Bachelorarbeit, 2016
75 Seiten, Note: 2,00
1. EINLEITUNG
2. RECHTSGRUNDLAGEN FÜR DEN ÖFFENTLICHEN PERSONENNAHVERKEHR IN DEUTSCHLAND
2.1 PERSONENBEFÖRDERUNGSGESETZ (PBEFG)
2.2 FAHRERLAUBNISVERORDNUNG (FEV)
2.3 GESETZ ÜBER DEN ÖFFENTLICHEN PERSONENNAHVERKEHR IN SACHSEN-ANHALT (ÖPNVG LSA)
2.4 VERORDNUNG ÜBER DEN BETRIEB VON KRAFTFAHRUNTERNEHMEN IM PERSONENVERKEHR (BOKRAFT)
2.5 GENEHMIGUNG ALTERNATIVER BEDIENUNGSFORMEN NACH DEM PBEFG
3. AUSWIRKUNGEN DES DEMOGRAFISCHEN WANDELS AUF DIE MOBILITÄTSBEDÜRFNISSE
3.1 AUSWIRKUNGEN IN SACHSEN-ANHALT
3.2 AUSWIRKUNGEN IM LANDKREIS HARZ
3.3 RELATIONEN ZWISCHEN DEN ALTERSGRUPPEN
3.4 SIEDLUNGSSTRUKTUR
4. MOBILITÄT ALS TEIL DER DASEINSVORSORGE
4.1 ÖFFENTLICHER PERSONENNAHVERKEHR
4.2 VERÄNDERUNGEN IM ÖPNV
5. ALTERNATIVE BEDIENUNGSFORMEN DES ÖPNV
5.1 TYPEN ALTERNATIVER BEDIENUNGSFORMEN
5.2 DAS ANRUF-SAMMEL-TAXI (AST)
6. BÜRGERBUSSE IN ANDEREN BUNDESLÄNDERN
6.1 NORDRHEIN-WESTFALEN
6.2 NIEDERSACHSEN
6.3 BRANDENBURG
7. WIRTSCHAFTLICHKEIT UND FINANZIERUNG VON BÜRGERBUSSEN
7.1 KOSTEN VON PERSONAL UND MATERIAL
7.2 NUTZERZAHLEN UND FAHRPREISE
7.3 FINANZIERUNG UND FÖRDERMÖGLICHKEITEN
8. UNTERSUCHUNG ZUR MÖGLICHEN EINFÜHRUNG IM LANDKREIS HARZ
8.1 AUSGANGSLAGE ÖPNV ANGEBOT
8.1.1 Organisation
8.1.1.1 Stadtverkehr im Landkreis Harz
8.1.1.2 Der Regionalverkehr im Landkreis Harz
8.1.2 Missstände im ÖPNV-Angebot
8.2. BEDEUTENDE FAKTOREN ZUM BETRIEB EINES BÜRGERBUSSES
8.2.1 Ehrenamtliche Bereitschaft / Motivation
8.2.2 Der Bürgerbus-Verein
8.2.3 Kooperation mit Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen
8.2.4 Verfügbarkeit von Fahrern
8.3 EIGNUNG DES LANDKREISES HARZ FÜR EIN BÜRGERBUS-PROJEKT
8.3.1 Art der Mobilitätsbedürfnisse
8.3.2 Das Fahrgastpotenzial
8.3.3 Vorhandensein von spezifischen Zielgruppen
9. SCHLUSSFOLGERUNG
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten zur Einführung eines Bürgerbus-Systems als sinnvolle Ergänzung zum bestehenden ÖPNV im Landkreis Harz, unter Berücksichtigung des demografischen Wandels und der Daseinsvorsorge. Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob ein solches Projekt im Landkreis Harz realisierbar ist und welche Erfolgsfaktoren dabei entscheidend sind.
8.2.1 Ehrenamtliche Bereitschaft / Motivation
Deutschland gehört zu den Ländern mit sehr hohem freiwilligem Engagement. Etwa 23 Millionen Menschen sind hier Jahr für Jahr in irgendeiner Weise ehrenamtlich tätig. Die Begriffe "Ehrenamt", "bürgerschaftliches Engagement" oder "Freiwilligentätigkeit" sind nicht klar voneinander abgegrenzt. Der Ausdruck "Ehrenamt" verweist etwa auf die traditionelle Form des Engagements in öffentlichen - das heißt gesetzlich geregelten - Ehrenämtern, etwa als Vereinsvorstand, Ratsmitglied oder Schöffe, wird aber umgangssprachlich für jede Form freiwillig und unentgeltlich geleisteter Arbeit benutzt. Mit dem Begriff der Freiwilligenarbeit bezeichnet man in Deutschland vor allem das Engagement in den ebenfalls gesetzlich geregelten Diensten wie dem Freiwilligen Sozialen Jahr, dem Freiwilligen Ökologischen Jahr oder dem Bundesfreiwilligendienst.
Das Ehrenamt wird auch als bürgerschaftliches Engagement bezeichnet. Daher kann man sagen, dass es eine Tätigkeit ist, die freiwillig, gemeinwohlorientiert und unentgeltlich erfolgt.
1. EINLEITUNG: Hinführung zur Bedeutung der Mobilität als Daseinsvorsorge und Einführung in das Konzept des Bürgerbusses als ergänzendes Nahverkehrsinstrument.
2. RECHTSGRUNDLAGEN FÜR DEN ÖFFENTLICHEN PERSONENNAHVERKEHR IN DEUTSCHLAND: Darstellung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb von Bürgerbussen, insbesondere hinsichtlich Genehmigungsverfahren und rechtlicher Pflichten.
3. AUSWIRKUNGEN DES DEMOGRAFISCHEN WANDELS AUF DIE MOBILITÄTSBEDÜRFNISSE: Analyse der demografischen Veränderungen in Sachsen-Anhalt und im Landkreis Harz sowie deren Folgen für die Nachfrage im ÖPNV.
4. MOBILITÄT ALS TEIL DER DASEINSVORSORGE: Einordnung von Mobilität in den Kontext der Daseinsvorsorge und der daraus resultierenden Herausforderungen für Verkehrsplaner.
5. ALTERNATIVE BEDIENUNGSFORMEN DES ÖPNV: Erläuterung verschiedener flexibler Bedienungsformen, die als Alternativen oder Ergänzungen zum klassischen Linienverkehr dienen können.
6. BÜRGERBUSSE IN ANDEREN BUNDESLÄNDERN: Überblick über den Status quo und Erfahrungen mit Bürgerbussen in ausgewählten deutschen Bundesländern.
7. WIRTSCHAFTLICHKEIT UND FINANZIERUNG VON BÜRGERBUSSEN: Untersuchung der Kostenstruktur sowie verschiedener Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für Bürgerbus-Projekte.
8. UNTERSUCHUNG ZUR MÖGLICHEN EINFÜHRUNG IM LANDKREIS HARZ: Konkrete Analyse der Ausgangslage im Landkreis Harz sowie der Erfolgsfaktoren hinsichtlich Ehrenamt, Organisation und Eignung der Region.
9. SCHLUSSFOLGERUNG: Abschließende Bewertung der Untersuchungsergebnisse und Empfehlungen für eine mögliche Bürgerbus-Einführung im Landkreis Harz.
Bürgerbus, ÖPNV, Landkreis Harz, demografischer Wandel, Daseinsvorsorge, ehrenamtliches Engagement, Personenbeförderungsgesetz, Nahverkehrsplanung, flexible Bedienungsformen, Mobilität, Bürgerbus-Verein, Finanzierung, Bürgerbeteiligung, Infrastruktur, Nahverkehrsplan.
Die Bachelorarbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen der Einführung von Bürgerbussen als ergänzende Nahverkehrsform im Landkreis Harz unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen an das Ehrenamt und die Wirtschaftlichkeit.
Zentrale Themen sind die rechtlichen Grundlagen des ÖPNV, die Folgen des demografischen Wandels für die Mobilität im ländlichen Raum sowie die notwendigen Voraussetzungen für den Aufbau und Betrieb eines ehrenamtlich organisierten Bürgerbus-Systems.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob ein Bürgerbus eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Linienverkehr im Landkreis Harz sein kann und welche Faktoren für den langfristigen Erfolg dieses Projekts entscheidend sind.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse vorhandener Sekundärdaten, darunter gesetzliche Regelungen, statistische Bevölkerungsprognosen sowie bestehende Konzepte aus anderen Bundesländern und Verkehrsplanungen für den Landkreis Harz.
Der Hauptteil gliedert sich in eine rechtliche Einordnung, eine demografische Analyse, die Beschreibung alternativer Bedienformen sowie eine spezifische Untersuchung der Ausgangslage, der Erfolgsfaktoren (Motivation, Verein, Kooperation) und der regionalen Eignung für das Bürgerbus-Projekt.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Bürgerbus, ÖPNV-Ergänzung, demografischer Wandel, ehrenamtliches Engagement und regionale Daseinsvorsorge definieren.
Ehrenamtliche sind das Rückgrat des Systems. Die Bereitschaft zum Engagement und die Motivation, dauerhaft als Fahrer tätig zu sein, sind kritische Faktoren, da ein Ausfall an Fahrern zum Scheitern des gesamten Projekts führen kann.
Da der reguläre Verkehrsbetreiber meist Konzessionsinhaber ist, ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit für die rechtssichere Einbettung des Bürgerbusses in das bestehende Netz essenziell. Oftmals greifen Bürgerbus-Vereine zudem auf das Fachwissen der Verkehrsunternehmen zurück.
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