Masterarbeit, 2017
173 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Methodischer Aufbau der Arbeit
2. Identität (IS)
2.1 Identitätstheorie nach Georg Herbert Mead
2.2 Identitätstheorie nach Erik Homburger Erikson
2.3 Identitätstheorie nach Lothar Krappmann
2.4 Identitätstheorie nach Hans-Peter Frey und Karl Haußer
2.5 Identitätstheorie nach Heiner Keupp
2.6 Zwischenfazit der Identitätstheorien
3. Berufliche Identität (IS)
3.1 Berufliche Identität nach Heinemann und Rauner
3.2 Berufliche Identität nach Lewalter, Wild und Krapp
3.3 Berufliche Identität nach Keupp
3.4 Eine mögliche Definition der beruflichen Identität
4. Ausbildung Deutschland
4.1 Köchin/Koch (WK-J)
4.1.1 Zahlen, Daten, Fakten
4.1.2 Die Ausbildung
4.1.3 Aktuelle Marktlage
4.1.4 Lohn
4.1.5 Veränderungen der beruflichen Anforderungen
4.1.6 Die beruflichen Zukunftschancen
4.2 Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement (IS)
4.2.1 Zahlen, Daten, Fakten
4.2.2 Die Ausbildung
4.2.3 Aktuelle Marktlage
4.2.4 Lohn
4.2.5 Veränderungen der beruflichen Anforderungen und Prestige
4.2.6 Die beruflichen Zukunftschancen
5. Berufliche Identität in Studien (WK-J)
5.1 Studie I
5.2 Zusammensetzung beruflicher Identität nach Rauner
5.2.1 Berufliches Engagement
5.2.2 Betriebliches Engagement
5.2.3 Arbeitsmoral
5.2.4 Berufliche Identität
5.3 Identität und Engagementsprofile einzelner Berufe
5.4 Entwicklung beruflicher Identität über die Ausbildungsjahre
5.4.1 Das stabile und gleichbleibend hohe berufliche Engagement
5.4.2 Die U-förmige Entwicklung von beruflichem Engagement
5.4.3 Das Absinken des beruflichen Engagements und der Identität
5.5 Zusammenfassende Charakterisierung
5.6 Fazit
5.7 Studie II
5.7.1 Übergeordnete Fragestellungen und Erhebungsdesign des Gesamtprojektes
5.7.2 Exemplarische Befunde
5.8 Fazit
6. Qualitative Forschung Rahmenlehrplan
6.1 Handlungskompetenz (IS)
6.2 Kompetenzen aus dem Rahmenlehrplänen (IS+WK-J)
6.2.1 Fachkompetenz
6.2.2 Selbstkompetenz
6.2.3 Sozialkompetenz
6.2.4 Methodenkompetenz
6.2.5 Kommunikative Kompetenz
6.2.6 Lernkompetenz
6.3 Berufliche Identität als Bestandteil der Handlungskompetenz
6.4 Lernförderliche Arbeit (IS)
6.5 Zwischenfazit
7. Entwicklungsaufgaben in der Berufsbildung (WK-J)
7.1 Identifikation und Selbstbestimmung
7.1.1 Identifikation durch Passung
7.1.2 Passungen Holland Berufsbild Köchin/Koch
7.1.3 Passungen Holland Berufsbild Kaufrau/-mann für Büromanagement
7.1.4 Selbstbestimmung
7.2 Kompetenz
7.3 Anerkennung und soziale Eingebundenheit
7.4 Fazit
8. Qualitative Sozialforschung (IS)
8.1 Gütekriterien
8.2 Erhebungstechnik
8.2.1 Pretest
8.2.2 Praktische Umsetzung der Interviews
8.2.3 Transkription
8.3 Kategorien
8.3.1 Allgemein
8.3.2 Identifikation und Passung
8.3.3 Soziale Eingebundenheit und Anerkennung
8.3.4 Gestaltung
8.3.5 Qualität
8.3.6 Orientierung (konkrete berufliche Inhalte und das Kompetenzerleben)
8.3.7 Interessenentwicklung
8.4 Die Interviewten im Gesamtbild
8.4.1 Köche (WK-J)
8.4.2 Kauffrauen für Büromanagement (IS)
8.5 Reflexion der angewendeten Forschungsmethoden
9. Fazit
9.1 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Identifikationspotenzial von Auszubildenden in gastronomischen und kaufmännischen Berufen, exemplarisch dargestellt am Beruf der Köchin/des Kochs sowie der Kauffrau/des Kaufmanns für Büromanagement. Ziel der explorativen Studie ist es, die Gründe für unterschiedliche Ausprägungen beruflicher Identität zu identifizieren und einen Vergleich zwischen den Berufsfeldern zu ermöglichen, um zukünftige Lehrkräfte bei der Identitätsentwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler zu unterstützen.
1 Einleitung
Im Laufe unseres Lebens, insbesondere im Studium beim Beginn neuer Seminare, wur den wir des Öfteren gefragt: „Wer sind Sie? Können Sie sich kurz vorstellen?“ Doch wer sind wir eigentlich?
In der Grundschule würde diese Frage wahrscheinlich noch recht knapp beantwortet werden, doch im Laufe des Lebens und der Erweiterung des Lebenslaufes weiten sich die Antworten aus. Beispielsweise bezeichnen sich die Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums als Gymnasiasten oder Abiturienten. Im Laufe der Berufsausbildung wür den Befragte auf die Frage „Wer sind Sie?“ sicherlich „Azubi“ antworten und im besten Falle voller Stolz den Ausbildungsberuf nennen. Dabei wird meist der aktuelle Lebens abschnitt erwähnt. Trotz unserer Berufsausbildungen im gastronomischen Bereich wür den wir uns derzeit als Studentinnen für das Berufsschullehramt oder demnächst als Referendarinnen vorstellen. In naher Zukunft werden wir uns als Lehrerinnen bezeich nen. Der Lebenslauf formt unsere Identität und wird von uns selbst gestaltet. Die wis senschaftliche Annährung an das Themengebiet „Identität“ erfolgte in den Seminaren „Berufliche Sozialisation und pädagogische Professionalisierung“ sowie „Berufliche Identität – ein Mythos der modernen Arbeitswelt?“. Dadurch wurde unser Interesse ge weckt, uns zunächst mit unserer eigenen Identität zu beschäftigen und diese zu hinter fragen.
1 EINLEITUNG: Einleitung und Herleitung der Forschungsfrage zum Identifikationspotenzial von gastronomischen und kaufmännischen Berufen im Kontext der persönlichen Ausbildungserfahrungen und Beobachtungen.
2 IDENTITÄT (IS): Theoretische Fundierung des Identitätsbegriffs durch die Analyse verschiedener Identitätstheorien führender Autoren sowie deren Einordnung für das Forschungsinteresse.
3 BERUFLICHE IDENTITÄT (IS): Detaillierte Auseinandersetzung mit Modellen zur beruflichen Identität und Herleitung einer Definition, die als Grundlage für die weiteren Untersuchungen dient.
4 AUSBILDUNG DEUTSCHLAND: Deskriptive Darstellung der Ausbildungssituation und Rahmenbedingungen für die ausgewählten Berufsfelder Köchin/Koch und Kauffrau/-mann für Büromanagement.
5 BERUFLICHE IDENTITÄT IN STUDIEN (WK-J): Vergleich und Diskussion existierender Studien zur beruflichen Identität in verschiedenen Ausbildungsberufen, um Determinanten für eine erfolgreiche Identitätsentwicklung zu isolieren.
6 QUALITATIVE FORSCHUNG RAHMENLEHRPLAN: Theoretische Herleitung und Analyse von Handlungskompetenzen im Kontext der Rahmenlehrpläne und deren Beitrag zur Identitätsbildung.
7 ENTWICKLUNGSAUFGABEN IN DER BERUFSBILDUNG (WK-J): Anwendung eines modifizierten TZI-Modells zur detaillierten Untersuchung von Entwicklungsaufgaben in der Berufsbildung.
8 QUALITATIVE SOZIALFORSCHUNG (IS): Beschreibung des Forschungsdesigns, der Datenerhebung durch Experteninterviews und der methodischen Reflexion der empirischen Untersuchung.
9 FAZIT: Synthese der Forschungsergebnisse, Reflexion der Triangulation sowie Ausblick auf die Bedeutung der Identitätsförderung in der beruflichen Ausbildung.
Berufliche Identität, Gastronomie, Kaufmännische Berufe, Identifikationspotenzial, Berufsschule, Ausbildung, Handlungskompetenz, Experteninterviews, Sozialforschung, Identitätsentwicklung, Auszubildende, TZI-Modell, Rahmenlehrplan, Arbeitsmoral, Engagement.
Die Arbeit untersucht das Identifikationspotenzial von Auszubildenden in zwei ausgewählten Berufsfeldern: Köchin/Koch (gastronomisch) und Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement (kaufmännisch).
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung beruflicher Identität, der Analyse von Handlungskompetenzen, der Rolle der Ausbildungssituation sowie der Bedeutung von Anerkennung und sozialer Eingebundenheit im Arbeitskontext.
Das Ziel ist es, die Gründe für Unterschiede in der beruflichen Identitätsbildung zwischen den beiden untersuchten Berufen zu ergründen und Erkenntnisse für eine identitätsfördernde pädagogische Praxis zu gewinnen.
Die Autoren nutzen einen explorativen Ansatz mit einer Triangulation aus Literaturrecherche, Analyse der Rahmenlehrpläne und qualitativen Experteninterviews mit Auszubildenden.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Aufarbeitung von Identitätskonzepten, einer Analyse der Ausbildungssituationen, der Auswertung bestehender Studien sowie einer eigenen qualitativen Untersuchung zur Interessen- und Identitätsentwicklung.
Berufliche Identität, Ausbildung, Gastronomie, kaufmännische Berufe, Identifikationspotenzial, Handlungskompetenz und qualitative Forschung sind die maßgeblichen Begriffe.
Dieser Beruf wurde gewählt, da er aufgrund seiner Neukonstruktion im Jahr 2014 eine modernere Struktur aufweist und das mit Abstand beliebteste Ausbildungsberufsfeld in Deutschland darstellt.
Das Modell der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn wurde in der Arbeit abgewandelt und erweitert, um die Übergangsphasen in die Berufsausbildung und die Spannungsfelder der Identitätsbildung gezielt zu analysieren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

