Masterarbeit, 2015
86 Seiten, Note: 2,1
1. Einleitung
2. „Bestseller“, Begriff und Geschichte
2.1 Definitionen
2.2 Anwendungsbereiche
2.3 Geschichte und Entwicklung
2.4 Bestseller in Deutschland, Großbritannien und den USA
3. Bestsellerlisten
3.1 Entstehungsgeschichte
3.2 Bestsellerlisten vs. Bestenlisten
3.3 Funktionen von Bestsellerlisten
3.3.1 Die Spiegel-Bestsellerlisten
3.3.2 Amazon-Bestsellerlisten
4. Theorien
4.1 Erläuterungen nach Werner Faulstich
4.1.1 Was ist das – ein Bestseller?
4.1.2 Der Bestseller als Listen-Bestseller
4.1.3 Der „echte“ Bestseller
4.1.4 Der literarische Bestseller
4.1.5 Bestseller als Buchmarktphänomen
4.2 Erfolgsbedingungen
5. Die Qualität des Bestsellers
5.1 Wertung und Wirkung
5.2 Sind Bestseller „gute Literatur“?
6. Stephen King – Der Bestsellerautor
6.1 Zur Person
6.2 Die Erfolgsgeschichte – Was macht King individuell?
6.3 Carrie
6.3.1 Besonderheiten und Erfolgsmerkmale
6.4 Shining
6.4.1 Das Unnatürliche und das Fremde
6.4.2 Provokation als Erfolgsgeheimnis?
7. Fazit
Die vorliegende Masterarbeit untersucht das Phänomen des Bestsellers, um dessen geschichtliche Entwicklung und theoretische Grundlagen allgemein verständlich darzulegen und einen Überblick über die Mechanismen des Buchmarktes zu geben, wobei am Beispiel des Autors Stephen King analysiert wird, welche Faktoren zum anhaltenden Erfolg führen.
4.1.5 Der Bestseller als Buchmarkt-Phänomen
Den letzten Typ beschreibt Faulstich als ‚Der Bestseller als Buchmarkt-Phänomen‘. Hier handelt es sich jedoch nicht mehr nur um einzelne Typen des Bestsellers oder individuelle Produkte, sondern der Ansatz umfasst ein breiteres Gebiet des Phänomens.
In diesem Wortsinn ist der Bestseller nicht mehr als ein einzelnes Produkt gefaßt [sic!] wie der Listenbestseller, der ‘echte‘ Bestseller oder das künstlerisch wertvolle literarische Werk. Stattdessen meint das Wort komplexere Erscheinungen mit unterschiedlichen Strukturen.104
Faulstich geht hier also einen Schritt weiter und konzentriert sich nicht mehr nur auf einzelne Bücher und den Umständen die zum Bestsellererfolg führten, sondern nimmt sich nun einem größeren Bereich innerhalb des gesamten Bestseller-Phänomens an.
Um das Buchmarkt-Phänomen zu erklären, unterscheidet Faulstich zwischen drei verschiedenen Inhalten. Dem Bestseller als Bestseller-Autor, als neues Genre neben anderen Literatur-Genres und als System.105 Auch er bezeichnet den Bestseller-Autor schließlich als eigene Kategorie innerhalb des gesamten Sektors und unterscheidet somit zwischen dem Bestseller als Bucherfolg und dem Erfolgsautor als Bestseller.
1. Einleitung: Die Einleitung stellt die zentrale Forschungsfrage nach dem Bestseller-Phänomen, dessen Entstehung und den Einfluss von Bestsellerlisten auf den Buchmarkt sowie auf das Kaufverhalten der Leser.
2. „Bestseller“, Begriff und Geschichte: Dieses Kapitel definiert den Begriff Bestseller aus verschiedenen Perspektiven und beleuchtet die historische Entwicklung sowie die länderspezifischen Unterschiede in Deutschland, Großbritannien und den USA.
3. Bestsellerlisten: Hier wird die Entstehungsgeschichte, Funktion und methodische Erstellung von Bestsellerlisten (insbesondere Spiegel und Amazon) kritisch hinterfragt und den Bestenlisten gegenübergestellt.
4. Theorien: Auf Basis der Theorien von Werner Faulstich wird der Bestseller in verschiedene Typen (Nominal-, Operational- und Realdefinition) kategorisiert und die Faktoren für den kommerziellen Erfolg untersucht.
5. Die Qualität des Bestsellers: Das Kapitel diskutiert die Wertung und Wirkung von Bestsellern in Rezensionen sowie die kontroverse Frage, ob Bestseller als „gute Literatur“ einzustufen sind.
6. Stephen King – Der Bestsellerautor: Anhand der Person Stephen King und der Analyse seiner Romane „Carrie“ und „Shining“ werden individuelle Erfolgsmerkmale, Stilmittel und die Rolle des Horrorgenres erörtert.
7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass kein sicheres Erfolgsrezept existiert, aber die Kombination aus Autorenname, Qualität und Marketing entscheidend bleibt, wobei King als Beispiel für die Verbindung von kommerziellem Erfolg und literarischer Qualität dient.
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Die Arbeit analysiert das Phänomen Bestseller, beleuchtet seine historische Entwicklung und untersucht theoretische sowie praktische Bedingungen, die ein Buch zu einem Bestseller werden lassen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Begriffsdefinition, der Funktionsweise von Bestsellerlisten, den theoretischen Ansätzen zur Bestseller-Forschung nach Werner Faulstich sowie der praktischen Analyse des Erfolgs von Stephen King.
Das Ziel ist es, das Phänomen Bestseller für den Leser verständlicher zu machen und einen umfassenden Überblick über die Entwicklung und die Mechanismen hinter diesem Buchmarkt-Erfolg zu liefern.
Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, indem sie Theorien namhafter Medienwissenschaftler wie Werner Faulstich heranzieht und diese in Fallbeispielen zu Stephen King anwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Definitionen, Bestsellerlisten und deren Kriterien sowie eine tiefgehende Analyse von Stephen Kings Erfolgsgeschichte und zwei seiner berühmtesten Werke.
Wichtige Begriffe sind Bestseller-Phänomen, Buchmarkt, Bestsellerlisten, Erfolgsbedingungen, Literaturkritik und die spezifische Fallanalyse des Horror-Autors Stephen King.
Das Hotel fungiert als lebendiger Charakter, der die Protagonisten manipuliert, und dient als Schauplatz, an dem das Unnatürliche zur alltäglichen Bedrohung wird, was die Spannung für den Leser massiv erhöht.
„Carrie“ wird durch die Identifikation der Leser mit der Außenseiter-Protagonistin und die Anlehnung an das Aschenputtel-Motiv sowie die Einbettung in alltägliche Konflikte der amerikanischen Mittelschicht besonders erfolgreich.
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