Bachelorarbeit, 2016
71 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Einleitung und Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. ZIELSETZUNG
3. GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Demographischer Wandel
3.1.1 Situation
3.1.2 Generationswandel – Von Babyboomer zur Generation Y
3.1.3 Folgen
3.2 Employer Branding – Grundlagen
3.2.1 Marke & Brand
3.2.2 Employer Brand-/Branding
3.2.3 Arbeitgeberimage
3.2.4 Arbeitgeberattraktivität
3.3 Zielgruppen/ Funktionen/ Wirkungsbereiche
3.3.1 Zielgruppen
3.3.2 Funktionen und Wirkungsbereiche aus Arbeitgebersicht
3.3.3 Funktionen und Wirkungsbereiche aus Arbeitnehmersicht
3.4 Entwicklung einer Arbeitgebermarke
3.5 Employer Branding bei Bodystreet
4. METHODIK
4.1 Zielsetzung
4.2 Versuchspersonen
4.3 Versuchsdurchführung
5. ERGEBNISSE
6. DISKUSSION
6.1 Diskussion der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen
6.2 Diskussion der Durchführung: Kritische Reflexion
7. ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht den Status Quo der Mitarbeiterbindung bei der Unternehmensgruppe Bodystreet unter Berücksichtigung des demografischen Wandels und der spezifischen Anforderungen der Generation Y. Ziel ist es, auf Basis einer empirischen Analyse Handlungsmaßnahmen abzuleiten, um die Arbeitgeberattraktivität langfristig zu steigern und die Bindung von Fachkräften zu optimieren.
1.1 Einleitung und Problemstellung
Die Sicherstellung der langfristigen wirtschaftlichen Tätigkeit und das Ziel einer Gewinnmaximierung eines Unternehmens sind existentiell bedeutend und werden durch mehrere Faktoren beeinflusst. Dieser Erfolg resultiert aus der Fähigkeit wirtschaftliche, technologische, ökologische und soziale Herausforderungen zu erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einzuleiten (Petkovic, 2007, S. 379). Dabei sind langfristig die Mitarbeiter einer der wichtigsten Ressourcen, da sie als „Schlüsselfaktor“ für den unternehmerischen Erfolg gelten (Damerow, 2015). Durch ständige dynamische Entwicklungen im Geschäftsumfeld, kann der Mitarbeiter ein strategischer Wettbewerbsvorteil sein (Petkovic, 2007, S. 379).
Nicht nur aus dem Aspekt der dynamischen Weiterentwicklungen im Markt, sind geeignete Mitarbeiter wichtig, sondern auch hinsichtlich des demografischen Wandels. Die Veränderung der Altersstruktur mit dem Trend einer alternden Gesellschaft und eine geringe Geburtenrate in der deutschen Bevölkerung zeigt die Bedeutung der Wichtigkeit des Mitarbeiters auf. Die sinkenden Geburtszahlen sorgen für einen Rückgang an jungen Erwerbstätigen, die letztendlich in der Wirtschaft fehlen (Sachsen, 2015).
Eine Veränderung wird heute auch hinsichtlich der jungen Erwerbstätigen deutlich. Die so genannte „Generation Y“ beschreibt die Geburtenjahrgänge von 1984 bis 1994 (Parment, 2013, S. 3). Diese Gesellschaft verfügt heute über andere Erwartungen an das Arbeitsleben als vorherige Generation, die es im Bereich des Personalmanagement zu bewältigen und zu berücksichtigen gilt. (Klaffe & Parment, 2011, S. 5). Denn die „Ypsiloner“ sind im Gegensatz zu den vorherigen Generationen im Arbeitsleben von anderen Merkmalen geprägt. Aus der Situation ergibt sich grundlegend eine Problematik. Akut besteht schon heute in Deutschland generell ein Fachkräftemangel und eine Fluktuation von Fachkräften, nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch im Gesundheitsbereich
EINLEITUNG: Definiert die Bedeutung von Mitarbeitern als wichtigstes Erfolgskapital und thematisiert den Fachkräftemangel sowie den demografischen Wandel als zentrale Herausforderungen für Unternehmen.
ZIELSETZUNG: Beschreibt die Absicht, durch eine Literaturrecherche und empirische Befragung bei Bodystreet den Status Quo der Mitarbeiterbindung zu ermitteln und Verbesserungspotenziale für das interne Employer Branding aufzuzeigen.
GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Erläutert die theoretischen Grundlagen des demografischen Wandels, die spezifischen Merkmale der Generation Y sowie Konzepte des Employer Brandings und deren Wirkungsbereiche.
METHODIK: Erläutert den deduktiven Forschungsansatz, die Auswahl der Stichprobe von mindestens 60 Bodystreet-Mitarbeitern sowie die Entscheidung für eine Online-Fragebogen-Befragung zur Datengewinnung.
ERGEBNISSE: Präsentiert die ausgewerteten Daten der Umfrage unter 79 Teilnehmern, die unter anderem Themen wie Arbeitsplatzbewertung, Identifikation, Weiterbildungsangebote und Gehaltszufriedenheit abdecken.
DISKUSSION: Reflektiert die Ergebnisse kritisch im Hinblick auf die Forschungsfragen, leitet Handlungsempfehlungen für Bodystreet ab und hinterfragt die Repräsentativität der durchgeführten Studie.
ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die Kernerkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit von Gehaltsanpassungen und verbindlichen Weiterbildungsmaßnahmen zur langfristigen Mitarbeiterbindung.
Employer Branding, Mitarbeiterbindung, Generation Y, Fachkräftemangel, Arbeitgeberattraktivität, Bodystreet, Personalmarketing, Arbeitgebermarke, demografischer Wandel, Mitarbeiterzufriedenheit, Human Resource Management, Unternehmenskultur, Arbeitgeberimage, Weiterbildung, Employee Value Proposition
Die Arbeit untersucht, wie das Unternehmen Bodystreet seine Mitarbeiter besser binden kann, indem es seine Arbeitgebermarke (Employer Branding) gezielt stärkt und auf die Bedürfnisse der Generation Y ausrichtet.
Zentrale Themen sind der demografische Wandel, die spezifischen Ansprüche der Generation Y an das Arbeitsleben sowie die theoretischen und operativen Konzepte des Employer Brandings.
Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie der aktuelle Status der Mitarbeiterbindung bei Bodystreet ist und welche konkreten Maßnahmen implementiert werden können, um das interne Employer Branding zu stärken.
Die Autorin wählte einen deduktiven Forschungsansatz und führte eine empirische Online-Befragung (Fragebogen) unter aktuell beschäftigten Mitarbeitern von Bodystreet durch.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Literaturrecherche zu demografischen Herausforderungen und Branding-Grundlagen, eine detaillierte Darstellung der Maßnahmen bei Bodystreet sowie die Analyse der empirischen Daten.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Employer Branding, Mitarbeiterbindung, Generation Y, Arbeitgeberattraktivität und Personalmarketing geprägt.
Die Befragung zeigt, dass sich die Mehrheit zwar mit dem Unternehmen identifiziert, aber ein signifikanter Teil das Gehalt als unzureichend empfindet und langfristig keine berufliche Perspektive bei Bodystreet sieht.
Die Arbeit schlägt eine verpflichtende Einführung von Weiterbildungsprogrammen sowie eine Anpassung der Entlohnung in Abhängigkeit von übernommenen Aufgaben und erworbenen Kompetenzen vor.
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