Masterarbeit, 2017
173 Seiten, Note: 1,0
Diese Masterarbeit untersucht das Identifikationspotenzial von gastronomischen und kaufmännischen Berufen. Sie analysiert die Identitätsentwicklung von Auszubildenden im Laufe ihrer Ausbildung und beleuchtet die Rolle von beruflichen Anforderungen, Kompetenzen und sozialen Einbindung für die Bildung einer stabilen beruflichen Identität. Der Fokus liegt auf der Erforschung der Faktoren, die zur Identifikation mit dem gewählten Beruf führen, sowie auf der Frage, wie die Berufsbildung die Identitätsentwicklung von Auszubildenden fördern kann.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema Identitätsentwicklung und ihrer Bedeutung im Kontext der Berufsbildung. Es werden verschiedene Identitätsmodelle vorgestellt, die unterschiedliche Perspektiven auf die Entstehung und Entwicklung der Identität aufzeigen. Kapitel 3 beleuchtet die spezifischen Aspekte der beruflichen Identität, wobei verschiedene Definitionen und Theorien diskutiert werden. Die Kapitel 4 und 5 befassen sich mit der Analyse von Berufsfeldern, wie z. B. Köchin/Koch und Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, und untersuchen die relevanten Daten, die Ausbildungsstrukturen und die aktuellen Marktlagen. Kapitel 6 widmet sich der Bedeutung von Handlungskompetenz und deren Zusammenspiel mit der beruflichen Identität. Die Kapitel 7 und 8 präsentieren Erkenntnisse aus qualitativen Forschungsprojekten, die sich mit der Identifikation von Auszubildenden mit ihren Berufen beschäftigen. Die Arbeit endet mit einem umfassenden Fazit, das die Ergebnisse zusammenfasst und mögliche Entwicklungsperspektiven für die Berufsbildung aufzeigt.
Berufliche Identität, Identitätsentwicklung, Ausbildung, Gastronomie, Handel, Handlungskompetenz, Kompetenzen, soziale Einbindung, Anerkennung, qualitative Forschung, Interviews, Studien, Berufsbildung, Passung, Selbstbestimmung.
Die Studie untersuchte exemplarisch den Beruf Köchin/Koch für den gastronomischen Sektor und den Beruf Kauffrau/-mann für Büromanagement für den kaufmännischen Sektor.
Die Auswertung der Interviews ergab, dass Köchinnen und Köche eine größere Leidenschaft und tendenziell eine höhere berufliche Identität für ihren Beruf entwickelt haben als kaufmännische Auszubildende.
Es wurden Theorien namhafter Soziologen und Psychologen wie George Herbert Mead, Erik H. Erikson, Lothar Krappmann und Heiner Keupp herangezogen.
Dieser Beruf wurde gewählt, weil er zum Zeitpunkt der Studie neu konstruiert war und gleichzeitig als der beliebteste Ausbildungsberuf in Deutschland galt.
Wesentliche Faktoren sind die Passung zwischen Person und Beruf, das Erleben von Kompetenz, soziale Einbindung, Anerkennung sowie die Gestaltung der Arbeitsaufgaben.
Es wurden qualitative, leitfadengestützte Experteninterviews mit insgesamt zehn Auszubildenden geführt und anschließend transkribiert und ausgewertet.
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