Stand der dortigen Vergütungssysteme anhand eines neuen Bewertungskonzepts zu untersuchen.
2. Grundlagen der Corporate Governance: Dieses Kapitel erläutert die Definition und Komponenten der Corporate Governance sowie die Unterschiede zwischen dem Board-Modell und dem Trennungsmodell.
3. Grundlagen von Vergütungssystemen: Es werden die theoretischen Grundlagen (Prinzipal-Agenten-Theorie, Motivationstheorie) sowie Anforderungen und Bemessungsgrundlagen für Vergütungssysteme behandelt.
4. Konzept zur Bewertung der Corporate Governance: Hier werden internationale Kodizes (OECD, DCGK, NYSE) analysiert, um daraus Bewertungskategorien für die geplante Scorecard abzuleiten.
5. Corporate Governance in der Volksrepublik China: Das Kapitel beleuchtet die Entwicklung, Einflussgrößen, Probleme und Vergütungsstrukturen in chinesischen Unternehmen sowie eine Bewertung der Implementierung.
6. Corporate Governance in Brasilien: Analog zu China werden die Entwicklung, Einflussgrößen, strukturellen Probleme und Vergütungsweisen brasilianischer Aktiengesellschaften analysiert und bewertet.
7. Auswertung des Ländervergleichs: Die Ergebnisse aus China und Brasilien werden gegenübergestellt, um strukturelle Gemeinsamkeiten und signifikante Diskrepanzen in den Vergütungssystemen zu identifizieren.
8. Fazit und Ausblick: Diese abschließende Sektion fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet den Entwicklungsstand der untersuchten Schwellenländer vor dem Hintergrund internationaler Standards.
Corporate Governance, Managementvergütung, Vorstandsvergütung, Schwellenländer, China, Brasilien, Prinzipal-Agenten-Theorie, Motivationsfaktoren, Vergütungssysteme, Scorecard, Performanceabhängigkeit, Transparenz, Kontrolle, Haftung, Benchmarking.
Die Arbeit analysiert und bewertet die Vergütungssysteme für Vorstände in den Schwellenländern China und Brasilien, um deren Ausrichtung und Struktur im Vergleich zu internationalen Governance-Standards zu prüfen.
Die Arbeit verknüpft Corporate Governance-Theorien (Board-Modell vs. Trennungsmodell, Anreizsysteme) mit praktischen Analysen der Unternehmensführung, Offenlegungspflichten und Haftungsinstrumenten.
Ziel ist die Schaffung einer objektiv prüfbaren Bewertungsgrundlage, um den Status quo der Vergütungssysteme in China und Brasilien mittels einer Scorecard zu ermitteln und Stärken sowie Verbesserungspotenziale abzuleiten.
Der Autor extrahiert aus führenden internationalen Kodizes (OECD, DCGK, NYSE) prüfbare Bewertungskategorien und wendet diese im Rahmen einer Scorecard-Analyse auf eine Stichprobe von jeweils 15 börsennotierten Unternehmen pro Land an.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Governance-Systeme, Motivationstheorie), die Herleitung eines Bewertungskonzepts und die detaillierte Analyse der Länderspezifika für China und Brasilien.
Zu den zentralen Begriffen zählen Corporate Governance, Managementvergütung, Performanceabhängigkeit, Transparenz, Kontrolle, Haftung und der Vergleich von Schwellenländern.
Während China eine starke staatliche Reglementierung (Hard Law) aufweist, tendieren brasilianische Unternehmen eher zur Umsetzung von Soft-Law-Standards, zeigen jedoch Defizite in der Unabhängigkeit ihrer Kontrollorgane.
In China ist der staatliche Einfluss durch Staatsunternehmen (SOEs) und die Ernennungspraxis hoch, während in Brasilien die starke Aktienkonzentration bei wenigen Familien bzw. Großaktionären die Corporate Governance-Strukturen prägt.
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